mobi.daily-message.de die mobile Kurzandacht Nr.: 4810 - Tue., 24 Nov 2015

Der Glaube ist nicht jedermanns Ding Teil 2

denn der Glaube ist nicht jedermanns Ding

2.Thess 3,2b


Wir akzeptieren Ablehnung und Widerspruch und beten dafür, dass wir nicht gelähmt werden. Paulus und seine Mitarbeiter wirken müde. Bei den einen läuft es, bei denen nicht. Die positiven Erfahrungen von Thessalonich haben sie noch im Herzen. Manchmal tut es weh, wenn man gut Laufendes sieht, weil man das Gefühl hat: Bei mir läuft alles gegen mich. Oft suchen wir entschuldigende Vorurteile, um es abzutun. Streit raubt Kraft und Nerven. Wir fühlen uns gefangen in irgendeinem komisch gefühlten Raum. Streit kann man beenden! Durch ein Gespräch, dass im Gebet vorbereitet wird. Man könnte einen Schlusstrich ziehen, aber es kommt bestimmt immer wieder durch irgendwen hoch. Ich erinnere mich an eine Gemeinde, die das Abendmahl feiern wollte und vorher war die Möglichkeit, etwas zu sagen, damit man ohne Last das Mahl feiern kann. Leider entbrannte durch wenige Beiträge solch ein Streit, dass die Leute teilweise weinend aus dem Gottesdienst gingen und das Abendmahl ausfiel. Dabei ging es teilweise um Kleinigkeiten: In einem Gottesdienst passte die dritte Strophe nicht zu dem Thema des Sonntags. Teilweise wurden private Meinungsverschiedenheiten auf die Gemeinde umgemünzt. Diese Gemeinde gibt es nicht mehr, weil kein Nachwuchs da war und die Alten verstarben. Wir tragen die Verantwortung für unser Handeln, besonders wenn wir unsere Wege gehen. Wir vergeuden viel Kraft in Reibereien, die eher unwichtig sind.
Das Wort ist Grundlage für ein vertrauendes Leben mit Gott. Die Apostel sind im Auftrag des Herrn unterwegs. Sie erzählten vom Erlebten leben mit Gott weiter und die Hörenden konnten es getrost glauben. Die Bibel als Leitfaden für mein Leben. Nicht nur selber planen, sondern auch fragen: Geht das mit der Bibel konform? Wie groß ist das Vertrauen auf das Wort? Das spielt eine große Rolle.

Mit dem Herzen nehmen wir wahr, dass Gott uns liebt. Damit ist die innere Beziehung zu Gott gemeint. Es gibt ja auch die Beziehung. Die innere Beziehung hapert oft an der inneren Schwäche. Petrus, der Fels, und er wurde schnell schwach. Mission und die Erfolge hängen nicht von unseren Ideen ab, sondern wir dürfen nur säen und GOTT, egal wie wir die Mission durchführen. Ich behandelte im Religionsunterricht in einer vierten Klasse das Thema „Die Bibel“. Die Schule besaß keinen Klassensatz Bibeln. Von daheim ist es auch nicht mehr selbstverständlich, dass die Kinder eine Bibel mitbringen können. Zudem wollte ich eine einheitliche Ausgabe haben, um u.a. einen Wettbewerb im Bibelstellen nachschlagen durchzuführen. Ich fragte die Gideons, ob sie mir einen Klassensatz zur Verfügung stellen würden. Die Kinder dürften und sollten die Bibeln danach behalten. Es wurden mir keine Bibeln gegeben, da es noch Grundschüler wären und kein Gideonbruder sie überreicht hätte. Gerade Kinder sind dankbare Empfänger. Ich nahm meine Bibeln und lies sie im Klassenraum für die Unterrichtsreihe liegen. Ein islamisches Zwillingspärchen las die Bibel und stellte Fragen in den Pausen, wenn ich Aufsicht hatte. Ein Junge kaufte sich eine Bibel daraufhin und las mit Freude und Spannung darin. Nun bin ich an einer Schule, die sogar zwei Klassensätze von Bibeln besitzt.

Ich wünsche dir heute eine gefestigte, innere Beziehung zu Gott, dass du die offenen Türen siehst und nutzen kannst, um von IHM zu erzählen.

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