Daily-Message - die tägliche Kurzandacht http://daily-message.de Jeden Tag mit einem Wort Gottes beginnen de-de 2002-
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Sun, 31 May 2020 02:00:00 +0200 Daily-Message - die tägliche Kurzandacht http://daily-message.de/titel.gif http://daily-message.de Paulus versus Petrus Teil 2 - Daily-Messagehttp://daily-message.de/archiv/archiv6460.php<table border='1' width='90%'> <tr><td width='190' align='center' valign='center'> <img src='http://daily-message.de/small.gif'></td> <td colspan=2><font size=4>Paulus versus Petrus Teil 2</font><br>''Als ich aber sah, dass sie nicht richtig handelten nach der Wahrheit des Evangeliums, sprach ich zu Kephas öffentlich vor allen: Wenn du, der du ein Jude bist, heidnisch lebst und nicht jüdisch, warum zwingst du dann die Heiden, jüdisch zu leben? Wir sind von Geburt Juden und nicht Sünder aus den Heiden. Doch weil wir wissen, dass der Mensch durch Werke des Gesetzes nicht gerecht wird, sondern durch den Glauben an Jesus Christus, sind auch wir zum Glauben an Christus Jesus gekommen, damit wir gerecht werden durch den Glauben an Christus und nicht durch Werke des Gesetzes; denn durch des Gesetzes Werke wird kein Mensch gerecht''. (Galater 2, 14-16)</td></tr> <tr><td colspan=3>Und ebenso kann man das auch auf die heutige Christenheit übertragen, die ja auch teils versucht die Gläubigen dazu zu verleiten, im gekreuzigten Sohn Gottes Jesus Christus nicht die vollkommene Rechtfertigung zu sehen, sondern zusätzliche Forderungen stellt und Ansprüche verkündigt oder einfach die göttliche Gnade in ihrem Anspruch und ihrer Autorität klein macht. Zum Beispiel kann man als Bedingung eine Mitgliedschaften in einer bestimmten Kirche nennen, Spenden, Werke, Treue, Bußübungen, Traditionen, Unterordnung, Gehorsam etc. Nicht das diese Dinge für sich genommen nicht auch in ein echtes Christenleben passen könnten, aber wer dies blindlings einfordert oder als Bedingung zur Seligkeit zementiert, um sicher zu sein auch nicht aus der Erlösung zu fallen, der macht das Opfer Jesu am Kreuz zu einem Werk ohne Kraft. Zudem auch die Ansicht, man könne als neugeborener Gläubiger wieder aus der Erlösung fallen, ebenso ein Akt des Unglaubens und der Werkgerechtigkeit darstellt. In Römer 8, 38-39 schreibt der Apostel Paulus: „Denn ich bin gewiss, dass weder Tod noch Leben, weder Engel noch Mächte noch Gewalten, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges, weder Hohes noch Tiefes noch irgendeine andere Kreatur uns scheiden kann von der Liebe Gottes, die in Christus Jesus ist, unserm Herrn“. Wenn ich selbst in den Zeiten die noch vor mir liegen mich so verhalte (aus welchen Gründen auch immer) daß ich aus der Erlösung fallen könnte, ist das dann nicht etwas Zukünftiges? Paulus sagt, daß selbst dies uns nicht von der Liebe Gottes trennen kann. Werke des Gesetzes sind keine Werke des Glaubens.<br><br>Sonst wären auch die damaligen Pharisäer und Schriftgelehrten (zumindest nach außen) von Jesus nicht kritisiert und verurteilt worden. Aber genau dies war geschehen wie wir wissen (Matthäus 3, 7-10). Wir wissen, daß sowohl Paulus als auch Petrus ihre Lektionen lernen mussten. Sie waren beide keine unfehlbaren Menschen oder die geistlichen Überflieger. Aber sie waren bereit zu lernen, sich korrigieren und belehren zu lassen und sind in ihrem festen Vertrauen auf das vollkommene Werk Jesu am Kreuz immer mehr zu den Männern geworden, die uns Gottes vollkommenen Ratschluss weitergegeben haben (Apostelgeschichte 20,27). Und dies damit wir am inneren Menschen mehr und mehr zunehmen und unser Vertrauen nicht auf Werke oder Kirchen oder uns selbst richten, sondern einzig und allein an den Urheber unseres ewigen Heiles. In Hebräer 12, 1-3 steht: „Lasst uns laufen mit Geduld in dem Kampf, der uns bestimmt ist, und aufsehen zu Jesus, dem Anfänger und Vollender des Glaubens, der, obwohl er hätte Freude haben können, das Kreuz erduldete und die Schande gering achtete und sich gesetzt hat zur Rechten des Thrones Gottes. Gedenkt an den, der so viel Widerspruch gegen sich von den Sündern erduldet hat, dass ihr nicht matt werdet und den Mut nicht sinken lasst“. Auch wir heutigen Christen, sollten durch unser Verhalten für die ewige (glückselige) Wahrheit ein klares Bekenntnis zur Gnade Gottes abgeben. Und zwar eine Gnade die auch Gnade ist. Diese innere Wahrnehmung und Erkenntnis allein in Jesus Christus alles zum Heil und zum Segen erhalten zu haben, verändert dann auch unser Verhalten. Amen. <a href='http://daily-message.de/archiv/archiv6460.php'>[mehr]</a><br><a href='http://daily-message.de/uebersichtn.php?name=Joerg%20Bauer'>Jörg Bauer</a></td></tr> <tr><td> <a href='http://www.andyhoppe.com/'><img src='http://www.andyhoppe.com/count/?id=1280809613' style='border:none' /></a> </td> <td><a href='http://partner-projekt.de'>Daily-Message - der Shop</a></td> <td><a href='https://www.paypal.com/cgi-bin/webscr?cmd=_s-xclick&hosted_button_id=LVK4L6FQVGWCL'>Spenden an die Daily-Message (PayPal)</a></td></tr> </table>http://daily-message.de/archiv/archiv6460.phpSun, 31 May 2020 02:00:00 +0200 Paulus versus Petrus Teil 1 - Daily-Messagehttp://daily-message.de/archiv/archiv6459.php<table border='1' width='90%'> <tr><td width='190' align='center' valign='center'> <img src='http://daily-message.de/small.gif'></td> <td colspan=2><font size=4>Paulus versus Petrus Teil 1</font><br> ''Als ich aber sah, dass sie nicht richtig handelten nach der Wahrheit des Evangeliums, sprach ich zu Kephas öffentlich vor allen: Wenn du, der du ein Jude bist, heidnisch lebst und nicht jüdisch, warum zwingst du dann die Heiden, jüdisch zu leben? Wir sind von Geburt Juden und nicht Sünder aus den Heiden. Doch weil wir wissen, dass der Mensch durch Werke des Gesetzes nicht gerecht wird, sondern durch den Glauben an Jesus Christus, sind auch wir zum Glauben an Christus Jesus gekommen, damit wir gerecht werden durch den Glauben an Christus und nicht durch Werke des Gesetzes; denn durch des Gesetzes Werke wird kein Mensch gerecht''. (Galater 2, 14-16)</td></tr> <tr><td colspan=3>Paulus hat Petrus öffentlich gerügt, weil der aus Angst vor der Reaktion der Juden geheuchelt hat. Er erklärte ihm, daß er zu dem befreienden Glauben in Christus stehen muss und den gesetzlichen Juden nicht sozusagen nach dem Munde reden sollte. Sicherlich sind sowohl Juden wie Heiden alle Sünder. Aus Gesetzeswerken wird kein Mensch gerecht - weder Juden noch Heiden. Und die Juden hatten keinen Vorteil gegenüber den Heiden, auch wenn manche Juden das so sehen wollten. In Johannes 8, 37-40 steht entsprechend, wie Jesus auf ihre Einstellung reagierte: „Ich weiß wohl, dass ihr Abrahams Nachkommen seid; aber ihr sucht mich zu töten, denn mein Wort findet bei euch keinen Raum. Ich rede, was ich von meinem Vater gesehen habe; und ihr tut, was ihr von eurem Vater gehört habt. Sie antworteten und sprachen zu ihm: Abraham ist unser Vater. Spricht Jesus zu ihnen: Wenn ihr Abrahams Kinder wärt, so tätet ihr Abrahams Werke. Nun aber sucht ihr mich zu töten, einen Menschen, der ich euch die Wahrheit gesagt habe, die ich von Gott gehört habe. Das hat Abraham nicht getan“. Petrus sollte den Juden nicht das Gefühl geben, sie könnten durch ihre Traditionen und Gesetze selig werden oder aufgrund ihrer Herkunft. Petrus tat dies aus Menschenfurcht, nicht weil er es anders sah. Er war ja selbst ein Jude und fühlte sich sein Leben lang diesen Traditionen verpflichtet. Vermutlich dachte er, es schadet ja nicht wenn man sich sowohl zu Jesus als auch zur jüdischen Tradition bekennt und das miteinander vermischt!? Paulus half im sozusagen ''auf die Sprünge'', um sich nicht den Menschen anzupassen und dabei die Wahrheit (Johannes 14,6) aus falscher Rücksichtnahme zu relativieren. William McDonald schreibt hierzu in seinem Bibelkommentar: „Als Christ wusste Petrus, daß Gott keine nationalen Unterschiede mehr macht, er hatte sogar wie ein Heide gelebt und von ihren Speisen gegessen usw. Durch seine neuerliche Weigerung, mit den Heiden zu essen, sagte er praktisch, daß es für die Heiligung notwendig sei, jüdische Gesetze und Bräuche einzuhalten, und daß die heidnischen Gläubigen »wie die Juden« leben müssten. <br><br>Paulus scheint hier ironisch zu sprechen. Verriet das Verhalten des Petrus nicht eine unterschwellige Überzeugung, daß die »Juden« überlegen seien, und die »Nationen« zu verachten wären? Errettete Juden wussten, daß »Gesetzeswerke« nicht retten können. Das Gesetz verdammte jeden völlig, der es nicht vollkommen hielt. Das brachte den Fluch über alle, weil alle diese heiligen Anweisungen gebrochen haben. Der Erlöser wird uns hier als einziger Gegenstand unseres Glaubens dargestellt. Paulus erinnert Petrus, daß sogar sie selbst, die Juden zu dem Schluss gekommen seien, daß die Erlösung »nur durch den Glauben an Christus Jesus« bewirkt wird, »nicht aus Gesetzeswerken«. Welchen Sinn hatte es also, daß Petrus die Heiden wieder unter das Gesetz stellen wollte? Das Gesetz sagte den Menschen, was sie zu tun hatten, aber es gab ihnen nicht die Kraft, es auch zu befolgen. Es war gegeben worden, um Sünde aufzudecken, aber nicht zur Erlösung. Paulus und Petrus und auch andere hatten ihre Rechtfertigung in Christus gesucht, und nur in Christus. Doch handelte Petrus in Antiochien, als ob er nicht vollständig gerechtfertigt sei, sondern unter das Gesetz zurückgehen müsse, um seine Erlösung zu vervollständigen. Wenn das so wäre, dann wäre Christus kein vollkommener und ausreichender Erlöser. Wenn wir zu ihm kommen, um uns unsere Sünden vergeben zu lassen, doch dann noch zusätzlich woanders hingehen müssen, wäre dann Christus nicht »ein Diener der Sünde«, weil er seine Verheißungen nicht erfüllt hat? Wenn wir, während wir bekennen, allein durch Christus gerechtfertigt zu sein, anschließend zum Gesetz zurückgehen (welches uns ja nur als Sünder verurteilen kann), handeln wir dann wie Christen? Können wir hoffen, Christi Billigung zu erlangen, wenn wir in einer Weise handeln, die ihn praktisch zu einem »Diener der Sünde« macht? Paulus antwortet entrüstet: »Das ist ausgeschlossen.«''.<br><br>Fortsetzung morgen... <a href='http://daily-message.de/archiv/archiv6459.php'>[mehr]</a><br><a href='http://daily-message.de/uebersichtn.php?name=Joerg%20Bauer'>Jörg Bauer</a></td></tr> <tr><td> <a href='http://www.andyhoppe.com/'><img src='http://www.andyhoppe.com/count/?id=1280809613' style='border:none' /></a> </td> <td><a href='http://partner-projekt.de'>Daily-Message - der Shop</a></td> <td><a href='https://www.paypal.com/cgi-bin/webscr?cmd=_s-xclick&hosted_button_id=LVK4L6FQVGWCL'>Spenden an die Daily-Message (PayPal)</a></td></tr> </table>http://daily-message.de/archiv/archiv6459.phpSat, 30 May 2020 02:00:00 +0200 Sind Christen die besseren Menschen - Daily-Messagehttp://daily-message.de/archiv/archiv6458.php<table border='1' width='90%'> <tr><td width='190' align='center' valign='center'> <img src='http://daily-message.de/small.gif'></td> <td colspan=2><font size=4>Sind Christen die besseren Menschen</font><br>Die Gesunden brauchen keinen Arzt - wohl aber die Kranken (Matthäus 9,12)</td></tr> <tr><td colspan=3>Was macht einen Christen aus? Wie werden wir in der Welt gesehen, wie sehe ich mich selber? Leben wir unseren Glauben oder werden wir oft als Heuchler angesehen? Weil eben auch unter Christen nicht immer alles perfekt läuft, weil es auch in christlichen Kreisen Konflikte gibt, weil auch Christen Fehler machen, Mängel haben, weil gewisse Dinge unter Christen doch eigentlich nicht vorkommen sollten, weil Worte und Handlungen oft nicht übereinstimmen.<br><br>Ich behaupte mal, daß wir Christen nicht die besseren Menschen sind. Wir sind Menschen mit Fehlern und Schwächen, die jedoch wissen und anerkennen, daß sie bedürftig sind, daß sie einen Erlöser brauchen und sich demütig Gott unterordnen. Christen leben aus Vergebung und Gnade und sie wissen sich trotz ihrer Fehlbarkeit von Gott geliebt, der sie in seine Gemeinschaft ruft. Jesus ist gekommen für die Unvollkommenen, Schwachen, Ausgegrenzten und Sünder, um sie zu retten.<br><br>Ich glaube nicht, daß ich selber gut bin, ich glaube an einen guten Gott. Ich brauche Gott, ohne ihn kann ich nichts tun. Ich bin nicht aus mir selbst gut, sondern durch Christus der in mir lebt und wirkt. Ich bin nicht ein guter Mensch aufgrund meiner Bekehrung, meiner Taufe, aufgrund guter Taten und Werke, das Einhalten von Vorschriften und Regeln oder durch Opfer. Es gibt auch nicht gläubige Menschen, die gute Taten tun und sich an Regeln halten. Jesus geht es nicht um Leistung, sondern um ein ihm zugewandtes Herz, um Beziehung zu ihm.<br><br>Aber:<br><br>Gottes Liebe verändert Herzen!<br><br>Wenn ich an das Erlösungswerk Jesu glaube, dort wo ich Gottes Liebe in mein Herz lasse, in allen Bereichen, die ich in Gottes Hände lege, wird es Veränderung geben. Es beginnt ein Prozess der Erneuerung der Sichtweisen und Gedanken, der Worte und Handlungen. Gottes Liebe lässt mich nicht, so wie ich bin.<br><br>Ich muss nichts leisten, nichts dafür tun um geliebt zu werden, um mir Liebe zu verdienen aber:<br><br> Weil ich Gottes Liebe erfahren habe, möchte ich auch meine Mitmenschen lieben und die Liebe Gottes weitergeben<br> Weil mir vergeben wurde, kann ich auch anderen Menschen vergeben und barmherzig sein<br> Weil ich weiß, dass ich Fehler mache, kann ich auch mit meinen Mitmenschen gnädig sein. Ich brauche nicht mit erhobenem Zeigefinger auf jemanden zu zeigen oder verurteilen und nicht über andere richten<br> Weil Gott mich liebt, trotz meiner Schwächen, kann ich auch mit Fehlverhalten meiner Mitmenschen anders umgehen und versuchen jeden Menschen mit Gottes Augen zu sehen. Gott liebt meinen Mitmenschen genauso wie mich.<br> Weil Gott mir soviel schenkt und gibt, möchte ich auch etwas von mir geben<br> Auch als Christ erlebe ich Schmerzen, Krankheit, Leid, aber ich bin darin von Gott getragen<br> Weil ich weiß, wer ich in Christus bin, , kann ich mich so annehmen wie ich bin und muss mich nicht mit anderen vergleichen<br> Weil ich in Christus alles habe, was ich brauche, muss ich nicht habgierig sein<br> Weil ich einzigartig gemacht und wertvoll bin, brauche ich nicht neidisch oder eifersüchtig auf andere sein<br> Weil Jesus mich befreit hat, kann ich inneren Frieden haben<br><br>Es geht nicht darum mich selbst darzustellen oder darum, zu zeigen, daß ich ein guter Mensch bin, es geht darum Jesus die Ehre zu geben, ihn groß zu machen, für das was er für mich getan hat.<br><br>Ich möchte Nächstenliebe leben, aber ich erkenne, daß ich immer wieder strauchle, falsche Entscheidungen treffe, andere Menschen bewußt oder unbewußt verletze und enttäusche. Genau deswegen brauche ich Jesus, der für mich gestorben ist und alles für mich getragen hat.<br><br>Ich würde sagen, ich bin nicht ein besserer Mensch, aber mit Jesus Christus besser dran.<br><br>Matthäus 9,9-13 Als Jesus die Straße entlangging, sah er Matthäus in seiner Zollstation sitzen. »Komm mit und folge mir nach«, sagte er zu ihm. Und Matthäus stand auf und folgte ihm nach. Am selben Abend lud Matthäus Jesus und seine Jünger zum Abendessen ein. Einige andere Steuereintreiber und viele stadtbekannte Sünder waren ebenfalls eingeladen. Die Pharisäer waren empört. »Wie kommt euer Meister dazu, mit solchem Abschaum zu essen?«, fragten sie seine Jünger. Als Jesus es hörte, antwortete er: »Die Gesunden brauchen keinen Arzt – wohl aber die Kranken.« Und er fügte hinzu: »Nun geht und denkt einmal darüber nach, was mit dem Wort in der Schrift gemeint ist: `Ich will, dass ihr barmherzig seid; eure Opfer will ich nicht. Denn ich bin für die Sünder gekommen und nicht für die, die meinen, sie seien schon gut genug.« <a href='http://daily-message.de/archiv/archiv6458.php'>[mehr]</a><br><a href='http://daily-message.de/uebersichtn.php?name=Ulrike%20Puintner'>Ulrike Puintner</a></td></tr> <tr><td> <a href='http://www.andyhoppe.com/'><img src='http://www.andyhoppe.com/count/?id=1280809613' style='border:none' /></a> </td> <td><a href='http://partner-projekt.de'>Daily-Message - der Shop</a></td> <td><a href='https://www.paypal.com/cgi-bin/webscr?cmd=_s-xclick&hosted_button_id=LVK4L6FQVGWCL'>Spenden an die Daily-Message (PayPal)</a></td></tr> </table>http://daily-message.de/archiv/archiv6458.phpFri, 29 May 2020 02:00:00 +0200 Mein Fels, meine Hilfe, mein Schutz - Daily-Messagehttp://daily-message.de/archiv/archiv6457.php<table border='1' width='90%'> <tr><td width='190' align='center' valign='center'> <img src='http://daily-message.de/small.gif'></td> <td colspan=2><font size=4>Mein Fels, meine Hilfe, mein Schutz</font><br>''Meine Seele ist stille zu Gott, der mir hilft. Denn er ist mein Fels, meine Hilfe, mein Schutz, dass ich gewiss nicht wanken werde''. (Psalm 62, 2-3)</td></tr> <tr><td colspan=3>Gottes Geist passt sich nicht der Welt an um verstanden und wahrgenommen zu werden. Der Heilige Geist in kein Zeitgeist. Für uns Christen ist es daher notwendig, daß wir uns an Gott und nicht an der Welt, oder den Umständen in denen wir uns befinden, orientieren und festhalten. Unsere Psyche nimmt oft den Charakter der Zeit und der aktuellen Umstände an. Entsprechend sind wir wankelmütig und unsicher und unser Herz ist ein ''trotziges und verzagtes Ding'' (Jeremia 17,9). Gottes Geist und sein Friede ist nicht vernünftig nach weltlichen Maßstäben. Wie können wir also meinen oder erwarten, daß Gott auf die gleiche Weise Informationen, Wegweisungen, Botschaften und Frieden weitergibt, wie es die Welt macht? Nur die Oberfläche reagiert auf Lärm und Betriebsamkeit und macht Umstände zum Maß allen Glaubens und Hoffens. Gott redet zu uns eher durch ein stilles, sanftes Sausen (1. Könige 19,12) und dafür müssen wir ein Ohr haben und die rechte Herzenshaltung. Der innere und erneuerte Mensch sucht Stille und Erkenntnis nicht in Äußerlichkeiten, Aktionismus oder Methoden. In Psalm 46,11 steht: ''Seid stille und erkennet, dass ich Gott bin! Ich will der Höchste sein unter den Heiden, der Höchste auf Erden''. Leider wird manchmal viel zu viel geredet bei den Christen, und so manches auch zerredet und mundtot gemacht. Wir sollten nicht auf Menschen hören, die darin versagen auf Gott zu hören. Erkenntnis erwächst aus der Stille. Wer erst hört bevor er redet macht es richtig. In Jakobus 1,19 steht: ''Ihr sollt wissen, meine lieben Brüder: Ein jeder Mensch sei schnell zum Hören, langsam zum Reden, langsam zum Zorn''. Schnell hören bedeutet aber sicherlich nicht, oberflächlich zu hören, sondern gut und aufmerksam zu hören und darin nicht träge oder desinteressiert zu sein. Nur wer gut hört, kann auch gut antworten. Wie viel mehr gilt das dann, wenn wir auf Gott hören?<br><br>Regelmäßige und enge Gemeinschaft mit Gott in der Stille wird unweigerlich seine Spuren in unserer Seele hinterlassen. Und das werden dann auch andere Menschen wahrnehmen und uns als geistlich anziehend empfinden. So ehren wir Gott. Wenn wir stille werden und erkennen, daß wir es mit Gott zu tun haben, dann werden wir auch nicht mehr viele Fragen haben oder Gott mit Anliegen zuschütten. Dann haben wir vor allem das Bedürfnis, Gott zu loben und ihn anzubeten für das, was er ist. Dann ist es tatsächlich so, daß wir zuerst vor allen anderen Dingen nach Gott und seiner Gerechtigkeit trachten wollen (Matthäus 6,33). Jesus war sanftmütig und von Herzen demütig (Matthäus 11,29). Diese göttlichen Eigenschaften findet man nicht in einem unruhigen, hektischen und auf sich selbst fokkusierten Menschen, dem vielleicht die fromme Arbeit über alles geht? Am Beispiel von Martha und Maria wird deutlich, daß man sich manchmal auch zuviel Mühe machen kann und dabei das Wesentliche übersieht (Lukas 10, 39-42). Wahrheiten und Erkenntnisse die wir anderen weitergeben, sollten immer Ergebnisse und Folgen von Gottes Reden zu uns sein, sonst sind es nur deplazierte Theorien. Nicht alles was gut gemeint ist, bewirkt auch Gutes - siehe Hiob und seine Freunde. Man ist geistlich so stark oder schwach wie man auch seinen Glauben pflegt. Das geht sicherlich auch durch Bibelstudium und Gemeinschaft, durch Singen und Loben, aber am wichtigsten ist die Stille bei Gott und das Gebet des Glaubens. David schreibt in Psalm 42,6: ''Was betrübst du dich, meine Seele, und bist so unruhig in mir? Harre auf Gott; denn ich werde ihm noch danken, dass er meines Angesichts Hilfe und mein Gott ist''. Amen. <a href='http://daily-message.de/archiv/archiv6457.php'>[mehr]</a><br><a href='http://daily-message.de/uebersichtn.php?name=Joerg%20Bauer'>Jörg Bauer</a></td></tr> <tr><td> <a href='http://www.andyhoppe.com/'><img src='http://www.andyhoppe.com/count/?id=1280809613' style='border:none' /></a> </td> <td><a href='http://partner-projekt.de'>Daily-Message - der Shop</a></td> <td><a href='https://www.paypal.com/cgi-bin/webscr?cmd=_s-xclick&hosted_button_id=LVK4L6FQVGWCL'>Spenden an die Daily-Message (PayPal)</a></td></tr> </table>http://daily-message.de/archiv/archiv6457.phpThu, 28 May 2020 02:00:00 +0200 Das Opfer für alle Zeit - Daily-Messagehttp://daily-message.de/archiv/archiv6456.php<table border='1' width='90%'> <tr><td width='190' align='center' valign='center'> <img src='http://daily-message.de/small.gif'></td> <td colspan=2><font size=4>Das Opfer für alle Zeit</font><br>Da rief der Engel Jahwes vom Himmel her: ''Abraham! Abraham!'' – ''Ja?'', erwiderte er. ''Halt ein! Tu dem Jungen nichts zuleide! Jetzt weiß ich, dass du Gott gehorchst, denn du hast mir deinen einzigen Sohn nicht verweigert.'' (1. Mose 22,11-12)</td></tr> <tr><td colspan=3>Ich denke, wir alle kennen die Geschichte, als Abraham seinen Sohn Isaak opfern sollte. Wer sie nicht kennt, kann sie hier, 1. Mose 22 nachlesen. Abraham bekommt von Gott den Auftrag, seinen einzigen und geliebten Sohn Isaak für den Herrn zu opfern. In gehorsamem Glauben macht sich Abraham auf den Weg zu der benannten Opferstätte und ist bereit, dort alles für Gott zu geben.<br><br>Doch die Zeit war noch nicht reif und Gott unterbricht, als er den Glauben sieht, die Zeremonie und schickt einen Schafbock, der dann an Isaaks Stelle geopfert wird. Gott segnet darauf hin Abraham ob seines Glaubens und seines Gehorsams.<br><br>''Die Zeit war noch nicht reif'' schrieb ich eben; was meine ich damit? Diese Geschichte im ersten Buch der Bibel soll uns, in der Nachschau, auf das hinweisen, was wir später, am Abschluß des Alten Bundes in den Evangelien wieder finden: Gott selbst opfert seinen einzigen und geliebten Sohn!<br><br>Auch wenn bei Abraham das Opfer so nicht ausgeführt wurde, sondern durch einen Schafbock ersetzt wurde, segnet Gott ihn und seine Nachkommen auf ewig. Wie gesegnet sind wir Nachfolger Jesu dann erst durch das zweite Opfer, als Gott für uns seinen Sohn gab? Hier wird die Geschichte nicht im letzten Moment abgebrochen und durch ein Schaf ersetzt; Gottes Sohn ging den Weg als Schlachtopfer bis zum Ende, zum Tod am Kreuz von Golgatha.<br><br>Stellte Gott den Abraham nur auf die Probe, sehen wir doch an dieser Geschichte, dass Gott in allen Zeiten schon ganz im Blick hatte. Schon zu Anfang der Geschichte mit uns Menschen hat Gott gewusst, dass sein geliebter Sohn einmal für die Rettung der Menschen sterben musste.<br><br>Wie in dieser Geschichte finden wir im Alten Testament hunderte von Stellen, in denen Gott vorher schon auf das Evangelium hingewiesen hat.<br><br>Wie Gott seit Anfang an einen Plan mit der Menschheit hat, hat er auch für dich persönlich seinen genauen Plan. Hast du ihn schon in deinem Leben entdeckt?<br><br>Ich wünsche dir noch einen gesegneten Tag <a href='http://daily-message.de/archiv/archiv6456.php'>[mehr]</a><br><a href='http://daily-message.de/uebersichtn.php?name=Rainer%20Gigerich'>Rainer Gigerich</a></td></tr> <tr><td> <a href='http://www.andyhoppe.com/'><img src='http://www.andyhoppe.com/count/?id=1280809613' style='border:none' /></a> </td> <td><a href='http://partner-projekt.de'>Daily-Message - der Shop</a></td> <td><a href='https://www.paypal.com/cgi-bin/webscr?cmd=_s-xclick&hosted_button_id=LVK4L6FQVGWCL'>Spenden an die Daily-Message (PayPal)</a></td></tr> </table>http://daily-message.de/archiv/archiv6456.phpWed, 27 May 2020 02:00:00 +0200 Nahe vor der Tür? - Daily-Messagehttp://daily-message.de/archiv/archiv6455.php<table border='1' width='90%'> <tr><td width='190' align='center' valign='center'> <img src='http://daily-message.de/small.gif'></td> <td colspan=2><font size=4>Nahe vor der Tür?</font><br>''Ebenso auch: Wenn ihr das alles seht, so wisst, dass er nahe vor der Tür ist. Wahrlich, ich sage euch: Dieses Geschlecht wird nicht vergehen, bis dies alles geschieht. Himmel und Erde werden vergehen; aber meine Worte werden nicht vergehen. Von dem Tage aber und von der Stunde weiß niemand, auch die Engel im Himmel nicht, auch der Sohn nicht, sondern allein der Vater. Denn wie es in den Tagen Noahs war, so wird es sein beim Kommen des Menschensohns''. (Matthäus 24, 33-37)</td></tr> <tr><td colspan=3>Es haben sich ja schon so einige ''Forscher'' darum bemüht das zweite Kommen Jesu einzutüten und vorauszusagen. Aktuell liest man darüber wieder so einiges. Das mag auch vielleicht in weniger sensationslüsterner Art, (also aufrichtig), geschehen, aber fest steht in der Hinsicht erstmal nur das, was die Bibel (bzw. Jesus Christus selbst) dazu sagte - siehe Eingangstext. Die Frage wäre also, sollte Gott in der Bibel doch eine versteckte Botschaft seiner konkreten Wiederkunft eingebaut haben? Wenn es doch niemand weiß außer Gott, warum sollte ER dann die Möglichkeit schaffen Ross und Reiter konkret herausfinden zu können? Das widerspricht sich doch eher, oder? Es gibt Hinweise - die haben wir erhalten (wie zu Zeiten Noahs) und können somit schon eine Tendenz erkennen, aber das genaue Datum wohl kaum. Das haben in der Vergangenheit schon andere versucht (vornehmlich die Zeugen Jehovas) und haben sich damit eher lächerlich und unglaubwürdig gemacht. Ich kann mir durchaus vorstellen, daß die Entrückung und Wiederkunft Jesu nicht mehr lange auf sich warten lässt. Und es gibt ja auch Anzeichen dafür. Aber Gott rechnet grundsätzlich anders wie wir. Wir sollen in der gläubigen Erwartungshaltung seines Kommens uns ausrichten (und entsprechend leben) und unsere Häupter erheben, aber sicherlich keine Rechenspiele veranstalten und meinen, Gottes zeitliche Abläufe zu kennen oder gar berechnen zu können. Daß wir das nicht wissen sollen, hat schon seinen Grund. Wie war es zu Noahs Zeiten? In 1. Mose 6,5 steht: ''Als aber der HERR sah, dass der Menschen Bosheit groß war auf Erden und alles Dichten und Trachten ihres Herzens nur böse war immerdar...''. Und in 1. Mose 6, 11-12 lesen wir: ''Aber die Erde war verderbt vor Gott und voller Frevel. Da sah Gott auf die Erde, und siehe, sie war verderbt; denn alles Fleisch hatte seinen Weg verderbt auf Erden''. Wir kennen die weitere Geschichte um die Sintflut und die Gnade die Noah und seine Familie fanden. Vorausgegangen war auch die Dämonisierung der damaligen Menschheit durch die ''Gottessöhne'', die ihre Behausung verbotenerweise verließen, um mit den menschlichen Frauen Kinder zu zeugen (gemeint sind hier die abgefallenen Engel) - nachzulesen bei 1. Mose 6, 1-4.<br><br>Darum war die Erde verdorben, und was die Bibel mit ''Frevel'' umschreibt, bezeichnet Dinge wie Übermut, Gewalt, Böswilligkeit, Schändung, Schandtat, Unheiligkeit, Spott, Eifersucht etc. Im Grunde sind wir wieder soweit und die Sünde wütet wohin man in diese Welt aktuell auch blickt. Auch heute ist diese Welt überaus böse und dämonisiert. Von der Arche heißt es, daß Gott (als die Zeit dafür reif war) die einzige Tür von außen hinter ihnen schloss (1. Mose 7,16b). Gott tat es. Im übertragenen Sinne können wir also festhalten, daß im Bild der Arche, die das Leben der innewohnenden Menschen bewirkte, die Rettung vor Gottes Zorn darstellte. Ebenso wie wir das neutestamentlich auf das Kreuz von Golgatha beziehen können (Johannes 3,16). Wenn Gott die Tür schließt, heißt das auch, daß es einmal zu spät sein wird, in die Arche zu gehen bzw. das rettende Evangelium zu ergreifen. Gott ist langmütig und geduldig und schaut sich alles in großer und gnädiger Souveränität an, aber nicht ewig. Einmal wird es zu spät sein umzukehren und erlöst zu werden. In Psalm 69, 28-29 schreibt David prophetisch: ''Lass sie aus einer Schuld in die andre fallen, dass sie nicht kommen zu deiner Gerechtigkeit. Tilge sie aus dem Buch des Lebens, dass sie nicht geschrieben stehen bei den Gerechten''. Das wird geschehen. Einerseits dürfen die Menschen noch Hoffnung haben (noch ist Gnadenzeit) aber andererseits wird das Gericht kommen und womöglich früher und schneller als wir denken. Umso mehr sollten wir das Evangelium verkünden wo, wann und wie auch immer. Für Christen wird es eine Freude sein, wenn die sichtbare Erlösung kommt und uns nach Hause holt. Für die anderen wird es die große Abrechnung sein - nach ihren Werken. Wer nicht im Buch des Lebens steht, geht ewig verloren (Offenbarung 20,15). Ohne Jesus Christus kann das nicht gut ausgehen. Seien wir Bekenner und somit ein Zeugnis (im Moment vielleicht mehr als sonst) - bis der HERR Jesus in Macht und Herrlichkeit kommen wird (1. Korinther 11,26)! Amen. <a href='http://daily-message.de/archiv/archiv6455.php'>[mehr]</a><br><a href='http://daily-message.de/uebersichtn.php?name=Joerg%20Bauer'>Jörg Bauer</a></td></tr> <tr><td> <a href='http://www.andyhoppe.com/'><img src='http://www.andyhoppe.com/count/?id=1280809613' style='border:none' /></a> </td> <td><a href='http://partner-projekt.de'>Daily-Message - der Shop</a></td> <td><a href='https://www.paypal.com/cgi-bin/webscr?cmd=_s-xclick&hosted_button_id=LVK4L6FQVGWCL'>Spenden an die Daily-Message (PayPal)</a></td></tr> </table>http://daily-message.de/archiv/archiv6455.phpTue, 26 May 2020 02:00:00 +0200 Der Sünde gestorben - Daily-Messagehttp://daily-message.de/archiv/archiv6454.php<table border='1' width='90%'> <tr><td width='190' align='center' valign='center'> <img src='http://daily-message.de/small.gif'></td> <td colspan=2><font size=4>Der Sünde gestorben</font><br>''Was wollen wir hierzu sagen? Sollen wir denn in der Sünde beharren, damit die Gnade umso mächtiger werde? Das sei ferne! Wir sind doch der Sünde gestorben. Wie können wir noch in ihr leben? Oder wisst ihr nicht, dass alle, die wir auf Christus Jesus getauft sind, die sind in seinen Tod getauft? So sind wir ja mit ihm begraben durch die Taufe in den Tod, auf dass, wie Christus auferweckt ist von den Toten durch die Herrlichkeit des Vaters, so auch wir in einem neuen Leben wandeln. Denn wenn wir mit ihm zusammengewachsen sind, ihm gleich geworden in seinem Tod, so werden wir ihm auch in der Auferstehung gleich sein. Wir wissen ja, dass unser alter Mensch mit ihm gekreuzigt ist, damit der Leib der Sünde vernichtet werde, sodass wir hinfort der Sünde nicht dienen. Denn wer gestorben ist, der ist frei geworden von der Sünde''. (Römer 6, 1-7)</td></tr> <tr><td colspan=3>In unserem Leben als Christen dürfen wir von geistlichen Tatsachen ausgehen, auch wenn es sich desöfteren anders oder gar gegenteilig anfühlt. Aber darauf kommt es nicht an. Gerade das Thema Sünde ist ja sozusagen allgegenwärtig und kaum zu ignorieren. Und dies sowohl in der Welt, als auch bei uns persönlich in unserem Alltag. Die Vergebung der Sünden ist eine Angelegenheit des Glaubens (Johannes 3,36). Und wie tief diese Erlösung geht, davon berichtet in besonders eindringlicher Weise der Römerbrief des Apostels Paulus. Was wir hier unterscheiden müssen ist die Tatsache, daß Jesu Tod am Kreuz zur Vergebung der Sünden, nicht die Sünde getötet hat, sondern den sündigen Menschen, der das im Glauben angenommen hat. Genau das beinhaltet das Kreuz von Golgatha. Und durch die Auferstehung von den Toten, sind wir mit Gottes Sohn sozusagen zusammengewachsen und eins geworden. Gott sieht uns nun nicht mehr nach dem Fleisch (was gestorben ist), sondern nach dem Geist (der lebendig ist). Jesus lebte nach der Auferstehung, obwohl er gestorben ist (mitsamt der Sünde) - und wir dann ebenso. Entsprechend schreibt auch der Apostel Petrus in 1. Petrus 3,18: ''Denn auch Christus hat einmal für die Sünden gelitten, der Gerechte für die Ungerechten, damit er euch zu Gott führte; er ist getötet nach dem Fleisch, aber lebendig gemacht nach dem Geist''. Das bedeutet also praktisch, daß wir durch den Glauben auch getötet wurden am Kreuz und ebenso wieder auferstanden sind als neue, gerechte, freie und geistliche Menschen. Es ist eben nur so, daß unsere Umgebung und unsere irdische Hülle davon nichts mitbekommen hat, und es ihr auch ziemlich egal ist, ob wir nun erlöst sind oder nicht. Als Christen ist es nun unsere heilige Aufgabe und gleichzeitig unser seliges Privileg, dieser ''natürlichen Gleichgültigkeit'', die wir täglich erleben, den Glauben und die Nachfolge in der täglichen Praxis entgegenzusetzen. Das tun wir beispielsweise dadurch, daß wir regelmäßig und viel beten, und die Inhalte dieser Gebete auch dadurch positiv beeinflussen, indem wir wissbegierig und glaubend in der Bibel lesen und auch unsere Gemeinden besuchen.<br><br>Wir müssen keine Angst vor der Sünde haben - wir sind ihr gestorben. Genau das beinhaltet unseren Glauben und soll uns täglich zu Jesus hin verändern. Gott sieht uns tatsächlich so, daß wir mit Jesus Christus gestorben sind und die Sünde vergeben wurde - gestern, heute und morgen! In Galater 2,20 bringt es Paulus auf den Punkt: ''Ich lebe, doch nun nicht ich, sondern Christus lebt in mir. Denn was ich jetzt lebe im Fleisch, das lebe ich im Glauben an den Sohn Gottes, der mich geliebt hat und sich selbst für mich dahingegeben''. Wir leben im Fleisch und im Glauben - und das fortwährend, solange wir auf Erden beschäftigt sind und atmen. Es ist gewissermaßen unsere neue Natur geworden: Im Fleisch und im Glauben und dadurch im Geist und im Frieden mit Gott! Sich das immer wieder in Erinnerung zu rufen (und rufen zu lassen) ist unser täglicher (guter) Kampf. Und Gott ist mit all seiner Liebe, Gnade, Macht und Weisheit bei jedem einzelnen Christen täglich im Heiligen Geist mit dabei. Wir sind Heilige und werden geheiligt, also durch Gott erzogen, innerlich stark gemacht, in das Bild Jesu verwandelt und ausgerüstet, damit wir anderen dienen und Gott ehren können. Das Ziel ist die Ewigkeit im Himmel bei Gott. In 1. Petrus 1, 6-9 steht: ''Dann werdet ihr euch freuen, die ihr jetzt eine kleine Zeit, wenn es sein soll, traurig seid in mancherlei Anfechtungen, auf dass euer Glaube bewährt und viel kostbarer befunden werde als vergängliches Gold, das durchs Feuer geläutert wird, zu Lob, Preis und Ehre, wenn offenbart wird Jesus Christus. Ihn habt ihr nicht gesehen und habt ihn doch lieb; und nun glaubt ihr an ihn, obwohl ihr ihn nicht seht; ihr werdet euch aber freuen mit unaussprechlicher und herrlicher Freude, wenn ihr das Ziel eures Glaubens erlangt, nämlich der Seelen Seligkeit''. Amen. <a href='http://daily-message.de/archiv/archiv6454.php'>[mehr]</a><br><a href='http://daily-message.de/uebersichtn.php?name=Joerg%20Bauer'>Jörg Bauer</a></td></tr> <tr><td> <a href='http://www.andyhoppe.com/'><img src='http://www.andyhoppe.com/count/?id=1280809613' style='border:none' /></a> </td> <td><a href='http://partner-projekt.de'>Daily-Message - der Shop</a></td> <td><a href='https://www.paypal.com/cgi-bin/webscr?cmd=_s-xclick&hosted_button_id=LVK4L6FQVGWCL'>Spenden an die Daily-Message (PayPal)</a></td></tr> </table>http://daily-message.de/archiv/archiv6454.phpMon, 25 May 2020 02:00:00 +0200 Was suchst du? - Daily-Messagehttp://daily-message.de/archiv/archiv6453.php<table border='1' width='90%'> <tr><td width='190' align='center' valign='center'> <img src='http://daily-message.de/small.gif'></td> <td colspan=2><font size=4>Was suchst du?</font><br>Den Erschöpften gibt er Kraft, / und die Schwachen macht er stark. Die Jungen werden müde und matt, / junge Männer stolpern und brechen zusammen. Doch die auf Jahwe hoffen, gewinnen neue Kraft. / Wie Adler breiten sie die Flügel aus. / Sie laufen und werden nicht müde, / sie gehen und werden nicht matt. (Jesaja 40, 29-31)</td></tr> <tr><td colspan=3>''Ist da jemand?'' fragt uns Adel Tawil in seinem gleichnamigen Lied.<br><br>Ist da jemand, der mein Herz versteht?<br>Und der mit mir bis ans Ende geht?<br>Ist da jemand, der noch an mich glaubt?<br>Ist da jemand? Ist da jemand?<br>Der mir den Schatten von der Seele nimmt?<br>Und mich sicher nach Hause bringt?<br>Ist da jemand, der mich wirklich braucht?<br>Ist da jemand? Ist da jemand?<br><br>Nach einigem Text kommt er darauf, dass da wirklich jemand wäre, wenn man nur einfach zu suchen aufhören würde. Aber ist das wirklich so? Kommt da einfach jemand aus dem Nichts, der uns Sinn und Ziel für unser Leben gibt? Wenn ich mich so in unserer Welt umschaue, scheint es mir nicht so zu sein, überall sehe ich Menschen, die ohne Hoffnung leben und nicht wissen, wozu.<br><br>Denn dieser Jemand, der kommt nicht ungerufen. Er will gebeten werden, er will angebetet werden. Jesus kam auf die Erde, um uns aus der Hoffnungslosigkeit in ein sinnvolles Leben zu holen. Für uns Christen ist er die Hoffnung, der Sinn und das Ziel. Es ist nicht alles vergeblich und endlich, was wir hier auf der Erde tun. Wir haben eine Zukunft bei Gott, wenn wir uns auf ihn einlassen.<br><br>Nicht erst nach unserem Tod, nein, schon hier auf der Erde wird unser Leben sinnvoller, wenn wir unser Leben mit ihm gehen. Wir müssen nicht vergeblich auf irgendein Schicksal hoffen, wir brauchen auch keinen Zufall, der unser Leben bestimmt.<br><br>Jesus hat uns den Weg gezeigt, den wir gehen sollen. Mit dem Kreuz und seiner Auferstehung hat er uns den Weg in die Ewigkeit bei Gott frei gemacht.<br><br>Bist du noch auf der Suche oder hast du bereits schon dein Leben an Jesus übergeben?<br><br>''Wer suchet, der wird finden!'' hat Jesus gesagt. Und so ist es auch, wenn du wirklich nach ihm suchst!<br><br>Ich wünsche dir noch einen gesegneten Tag! <a href='http://daily-message.de/archiv/archiv6453.php'>[mehr]</a><br><a href='http://daily-message.de/uebersichtn.php?name=Rainer%20Gigerich'>Rainer Gigerich</a></td></tr> <tr><td> <a href='http://www.andyhoppe.com/'><img src='http://www.andyhoppe.com/count/?id=1280809613' style='border:none' /></a> </td> <td><a href='http://partner-projekt.de'>Daily-Message - der Shop</a></td> <td><a href='https://www.paypal.com/cgi-bin/webscr?cmd=_s-xclick&hosted_button_id=LVK4L6FQVGWCL'>Spenden an die Daily-Message (PayPal)</a></td></tr> </table>http://daily-message.de/archiv/archiv6453.phpSun, 24 May 2020 02:00:00 +0200 Zielen - Daily-Messagehttp://daily-message.de/archiv/archiv6452.php<table border='1' width='90%'> <tr><td width='190' align='center' valign='center'> <img src='http://daily-message.de/small.gif'></td> <td colspan=2><font size=4>Zielen</font><br>Wenn wir leben, leben wir für den Herrn, und wenn wir sterben, gehören wir dem Herrn. Im Leben und im Tod gehören wir dem Herrn. (Röm. 14,8)</td></tr> <tr><td colspan=3>Der Dart-Spieler hat ein Ziel: das Bulls-Eye, die Mitte der Dart-Scheibe. Der Läufer hat ein Ziel: es liegt in 100, 400 oder noch mehr Metern. Der Zocker am Handy hat ein Ziel: den High-Score in der Liste zu überbieten...<br><br>Beim Sport und beim Spielen geht es meist darum, vorgegebene Ziele zu erreichen. Doch im normalen, im real-live laufen so viele Menschen einfach planlos umher. Das einzige, worauf sie hinleben, ist das nächste Wochenende oder der nächste Urlaub. ''Ziele'', das ist für viele ein Fremdwort.<br><br>Ist das nicht auch der Grund, warum viele Angst vor dem Älterwerden oder gar dem Tod haben? In ihrer Sinnlosigkeit ist dies doch eigentlich egal, was macht es für einen Unterschied, ob ich sinnlos lebe oder sinnlos sterbe?<br><br>In unserem heutigen Bibelvers zeigt Paulus in seinem Brief an die Römer, den Ausweg aus dieser Sinnlosigkeit: Ein Leben für und zu dem Herrn!<br><br>Als Christen wissen wir, dass unser irdisches Leben nicht alles ist, denn danach geht es erst richtig los - und zwar für die Ewigkeit! Wenn das kein Sinn und kein Ziel für das Leben ist!?!? Hier auf Erden bereite ich mich vor für das, was einmal kommen wird. Mein Lebensstil gibt mir Sinn für mein Leben und Jesu Liebe ist mein Ziel, auf das ich zu lebe.<br><br>Wenn mit meinem Tod alles zu Ende wäre, ja dann gäbe es auch für mich keinen Sinn. Wir wären nur ein Staubkorn in der Ewigkeit. Doch dank Jesus sind wir Gottes geliebte Kinder, die die Zeit und die Ewigkeit vor sich haben.<br><br>Ich brauche keinen Sport und keine Spiele um ein Ziel zu haben! Jesus ist mein Sinn und mein Ziel!<br><br>Wo hast du deine Ziele?<br><br>Ich wünsche dir noch einen gesegneten Tag, auf dem Weg zu deinem Ziel! <a href='http://daily-message.de/archiv/archiv6452.php'>[mehr]</a><br><a href='http://daily-message.de/uebersichtn.php?name=Rainer%20Gigerich'>Rainer Gigerich</a></td></tr> <tr><td> <a href='http://www.andyhoppe.com/'><img src='http://www.andyhoppe.com/count/?id=1280809613' style='border:none' /></a> </td> <td><a href='http://partner-projekt.de'>Daily-Message - der Shop</a></td> <td><a href='https://www.paypal.com/cgi-bin/webscr?cmd=_s-xclick&hosted_button_id=LVK4L6FQVGWCL'>Spenden an die Daily-Message (PayPal)</a></td></tr> </table>http://daily-message.de/archiv/archiv6452.phpSat, 23 May 2020 02:00:00 +0200 Der neue Mensch! - Daily-Messagehttp://daily-message.de/archiv/archiv6451.php<table border='1' width='90%'> <tr><td width='190' align='center' valign='center'> <img src='http://daily-message.de/small.gif'></td> <td colspan=2><font size=4>Der neue Mensch!</font><br>''Wenn eure Gerechtigkeit nicht besser ist als die der Schriftgelehrten und Pharisäer, so werdet ihr nicht in das Himmelreich kommen.'' (Matthäus 5,20)</td></tr> <tr><td colspan=3>Jesus stellte keinen Verhaltenskodex auf, damit die Christen sich krampfhaft gegen ihre eigene Natur und Veranlagungen stellen. Wir können uns nie in den Stand versetzen, vor Gott so dazustehen und so rein zu sein in unserem Verhalten, wie es SEINER Herrlichkeit entspricht. Der Geist ist zwar willig, aber das Fleisch ist schwach (Matthäus 26,41). Allein was Gott durch seinen Sohn Jesus Christus in uns eingepflanzt hat - die Veranlagung Jesu - ist überhaupt fähig sich an Gottes Maßstäben zu orientieren. Nicht der alte Mensch kann fromm leben, sondern nur der neue Mensch. Entsprechend steht in Römer 8, 8-14: „Die aber, die im Fleisch sind, können Gott nicht gefallen. Ihr aber seid nicht im Fleisch, sondern im Geist, wenn wirklich Gottes Geist in euch wohnt. Wenn aber jemand Christi Geist nicht hat, der ist nicht sein. Ist aber Christus in euch, so ist der Leib zwar tot der Sünde wegen, der Geist aber Leben der Gerechtigkeit wegen. Wenn aber der Geist dessen, der Jesus aus den Toten auferweckt hat, in euch wohnt, so wird er, der Christus Jesus aus den Toten auferweckt hat, auch eure sterblichen Leiber lebendig machen wegen seines in euch wohnenden Geistes. So sind wir nun, Brüder, nicht dem Fleisch Schuldner, um nach dem Fleisch zu leben; denn wenn ihr nach dem Fleisch lebt, so werdet ihr sterben, wenn ihr aber durch den Geist die Handlungen des Leibes tötet, so werdet ihr leben. Denn so viele durch den Geist Gottes geleitet werden, die sind Söhne Gottes“. Unter einer Veranlagung versteht man meine Einstellung, meine Motive, meine Träume, mein Innerstes und meine Sehnsucht nach Wahrheit, Klarheit und echter Liebe. Wir werden also nicht dadurch rein, indem wir uns äußerlich an Gesetze und bestimmte Verhaltensnormen halten, aber in unserer inneren Einstellung eher unbeteiligt und gleichgültig sind. Wäre es so, ist unsere Gerechtigkeit nicht besser, als die der heuchlerischen Pharisäer und Schriftgelehrten (Matthäus 5,20). Was Jesus uns lehrte, sind absolute Wahrheiten, die auch nur unsere neuen, geschenkten Veranlagungen ansprechen und inspirieren können - darum waren sie den Pharisäern auch suspekt und ein Dorn im Auge. Ihre Veranlagungen waren von Grund auf weltlich, egoistisch, selbstgerecht und hatten mit der Gesinnung Jesu und Gottes überhaupt nichts zu tun. Sie sahen das natürlich völlig anders, und darum waren sie auch Heuchler. Wäre es anders gewesen, hätten sie in Jesus einen Gleichgesinnten, ein Vorbild und einen Bruder gesehen und nicht ein Feindbild. Jesu Veranlagung in uns, die wir allein durch die Vergebung der Sünden verliehen bekommen haben, verändert auf übernatürliche Weise unsere irdische Veranlagung.<br><br>Vielleicht nicht immer von heute auf morgen (und mit manchem kämpfen wir immer noch), aber wir hören die Stimme des Heiligen Geistes in uns und sind uns nicht selbst überlassen in unserer subjektiven Wahrnehmung und Einstellung. Wer aus eigenem Willen und eigener Anstrengung Christ sein will, und meint, daß dies so auch funktioniert, der spielt nur ''Christ'' und ist es nicht! In Römer 8, 14-15 heißt es: „Denn welche der Geist Gottes treibt, die sind Gottes Kinder. Denn ihr habt nicht einen Geist der Knechtschaft empfangen, dass ihr euch abermals fürchten müsstet; sondern ihr habt einen Geist der Kindschaft empfangen, durch den wir rufen: Abba, lieber Vater“! Die Dinge, die uns begegnen, und die unsere menschliche Natur einfordert, kann durch unsere neue Veranlagung und geistliche Ausrichtung geprüft, eingeschätzt, bewertet und dann auch in der Kraft Gottes verändert werden. Und wenn wir sündigen (ohne Gott können wir nichts anderes) also wieder besseren Wissens Entscheidungen treffen, dem Fleisch die Führung überlassen, so verstehen wir innerlich (früher oder später) das es so war und ist. Und auch dann macht sich unsere neue Veranlagung bemerkbar, weil wir verstehen und dankbar annehmen, was Johannes in seinem ersten Brief schreibt: ''Und wenn jemand sündigt, so haben wir einen Fürsprecher bei dem Vater, Jesus Christus, der gerecht ist. Und er ist die Versöhnung für unsre Sünden, nicht allein aber für die unseren, sondern auch für die der ganzen Welt. Und daran merken wir, dass wir ihn kennen, wenn wir seine Gebote halten'' (1. Johannes 2, 1-4). Jesus deckt durch seine Gerechtigkeit unsere Sünden nicht nur für eine gewisse Zeitspanne zu (wie im Alten Testament bei den Tieropferungen), sondern er nimmt sie weg, als ob sie nie geschehen wären. Dennoch erleben wir im Fleisch und in unserem Gemüt mitunter noch die Auswirkungen unserer Verfehlungen. Das bleibt nicht immer aus. Aber das ist auch gut so. Wenn wir gar nicht merken würden wo und wie und wann wir sündigen und alles immer sich in Luft auflöst bevor wir darüber nachdenken können, würden wir die Gnade im Evangelium vielleicht als selbstverständlich ansehen. Aber das ist Gnade nie! <a href='http://daily-message.de/archiv/archiv6451.php'>[mehr]</a><br><a href='http://daily-message.de/uebersichtn.php?name=Joerg%20Bauer'>Jörg Bauer</a></td></tr> <tr><td> <a href='http://www.andyhoppe.com/'><img src='http://www.andyhoppe.com/count/?id=1280809613' style='border:none' /></a> </td> <td><a href='http://partner-projekt.de'>Daily-Message - der Shop</a></td> <td><a href='https://www.paypal.com/cgi-bin/webscr?cmd=_s-xclick&hosted_button_id=LVK4L6FQVGWCL'>Spenden an die Daily-Message (PayPal)</a></td></tr> </table>http://daily-message.de/archiv/archiv6451.phpFri, 22 May 2020 02:00:00 +0200 In gerader Richtung schneiden - Daily-Messagehttp://daily-message.de/archiv/archiv6450.php<table border='1' width='90%'> <tr><td width='190' align='center' valign='center'> <img src='http://daily-message.de/small.gif'></td> <td colspan=2><font size=4>In gerader Richtung schneiden</font><br>„Bringe dies in Erinnerung und bezeuge ernstlich vor dem Herrn, dass man nicht um Worte streiten soll, was zu nichts nütze ist als zur Verwirrung der Zuhörer. Strebe eifrig danach, dich Gott als bewährt zu erweisen, als einen Arbeiter, der sich nicht zu schämen braucht, der das Wort der Wahrheit recht teilt. Die unheiligen, nichtigen Schwätzereien aber meide; denn sie fördern nur noch mehr die Gottlosigkeit, und ihr Wort frisst um sich wie ein Krebsgeschwür“. (2. Timotheus 2, 14-17 (Schlachter 2000))</td></tr> <tr><td colspan=3>Die wörtliche Bedeutung von „recht teilen“ besagt, daß man „in gerader Richtung schneiden soll“. Und gemeint ist hier die Botschaft vom rettenden Evangelium wie sie von den Aposteln im Heiligen Geist verkündigt wurde. Das wird nicht selten anders umgesetzt von vermeintlich gläubigen Zeitgenossen oder von solchen, die über das inspirierte Wort hinaus gehen, oder sich selbst so in den Mittelpunkt stellen, indem sie behaupten von Gott besondere und ergänzende Informationen erhalten zu haben. In Titus 1, 10-11 steht: „Denn es gibt viele widerspenstige und leere Schwätzer und Verführer, besonders die aus der Beschneidung. Denen muss man den Mund stopfen, denn sie bringen ganze Häuser durcheinander mit ihrem ungehörigen Lehren um schändlichen Gewinnes willen“. Die meisten Irrtümer heutzutage, wenn es um biblische Lehre geht, resultieren aus solchen krummen Versuchen etwas zu schneiden und zu deuten. Das betrifft auch nicht selten solche Lehren, mit denen wir vielleicht selbst unsere Probleme haben. Zum Beispiel: Erwählung, Abfall, Hölle und Gesetz. Mitunter sucht man sich dann einzelne Textaussagen aus der Bibel heraus (ohne den Zusammenhang zu beachten) um seine eigenen Vorstellungen zu untermauern. Schlimmer erscheint es aber, wenn man die gesunde und heilsnotwenige Botschaft des rettenden Evangeliums verwässert, aushöhlt, relativiert und aus humanistischen Gründen womöglich ganz verschweigt. Einen menschgewordenen Gott blutend und leidend am Kreuz als Grund und Boden für die Versöhnung mit Gott? Das erscheint manchen Gläubigen mehr eine Metapher als tatsächliche Wahrheit zu sein. Ebenso wie manche Gläubige die Erschaffung der Welt und die beiden ersten Menschen Adam und Eva für eine bildliche Veranschaulichung halten und nicht als tatsächlich geschehene Tatsache sehen. Und dies obwohl es doch einen klaren Bezug zwischen dem Menschen Adam und dem menschgewordenen Sohn Jesus Christus gibt (Römer 5,15: „Denn wenn der eine Mensch, Adam, durch seine Sünde vielen den Tod brachte, um wie viel größer ist dann das Geschenk Gottes, seine Vergebung, das der andere Mensch, Jesus Christus, so vielen brachte“).<br><br>William McDonald schreibt in seinem Bibelkommentar zum Eingangstext: »Die unheiligen, leeren Geschwätze« sind Lehren, die respektlos, böse und nutzlos sind. Sie nützen dem Volk Gottes nicht und sollten geächtet werden. Timotheus wird nicht beauftragt, diese Lehren zu bekämpfen, sondern sie mit Verachtung zu behandeln und sie nicht durch seine Beachtung aufzuwerten. Ein schlimmes Merkmal dieser Schwätzer ist es, daß sie niemals stehenbleiben. Sie »schreiten« in ihrer »Gottlosigkeit« immer weiter »fort«. Das gilt für alle Formen des Irrtums. Diejenigen, die Irrtümer lehren, müssen immer noch etwas hinzufügen. Das erklärt die neuen Dogmen und Verkündigungen, die ständig von falschen religiösen Systemen verkündigt werden. Man braucht kaum zu sagen, daß die Ergebnisse, je mehr diese Irrlehren ausgeführt werden, immer noch »zu weiterer Gottlosigkeit fortschreiten«.<br><br>Jesus hat verheißen, daß der „Sachwalter“ (also der Heilige Geist) die Gläubigen an all das erinnern werde, was gelehrt wurde und der Wahrheit des Evangeliums entspricht (Johannes 14, 15-18). Wer also darüber hinaus geht oder auf neue Offenbarungen pocht bzw. falsche Deutungen und Sichtweisen verkündigt, spricht und schreibt nicht im Heiligen Geist. Der Apostel Paulus schreibt in 1. Timotheus 6, 3-5: „Wenn jemand fremde Lehren verbreitet und nicht die gesunden Worte unseres Herrn Jesus Christus annimmt und die Lehre, die der Gottesfurcht entspricht, so ist er aufgeblasen und versteht doch nichts, sondern krankt an Streitfragen und Wortgefechten, woraus Neid, Zwietracht, Lästerung, böse Verdächtigungen entstehen, unnütze Streitgespräche von Menschen, die eine verdorbene Gesinnung haben und der Wahrheit beraubt sind und meinen, die Gottesfurcht sei ein Mittel zur Bereicherung — von solchen halte dich fern“! Wir sollten als bibelgläubige Christen also einerseits auf das Wort in der Bibel achten – es also lesen, darüber beten, verstehen und die Zusammenhänge und den Kontext berücksichtigen, und gleichzeitig behutsam darauf achten die segensreichen und heilbringenden Worte in wahrer, gerader und gesunder Art und Weise weiterzugeben, ohne daß man das missverstehen oder missdeuten kann. Gerade jetzt in der verworrenen, komplizierten und lästerlichen Gesellschaft in der wir aktuell leben, wo Gerades krumm und Krummes gerade gemacht wird, sowie Christen die sich an die Bibel halten wollen, mehr und mehr gesellschaftlich geächtet und als Fanatiker abgestempelt werden, sollten wir uns davor hüten faule Kompromisse zu machen und uns von Andersdenkenden, Ungläubigen, frommen Humanisten und Irrlehrern vorschreiben zu lassen, wie man die Bibel zu verstehen und zu deuten hat und wie nicht. Gott wird uns schützen, versorgen und uns Frieden geben, wenn wir IHM mehr gehorchen als Menschen (Apostelgeschichte 5,29). <a href='http://daily-message.de/archiv/archiv6450.php'>[mehr]</a><br><a href='http://daily-message.de/uebersichtn.php?name=Joerg%20Bauer'>Jörg Bauer</a></td></tr> <tr><td> <a href='http://www.andyhoppe.com/'><img src='http://www.andyhoppe.com/count/?id=1280809613' style='border:none' /></a> </td> <td><a href='http://partner-projekt.de'>Daily-Message - der Shop</a></td> <td><a href='https://www.paypal.com/cgi-bin/webscr?cmd=_s-xclick&hosted_button_id=LVK4L6FQVGWCL'>Spenden an die Daily-Message (PayPal)</a></td></tr> </table>http://daily-message.de/archiv/archiv6450.phpThu, 21 May 2020 02:00:00 +0200 Beten - Daily-Messagehttp://daily-message.de/archiv/archiv6449.php<table border='1' width='90%'> <tr><td width='190' align='center' valign='center'> <img src='http://daily-message.de/small.gif'></td> <td colspan=2><font size=4>Beten</font><br>Gelobt sei Gott, der mein Gebet nicht verwirft noch seine Güte von mir wendet. (Ps 66, 20)</td></tr> <tr><td colspan=3>Am Sonntag hatten wir im liturgischen Kalender den Sonntag ''Rogate''. Aus dem Lateinischen übersetzt heißt das soviel, wie ''Bitte!'' oder Bete!''<br><br>Diese Aufforderung ist für einen Christen eigentlich nichts Besonderes und sollte sich, wie auch weltliche Tage (z. B. der Muttertag) nicht ausschließlich auf einen Tag im Jahr beziehen, sondern eigentlich ein Lebensstil und eine tägliche Übung sein.<br><br>Wie kommt es nun zwischen Ostern und Himmelfahrt zu diesem Sonntag ''Rogate''? Erinnern wir uns noch einmal zurück an den Karfreitag. Als Jesus gekreuzigt wurde und starb, passierte in Jerusalem etwas Besonderes, ''In diesem Augenblick riss der Vorhang im Tempel von oben bis unten entzwei.'' (Mt 27,51a)<br><br>Dieser Vorhang verbarg im Tempel das Allerheiligste vor den Menschen. Er war ein Zeichen für die Heiligkeit Gottes und dafür, dass wir Menschen nicht würdig genug waren, vor Gott zu treten. Als nun dieser Vorhang zerriss, war (durch Jesu Tod) die Trennung von Gott und Mensch aufgehoben!<br><br>Wir brauchen nun keinen Priester oder Heiligen mehr, um zu Gott zu kommen. Wir dürfen in unseren Gebeten direkt vor Gott treten und ihm Dank und Bitte vorbringen. Neben dem Lobpreis Gottes dürfen wir ihm nun alles aus unserem Leben bringen, was uns bedrückt oder erfreut. Auch wenn er immer noch der Heilige ist, ist er doch jetzt auch der ''Abba, lieber Vater'' (Gal 4,6).<br><br>Durch Jesu Opfer sind wir Christen als neue Menschen jetzt die Gemeinschaft der Heiligen (wie es auch im Glaubensbekenntnis heißt). Gott hat uns als seine geliebten Kinder angenommen.<br><br>In diesem Sinne dürfen wir die Aufforderung ''Rogate'' heute für uns verstehen. Nicht als eine Pflichtübung, sondern als ein Angebot unseres Gottes an uns: Komm, und sprich mit mir!<br><br>So wünsche ich dir eine gesegnete Woche, nahe im Gebet bei unserem himmlischen Vater. <a href='http://daily-message.de/archiv/archiv6449.php'>[mehr]</a><br><a href='http://daily-message.de/uebersichtn.php?name=Rainer%20Gigerich'>Rainer Gigerich</a></td></tr> <tr><td> <a href='http://www.andyhoppe.com/'><img src='http://www.andyhoppe.com/count/?id=1280809613' style='border:none' /></a> </td> <td><a href='http://partner-projekt.de'>Daily-Message - der Shop</a></td> <td><a href='https://www.paypal.com/cgi-bin/webscr?cmd=_s-xclick&hosted_button_id=LVK4L6FQVGWCL'>Spenden an die Daily-Message (PayPal)</a></td></tr> </table>http://daily-message.de/archiv/archiv6449.phpWed, 20 May 2020 02:00:00 +0200 Wer ist weise und verständig unter euch? - Daily-Messagehttp://daily-message.de/archiv/archiv6448.php<table border='1' width='90%'> <tr><td width='190' align='center' valign='center'> <img src='http://daily-message.de/small.gif'></td> <td colspan=2><font size=4>Wer ist weise und verständig unter euch?</font><br>''Wer ist weise und verständig unter euch? Er zeige aus dem guten Wandel seine Werke in Sanftmut der Weisheit! Wenn ihr aber bittere Eifersucht und Eigennutz in eurem Herzen habt, so rühmt euch nicht und lügt nicht gegen die Wahrheit. Dies ist nicht die Weisheit, die von oben herabkommt, sondern eine irdische, sinnliche, teuflische. Denn wo Eifersucht und Eigennutz ist, da ist Zerrüttung und jede schlechte Tat.'' (Jakobus 3, 13-16)</td></tr> <tr><td colspan=3>Die Welt ist nicht ohne Weisheit, aber sie ist irdisch und zumeist von charakterlichen Schwächen unterwandert, so daß meist mehr Schein als Sein dahinter steckt. Letztlich ist ein Mensch durch seine eigene moralische Weisheit (Lebenserfahrung inbegriffen) nicht in der Lage Gott tatsächlich zu begegnen und IHN zu erkennen. Stattdessen wird dann nicht selten religiös moralisiert und alles was in dieses Schema passt (egal welche Religion) als ''göttlich'' verkauft. Darum schreibt Paulus auch knapp und treffend: ''Die Weisheit dieser Welt ist Torheit bei Gott'' (1. Korinther 3,19). Aber nur weil wir nun Christen sind, reden wir nicht automatisch weise Dinge sobald wir den Mund aufmachen. Das wäre schön. Wir verfehlen uns dennoch und straucheln auch über unsere Zunge (Jakobus 3,2). Eine falsche Weisheit hat tatsächlich und unmittelbar auch etwas mit einer unbeherrschten (fahrlässigen) Zunge zu tun. Der Eingangstext zeigt im einzelnen auf, wie sich das äußern kann. Wer anderen Erfolge missgönnt und nur widerwillig erträgt, daß das jemand besser, anerkannter und respektierter ist als man selbst, der wird sich entsprechend unweise äußern. Wer einen selbstsüchtigen Ehrgeiz (Eigennutz) entwickelt und keine Rücksicht auf Verluste nimmt, handelt in Wort und Tat ebenso unethisch, egoistisch und unklug. Wer sich selbst rühmt und sich anderen gegenüber überlegen vorkommt (Arroganz) sowie biblische Wahrheiten verdreht (lügt) ist nicht nur nicht weise, sondern ziemlich dumm. Die wahre Weisheit ist anders, wie wir im folgenden Text feststellen können: ''Die Weisheit von oben aber ist erstens rein, sodann friedvoll, milde, folgsam, voller Barmherzigkeit und guter Früchte, unparteiisch, ungeheuchelt. Die Frucht der Gerechtigkeit aber wird in Frieden denen gesät, die Frieden stiften'' (Jakobus 3, 17-18).<br><br>Auch hier hat das positive (weise) Verhalten etwas mit einer disziplinierten (überlegten) Zunge zu tun. Und zwar zuerst einmal in der Einsicht, daß echte Weisheit ''von oben kommt'' und daher auch ''rein'' ist. Gott hat keine charakterlichen Schwächen wie wir - ER ist in allem vollkommen. Für uns bedeutet dies, daß uns auch nur Gott in unserer Hoffnung auf Jesus Christus ''rein'' machen kann und will (Johannes 3,3). Es geht außerdem um Frieden, den wir stiften sollen (durch heilsame Worte) und eine gewisse Milde. Im griechischen Urtext kann man das auch mit ''bedacht'', ''höflich'', ''vernünftig'', ''freundlich'' und ''vorausschauend'' ausdrücken und bezeichnen. Man beharrt nicht auf seinen Rechten sondern achtet ungeteilt die Gefühle anderer. Das ist so ziemlich das krasse Gegenteil von Egoismus und Besserwisserei. Zur gottgegebenen Weisheit gehört ebenso Mitleid und Mitgefühl, sowie die Fähigkeit, frei zu sein von allen Vortäuschungen (dass jemand etwas glaubt, das nicht wahr ist). Wo wir uns hier überfordert vorkommen, sei uns von Jakobus dies ans Herz gelegt: ''Wenn aber jemand von euch Weisheit mangelt, so bitte er Gott, der allen willig gibt und keine Vorwürfe macht, und sie wird ihm gegeben werden. Er bitte aber im Glauben, ohne irgend zu zweifeln; denn der Zweifler gleicht einer Meereswoge, die vom Wind bewegt und hin und her getrieben wird'' (Jakobus 1, 5-6). Gott segne euch. <a href='http://daily-message.de/archiv/archiv6448.php'>[mehr]</a><br><a href='http://daily-message.de/uebersichtn.php?name=Joerg%20Bauer'>Jörg Bauer</a></td></tr> <tr><td> <a href='http://www.andyhoppe.com/'><img src='http://www.andyhoppe.com/count/?id=1280809613' style='border:none' /></a> </td> <td><a href='http://partner-projekt.de'>Daily-Message - der Shop</a></td> <td><a href='https://www.paypal.com/cgi-bin/webscr?cmd=_s-xclick&hosted_button_id=LVK4L6FQVGWCL'>Spenden an die Daily-Message (PayPal)</a></td></tr> </table>http://daily-message.de/archiv/archiv6448.phpTue, 19 May 2020 02:00:00 +0200 Schubladen - Daily-Messagehttp://daily-message.de/archiv/archiv6447.php<table border='1' width='90%'> <tr><td width='190' align='center' valign='center'> <img src='http://daily-message.de/small.gif'></td> <td colspan=2><font size=4>Schubladen </font><br>Aber eines ist sicher: So kostbar, wie dein Leben in meinen Augen ist, so kostbar ist dem HERRN auch mein Leben. (1Sam 26,24)</td></tr> <tr><td colspan=3>Sie kennen und benutzen sicher Schubladen, um Ordnung in ein System zu bringen. Man kann prima etwas darin einsortieren und es lässt sich schneller wiederfinden. Es gibt auch Menschen, die auch ihr Leben in Schubladen einsortieren. Diese Menschen kann anscheinend nichts erschüttern: Sie haben für alles ein Fach., in das sie es legen können, egal ob traurig oder fröhlich. Solche Menschen sind aber auch nicht mehr groß überrascht, wenn ihnen etwas passiert. Ein Staunen und Danken ist nicht möglich. Erlebtes ist Schicksal oder Zufall. Das Erlebte wird diagnostiziert und nach dem Hauptmuster in die betroffene Schublade abgelegt.<br>Manchmal betrifft es sie alleine, aber manchmal sind auch andere Menschen davon betroffen. Es kann auch sein, dass Menschen von Menschen in Schubladen einsortiert werden. Damit verliert der Mensch aber seine Menschlichkeit. Echte Freunde meinen sich zu kennen. Kann man sie dann aber auch noch freudig überraschen? Oder liegt es daran, dass man nicht mehr bereit ist, sich noch Mühe für die Überraschung zu geben? Wie schön kann der Satz sein: Das kenne ich von dir nicht, ich wusste gar nicht, dass du so sein kannst. Das kann ein tolles Kompliment sein.<br>Staunen hält eine Beziehung jung. Ich war in Abu Dhabi und wir besuchten eine Diamantenschleiferei. Dort erfuhr ich, dass ein Diamant wertvoller wird, je mehr er geschliffen wird. Er bekommt dadurch mehr Facetten. Hätte man den Diamnaten am Anfang gesehen und einsortiert, so wäre er nicht wertvoller geworden. <br>So ist das auch mit dem Kennen. Wir sind nie fertig bearbeitet. Es blitzt immer wieder mit jedem neuen Tag, mit jedem neuen Lebensabschnitt etwas Neues auf. Mit jemandem in Beziehung stehen, das meint, ihn zum Strahlen bringen und nicht ihn in eine Schublade zu tun.<br>Ich wünsche dir, dass du heute Edelsteine in deinem Alltag finden kannst, die in keine Schublade passen. <a href='http://daily-message.de/archiv/archiv6447.php'>[mehr]</a><br><a href='http://daily-message.de/uebersichtn.php?name=Gundi%20Hornbruch'>Gundi Hornbruch</a></td></tr> <tr><td> <a href='http://www.andyhoppe.com/'><img src='http://www.andyhoppe.com/count/?id=1280809613' style='border:none' /></a> </td> <td><a href='http://partner-projekt.de'>Daily-Message - der Shop</a></td> <td><a href='https://www.paypal.com/cgi-bin/webscr?cmd=_s-xclick&hosted_button_id=LVK4L6FQVGWCL'>Spenden an die Daily-Message (PayPal)</a></td></tr> </table>http://daily-message.de/archiv/archiv6447.phpMon, 18 May 2020 02:00:00 +0200 Lastenträger - Daily-Messagehttp://daily-message.de/archiv/archiv6446.php<table border='1' width='90%'> <tr><td width='190' align='center' valign='center'> <img src='http://daily-message.de/small.gif'></td> <td colspan=2><font size=4>Lastenträger</font><br>Einer trage die Last des anderen, so werdet ihr das Gesetz Christi erfüllen. (Gal. 6,2)</td></tr> <tr><td colspan=3>Im Neuen Testament steht der Satz: “Einer trage die Last des anderen, so werdet ihr das Gesetz Christi erfüllen.”<br>Ist das nicht eine Zumutung? Soll ich etwa in den Problemen anderer herumschnüffeln und mich ungebeten einmischen in Dinge, die mich gar nichts angehen? Wir würden gerne einen Grund finden, diesen Satz zu löschen, um uns auf selbst zurückziehen zu können. Wir möchten in unserer kleinen Welt leben. Da gibt es aber nun dieses kantige und herausfordernde Wort.<br>Wenn wir uns umsehen, fällt es gar nicht schwer, Möglichkeiten zu entdecken, wie wir anderen Menschen helfen können, das Licht der Liebe Gottes zu sehen. Besonders in dieser momentanen Zeit. Ich denke da an meine Kollegen, die mehr arbeiten müssen, weil andere Kollegen als Risikopersonen ausfallen. Besprechungen neben dem Präsenzunterricht stattfinden, um sich inhaltsmäßig abzustimmen. Nebenbei läuft noch die Notbetreuung der Kinder, die dann keine Schule haben und betreut werden müssen. Fachkonferenzen müssen auch noch zeitlich bei uns untergebracht werden. Die ausgeteilten Homeschooling-Aufgaben möchten die Kinder auch geehrt wissen und eine nicht ganz kleine Menge von DIN A 4 Seiten liegt dann auf dem Schreibtisch. Es sollte selbstverständlich sein, dass man sich dann gegenseitig hilft.<br>Aber auch viele andere Berufsgruppen, die sich dafür einsetzen, dass es weitergeht und läuft, freuen sich über ein Gespräch, dass sie sagen können, was sie fühlen und denken. Man kann für die Krankenpflegerin einkaufen gehen, weil sie vielleicht länger und unter schwierigeren Umständen zu arbeiten hat. Da sind Kinder von alleinerziehenden Mütter, die nun arbeiten dürfen, aber nicht in der Nachmittagsbetreuung angemeldet sind. Diese Kinder fallen leider durch das Raster der Notbetreuung. Die Lockerungen sind ja mittlerweile soweit, dass zwei fremde Hausgemeinschaften sich treffen dürfen.<br>Aber auch in der eigenen Familie. Etwas Zeit zum Zuhören kann viel Erleichterung bringen. Ein freundlich lobendes Wort an einen Mitarbeiter kann Berge von Frust abbauen und neue Kräfte vermitteln. Wir haben an der Schule immer eine Woche der Freundlichkeit. In der Woche wird konkret gesucht, wo und wie kann ich wann wem Freundlichkeiten zukommen lassen: in Wort, in Tat. Mittlerweile ist es so, dass die Kollegen versprengt außerhalb der Woche den Kollegen Nettigkeiten zukommen lassen. Das gibt dann immer eine freudig, überraschte Reaktion. Der Fantasie ist da keine Grenze gesetzt, in der Schule und bei uns im Alltag.<br>Dann muss man aber auch weltweit denken. In den Nachrichten hörten wir schon immer von den Nöten der Menschen. Irgendwie kann jeder helfen, angefangen vor der eigenen Haustür im Wohnort.<br>Wir können Lastenträger für andere werden, wenn wir selbst unsere Lasten bei Gott abladen, bei Jesus, dem Lastenträger für alle Menschen. Er sagte: Kommt her, wenn ihr mühselig und beladen seid. Er will uns erquicken. Ein Baum an seiner Quelle – wer an der Quelle Gottes lebt, bekommt Kraft, Wasser, was stärkt. Wenn wir im Vertrauen auf Jesus und sein Wort leben, dann sind wir selbst Getragene Gottes. Wir leben in einer neuen Kraft. Die Bibel spricht von der Kraft des Heiligen Geistes.<br><br>Ich wünsche dir, dass du aus dieser Kraft leben kannst – auch für andere. <a href='http://daily-message.de/archiv/archiv6446.php'>[mehr]</a><br><a href='http://daily-message.de/uebersichtn.php?name=Gundi%20Hornbruch'>Gundi Hornbruch</a></td></tr> <tr><td> <a href='http://www.andyhoppe.com/'><img src='http://www.andyhoppe.com/count/?id=1280809613' style='border:none' /></a> </td> <td><a href='http://partner-projekt.de'>Daily-Message - der Shop</a></td> <td><a href='https://www.paypal.com/cgi-bin/webscr?cmd=_s-xclick&hosted_button_id=LVK4L6FQVGWCL'>Spenden an die Daily-Message (PayPal)</a></td></tr> </table>http://daily-message.de/archiv/archiv6446.phpSun, 17 May 2020 02:00:00 +0200 Bruderschaft mit Jesus - Daily-Messagehttp://daily-message.de/archiv/archiv6445.php<table border='1' width='90%'> <tr><td width='190' align='center' valign='center'> <img src='http://daily-message.de/small.gif'></td> <td colspan=2><font size=4>Bruderschaft mit Jesus</font><br>''Denn weil sie alle von ''einem'' kommen, beide, der heiligt und die geheiligt werden, darum schämt er sich auch nicht, sie Brüder zu nennen, und spricht (Psalm 22,23): »Ich will deinen Namen verkündigen meinen Brüdern und mitten in der Gemeinde dir lobsingen.«''. (Hebräer 2, 11-12)</td></tr> <tr><td colspan=3>Wir Menschen fühlen uns aus unterschiedlichen Gründen oft nicht wohl in unserer Haut. Wenn wir mit manchen Personen und Charaktären zusammen sind, fällt es uns mitunter recht schwer entspannt und zufrieden zu sein. Das hängt mit Sympathie, Einstellung, Interessen und der Erziehung zusammen. Manches überfordert uns, oder macht uns aggressiv und langweilt uns. Zur Zeit Jesu war das wohl nicht anders als heute. Wir halten manche Menschen auch schlichtweg für ungeeignet oder zu dumm, um sich mit denselben Dingen so zu beschäftigen wie wir das tun. Diese Gesinnung zeugt dann manchmal sicherlich von Überheblichkeit und Herzenshärtigkeit und manchen Vorurteilen. Aber womöglich trifft manche Antipathie gelegentlich auch genau deshalb zu? Unsere Freunde suchen wir uns selbst heraus, und manche Zeitgenossen gehören eben definitiv nicht dazu. Jesus hatte andere Prioritäten und Vorsätze. Ihm ging es um Wahrheit und Gerechtigkeit. Es ging ihm um Inhalte und nicht um Äußerlichkeiten. ER sah die Menschen anders als wir. Und Jesus kannte von jedem seine Zukunft und entsprechende Veränderungen. Wir sehen das nicht. Ihm war grundsätzlich klar, daß kein Mensch sich Gott nähern und zugehörig fühlen könnte, ohne ihn und seine Gerechtigkeit. Da ist keiner zu gut oder zu schlecht, zu klug oder zu dumm gewesen, sondern alle waren wegen ihrer Sünden schlichtweg ungeeignet, disqualifiziert und untauglich für Gott und sein Reich. Es ging um mehr als um oberflächliche Sympathie oder gemeinsame Interessen, nämlich darum, daß Gott sich seine Familie gründet und (teuer) erkauft. In Titus 2, 11-14 steht geschrieben: ''Denn es ist erschienen die heilsame Gnade Gottes allen Menschen und nimmt uns in Zucht, dass wir absagen dem ungöttlichen Wesen und den weltlichen Begierden und besonnen, gerecht und fromm in dieser Welt leben und warten auf die selige Hoffnung und Erscheinung der Herrlichkeit des großen Gottes und unseres Heilands Jesus Christus, der sich selbst für uns gegeben hat, damit er uns erlöste von aller Ungerechtigkeit und reinigte sich selbst ein Volk zum Eigentum, das eifrig wäre zu guten Werken''. Weil Gott gläubige Menschen so verwandelt, verändert und vor sich stellt, daß sie ihm wohlgefällig sind, hat der allmächtige Gott auch absolut keine Berührungsängste oder Bedenken, uns in seiner ganzen Liebe, Gnade und Wahrheit zu begegnen und anzunehmen.<br><br>Wir Menschen schämen uns manchmal füreinander, aber Gott, der weitaus mehr Gründe hätte sich von uns abzuwenden, hat sich mit sich selbst versöhnt, indem er uns durch Jesus Christus gerecht, heilig und liebenswert gemacht hat (2. Korinther 5,19). Nur darum sind wir geliebt und angenommen. Gott zeigt sich gerne mit uns (auch in Zukunft), und hat sogar als Beweis seiner Identifikation mit den Erlösten und zur Bestätigung, seinen Heiligen Geist in die Gläubigen hinein gelegt. Paulus schreibt in Epheser 2, 17-22: ''Und er ist gekommen und hat im Evangelium Frieden verkündigt euch, die ihr fern wart, und Frieden denen, die nahe waren. Denn durch ihn haben wir alle beide in ''einem'' Geist den Zugang zum Vater. So seid ihr nun nicht mehr Gäste und Fremdlinge, sondern Mitbürger der Heiligen und Gottes Hausgenossen, erbaut auf den Grund der Apostel und Propheten, da Jesus Christus der Eckstein ist, auf welchem der ganze Bau ineinander gefügt wächst zu einem heiligen Tempel in dem Herrn. Durch ihn werdet auch ihr mit erbaut zu einer Wohnung Gottes im Geist''. Wir sollten uns nun im umgekehrten Fall auch dazu bekennen, zu Gott zu gehören und uns nicht dafür schämen, daß wir an Jesus Christus glauben und allein in ihm unser Heil, Segen und unsere ewige Zukunft zu sehen. Wir sollten das ernst nehmen was in Lukas 9,26 steht: ''Wer sich aber meiner und meiner Worte schämt, dessen wird sich der Menschensohn auch schämen, wenn er kommen wird in seiner Herrlichkeit und der des Vaters und der heiligen Engel''. Wir haben keinen Grund uns zu schämen. Die Welt ist nicht der Maßstab für richtig und falsch, wertvoll oder wertlos, sondern Gott hat die Autorität und die Wahrheit in sich vereint. Die Wahrheit befreit uns in Gott unseren himmlischen Vater zu sehen, und ihn für das zu lieben, was er ist und für uns getan hat. Die Vergebung unserer Sünden durch Jesus Christus schenkt uns Gottes vollkommene Liebe und ganze Aufmerksamkeit. Wir gehören auf ewig zu Gott - Halleluja! <a href='http://daily-message.de/archiv/archiv6445.php'>[mehr]</a><br><a href='http://daily-message.de/uebersichtn.php?name=Joerg%20Bauer'>Jörg Bauer</a></td></tr> <tr><td> <a href='http://www.andyhoppe.com/'><img src='http://www.andyhoppe.com/count/?id=1280809613' style='border:none' /></a> </td> <td><a href='http://partner-projekt.de'>Daily-Message - der Shop</a></td> <td><a href='https://www.paypal.com/cgi-bin/webscr?cmd=_s-xclick&hosted_button_id=LVK4L6FQVGWCL'>Spenden an die Daily-Message (PayPal)</a></td></tr> </table>http://daily-message.de/archiv/archiv6445.phpSat, 16 May 2020 02:00:00 +0200 Lobpreisen - Daily-Messagehttp://daily-message.de/archiv/archiv6444.php<table border='1' width='90%'> <tr><td width='190' align='center' valign='center'> <img src='http://daily-message.de/small.gif'></td> <td colspan=2><font size=4>Lobpreisen</font><br>Jubelt über Jahwe, ihr Gerechten! / Zum Redlichen gehört der Lobgesang. Preist Jahwe mit der Leier, / musiziert ihm auf zehnsaitigen Harfen! Singt ihm ein neues Lied, / spielt ihm schön mit Jubelklang! (Psalm 33,1-3)</td></tr> <tr><td colspan=3>Was wäre ein Gottesdienst ohne Musik, ohne Lieder? Egal, welche Konfession oder Denomination, in einem christlichen Gottesdienst wird gesungen und gespielt. Bei uns und in vielen anderen Gemeinden gibt es oft auch einen speziellen Lobpreisteil, in dem am Stück mehrere Anbetungslieder gesungen werden.<br><br>In der Bibel gibt es sogar ein komplettes Liederbuch. Die Psalmen sind alles Lieder aus alten Zeiten, sie wurden zu Gottes Ehre und Lobpreis gesungen. Auch in unseren heutigen Versen geht es darum, dass wir Gott zur Ehre singen sollen.<br><br>Der Gesang ist eine schöne Form des Lobpreises, doch kann man den Lobpreis nicht nur auf den Gesang beschränken. Auch in unseren Gebeten können wir nicht nur bitten, wir können auch hier unseren Gott loben und preisen. Jedes Dankgebet ist ein Lob an Gott, jede Freude über eine Gebetserhörung bringt Gott die Ehre.<br><br>Lobpreis muss nicht immer laut und musikalisch sein. Auch wenn wir unsere Stille Zeit machen, wenn wir in seinem Wort lesen und mit ihm darüber reden, kann dies Lobpreis sein - selbst, wenn wir dabei still und andächtig sind.<br><br>Gott freut sich über alle Formen, in denen wir ihn loben, preisen und ihm danken. Jeder kann es so machen, wie er will und wonach es ihm gerade ist. Mal will es laut aus uns heraus kommen, mal werden wir vor Ehrfurcht still und leise. Jedes hat seine Zeit und seine Berechtigung.<br><br>Auch wenn wir hier aufgefordert werden, unserem Gott zu singen, finden wir auch, dass wir still in unser Kämmerlein gehen sollen, um mit Gott zu reden - Hauptsache, wir loben und preisen unseren Gott!<br><br>Ich wünsche dir einen gesegneten Tag mit einem Lobpreis Gottes auf deiner Zunge. <a href='http://daily-message.de/archiv/archiv6444.php'>[mehr]</a><br><a href='http://daily-message.de/uebersichtn.php?name=Rainer%20Gigerich'>Rainer Gigerich</a></td></tr> <tr><td> <a href='http://www.andyhoppe.com/'><img src='http://www.andyhoppe.com/count/?id=1280809613' style='border:none' /></a> </td> <td><a href='http://partner-projekt.de'>Daily-Message - der Shop</a></td> <td><a href='https://www.paypal.com/cgi-bin/webscr?cmd=_s-xclick&hosted_button_id=LVK4L6FQVGWCL'>Spenden an die Daily-Message (PayPal)</a></td></tr> </table>http://daily-message.de/archiv/archiv6444.phpFri, 15 May 2020 02:00:00 +0200 Kraft und Liebe - Daily-Messagehttp://daily-message.de/archiv/archiv6443.php<table border='1' width='90%'> <tr><td width='190' align='center' valign='center'> <img src='http://daily-message.de/small.gif'></td> <td colspan=2><font size=4>Kraft und Liebe</font><br>''Denn Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit.'' (2. Timotheus 1,7)</td></tr> <tr><td colspan=3>Unser Glaube soll nicht im Windschatten unserer Persönlichkeit sein Dasein fristen. Dafür ist er viel zu wertvoll und wichtig, als daß wir immer, in vornehmer Zurückhaltung, möglichst wenig von dem preisgeben, was unserem Leben Sinn, Ziel und Bestimmung schenkt. Wenn man Gottes Arbeit (im Sinne von ''guten Früchten'') erledigen will, braucht man Mut! Manchmal darf und muß man auch mit gutem Beispiel voran gehen und Hindernisse überspringen, um Glaubwürdigkeit und Ernsthaftigkeit zu demonstrieren. Glaubensschritte sind kalkulierbare Wagnisse - weil Gott gesucht wird und ER uns den rechten Weg weisen kann und will. Dies beinhaltet sicherlich auch manche Korrektur, aber auch das ist eine Führung! Über Mut kann man wunderbar reden und diskutieren aber manchmal brauchen wir einfach auch Hilfe und einen positiven Anstoß um ihn zu praktizieren. Wer einen ''knechtischen Geist'' hat (Römer 8,15) der ist eher mutlos und fürchtet sich auch einmal über einen bestimmten Rahmen hinaus zu gehen. Die Bibel lehrt uns aber, daß wir einen ''kindlichen Geist'' erhalten haben, der sich der Stärke des Vaters bewusst ist, und in allem Gottes Nähe und sein Wirken sucht. Wenn so ein Kind seinen geliebten Vater bei sich hat, vor was fürchtet es sich dann noch? Das Evangelium hat die Kraft Menschen selig zu machen wenn sie daran glauben (Römer 1,16) - dafür muß man sich nicht schämen, oder? Man kann sogar im selbst erfahrenen Leid Mut beweisen, indem man Gott auch mit seinen Problemen, Sorgen, Unsicherheiten und Nöten ehrt und eben nicht in wilder Panik oder depressiver Stimmung alles in Frage stellt und sich entmutigen lässt (1. Petrus 4,16).<br><br>Es ist klar, daß man manchmal am liebsten im Boden versinken möchte weil einem alles über den Kopf zu wachsen scheint. Aber das ist oft nur die halbe Wahrheit. Ich denke, gerade in Zeiten der Ungewissheit und der Anfechtungen ist der Geist der Besonnenheit (2. Timotheus 1,7) ein starker Verbündeter, der uns dann auch Frieden, Geduld, Kraft, Hoffnung und Nüchternheit schenken will. Wir freuen uns dann sogar schon auf den Tag, an dem wir das ''finstere Tal'' (Psalm 23) hinter uns gelassen haben. Jesus hatte diesen Geist der Besonnenheit und hat alle Widersprüche seiner Person gegenüber, treu erduldet und ertragen um des Zieles willen, was der Vater und er vor Augen hatte - uns zu erlösen (Hebräer 12, 1-3). Geistliche Stärke und Mut ist keine Frage der Persönlichkeit. Sie ist stattdessen eine Sache des Glaubens - die Macht der Stärke Gottes ist durch den Glauben die Kraft, die uns dann auch Mut verleiht (Epheser 6,10). Etwas Mutmachendes für sich und andere ist es auch, seine Liebe zu Gott und den Glaubensgeschwistern ohne Angst zu zeigen. Paulus schreibt den Korinthern: ''Wachet, steht im Glauben, seid mutig und seid stark! Alle eure Dinge lasst in der Liebe geschehen'' (1. Korinther 16, 13-14)! <a href='http://daily-message.de/archiv/archiv6443.php'>[mehr]</a><br><a href='http://daily-message.de/uebersichtn.php?name=Joerg%20Bauer'>Jörg Bauer</a></td></tr> <tr><td> <a href='http://www.andyhoppe.com/'><img src='http://www.andyhoppe.com/count/?id=1280809613' style='border:none' /></a> </td> <td><a href='http://partner-projekt.de'>Daily-Message - der Shop</a></td> <td><a href='https://www.paypal.com/cgi-bin/webscr?cmd=_s-xclick&hosted_button_id=LVK4L6FQVGWCL'>Spenden an die Daily-Message (PayPal)</a></td></tr> </table>http://daily-message.de/archiv/archiv6443.phpThu, 14 May 2020 02:00:00 +0200 Das Lebenspuzzle - Daily-Messagehttp://daily-message.de/archiv/archiv6442.php<table border='1' width='90%'> <tr><td width='190' align='center' valign='center'> <img src='http://daily-message.de/small.gif'></td> <td colspan=2><font size=4>Das Lebenspuzzle</font><br>Das eine aber wissen wir: Wer Gott liebt, dem dient alles, was geschieht, zum Guten (Römer 8,28)</td></tr> <tr><td colspan=3>Letzten Sonntagnachmittag bei meinem Spaziergang mit Gott habe ich auf einmal das Bild von einem Puzzle vor meinen Augen gesehen. Ich überlegte, was mir das Bild wohl zeigen wollte, fragte Jesus ob das irgendeine Bedeutung haben könnte. Da sprudelte es in meinem Kopf mit einemal an Gedanken und als ich nach Hause kam musste ich schnell Block und Kugelschreiber herausholen, um mir das alles aufzuschreiben, bevor ich es wieder vergesse. Meine Gedanken möchte ich in diesem Beitrag mit euch teilen, vielleicht gibt es ja jemanden den es anspricht, der etwas Ermutigendes mitnehmen kann.<br><br>Ich habe mir überlegt:<br><br>Was hat unser Leben mit einem Puzzle gemeinsam?<br><br>Ein Puzzle hat jemand entworfen. Derjenige, der es designed hat, kennt das gesamte fertige Bild, das große Ganze. Es steckt ein Plan dahinter. Alle Teile werden dazu genutzt, das Bild zusammenzustellen. Die einzelnen Teile sind nutzlos, aber wenn sie richtig zusammengefügt werden, entsteht das Bild, das sich der Architekt des Puzzles ausgedacht hat.<br><br>Auch unser Leben hat einen Schöpfer: Gott. Er hat uns schon im Mutterleib erschaffen und geformt, wunderbar und einzigartig gemacht. Er kennt uns, und er hat einen Plan für unser Leben.<br><br>Denn du hast meine Nieren bereitet<br>und hast mich gebildet im Mutterleibe.<br>Ich danke dir dafür, dass ich wunderbar gemacht bin;<br>wunderbar sind deine Werke;<br>das erkennt meine Seele. Psalm 139, 13-14<br><br>Er kennt uns beim Namen, kennt unser Aussehen und unsere Eigenschaften, er weiß um alle Situationen, Umstände, in denen wir im Augenblick stehen, sowie unsere Vergangenheit und Zukunft. Er kennt das gesamte Bild unseres Lebens, wie es sein sollte, wie er es sich gedacht hat.<br><br>Unser Leben besteht aus ganz vielen Puzzleteilen. Das können unsere Erfahrungen sein, unsere Erlebnisse, unsere Gefühle, unsere Herkunft, unser Umfeld, unser Wohnort, unsere Talente und Begabungen, unsere Schwächen und Stärken, unsere Beziehungen usw… Alle diese Teile benutzen wir um unser Lebenspuzzle zusammenzustellen. Wir fügen die passenden Teile ineinander und es entsteht ein Bild. Alle Teile, gute und auch schlechte Erfahrungen können richtig zusammengestellt ein schönes Bild ergeben. Es braucht jedes einzelne Teil. Der Schöpfer kann jedes Teil zum Guten nutzen, zur Entstehung des Gesamtbildes.<br><br>Wir selbst sehen oft nur die einzelnen Puzzlestücke, mit denen wir gerade beschäftigt sind. Das können oft schwierige Teile sein wo wir nicht weiterkommen, steckenbleiben, die einfach nicht passen wollen, wo wir lange überlegen müssen, Geduld üben müssen oder die wir verloren haben. Im übertragenen Sinn könnten das unsere Herausforderungen, schwierige Umstände, Versuchungen, Sorgen, Ängste, Zweifel, Trauer, Leid, Krankheit, Hass, Groll, Neid, Geiz, Unvergebenheit, usw. sein.<br><br>Oder wir sind gerade bei den einfachen Puzzleteilen, die wir schnell zusammenstellen können, die wir ohne Probleme an die richtige Stelle setzen. Im übertragenen Sinn sind das unsere Freuden, Erfolge, wertvolle Beziehungen, Glück, Zufriedenheit, Mut, Liebe, usw… Wenn wir mittendrin sind, verlieren wir oft das große Ganze aus den Augen.<br><br>Aber jedes Teil ist wichtig, um zum Ziel zu kommen. Wenn am Ende ein Teil fehlt, kann das Bild nicht fertiggestellt werden.<br><br>So braucht es auch im Leben alle Teile, positive Erfahrungen, sowie auch negative. Positive Erlebnisse beflügeln uns, negative Erlebnisse helfen uns zu reifen und zu wachsen, widerstandsfähig zu werden, wir gewinnen neue Erkenntnisse und andere Sichtweisen, wir können daraus lernen.<br><br>Wir freuen uns auch dann, wenn uns Sorgen und Probleme bedrängen, denn wir wissen, dass wir dadurch lernen, geduldig zu werden. Geduld aber macht uns innerlich stark, und das wiederum macht uns zuversichtlich in der Hoffnung auf die Erlösung. Und in dieser Hoffnung werden wir nicht enttäuscht werden. Denn wir wissen, wie sehr Gott uns liebt, weil er uns den Heiligen Geist geschenkt hat, der unsere Herzen mit seiner Liebe erfüllt Römer 5, 3-5<br><br>Jedes Puzzle hat eine Anleitung, das fertige Bild ist auf der Schachtel zu sehen, an diesem Bild können wir uns beim Zusammenstellen orientieren.<br><br>Auch Gott hat uns eine Gebrauchsanleitung für das Leben mitgegeben: Sein Wort, die Bibel. Daran können wir uns orientieren und uns danach ausrichten, um unser Lebenspuzzle so zusammenzustellen, wie es sich unser Schöpfer gedacht hat. Wenn wir uns nach ihm ausrichten, wird unser Leben gelingen.<br><br>Interressant ist auch, wie wir ein Puzzle zusammenstellen. Anfangs suchen wir uns die leichten Teile heraus, meist die Randstücke, die einfach zusammenzufügen sind. Erst danach wagen wir uns an den inneren, schwierigeren Teil.<br><br>Ist es im Leben nicht auch oft so, daß wir zuerst auf unsere äußeren Umstände schauen, und es schwieriger für uns ist nach Innen zu schauen, sich die Zeit dafür zu nehmen, denn dafür bedarf es an Geduld. Wie schaut es in mir drinnen aus? Wie kann ich meine inneren Puzzleteile richtig ineinanderfügen, ordnen, damit innerer Frieden entstehen kann?<br><br>Wichtig ist es auch das Puzzle auf den richtigen Untergrund zu bauen, damit es auch hält und die Teile nicht wieder auseinanderfallen.<br><br>Auch im Leben ist es wichtig, ein gutes Fundament zu haben. Jesus Christus ist das Fundament, auf das wir bauen können, Gott ist unsere Sicherheit und unser Fels.<br><br>„Jeder nun, der irgend diese meine Worte hört und sie tut, den werde ich mit einem klugen Mann vergleichen, der sein Haus auf den Felsen baute; und der Platzregen fiel herab, und die Ströme kamen, und die Winde wehten und stürmten gegen jenes Haus an; und es fiel nicht, denn es war auf den Felsen gegründet “ Matthäus 7, 24-25<br><br>So kann am Ende ein wunderschönes Bild entstehen. Gott kann alle Teile unseres Puzzles dazu nutzen, um Gutes entstehen zu lassen.<br><br>Und Gott hat noch einen viel größeren Plan. Unsere fertigen Bilder sind alle Teile eines riesigen Puzzles. Jedes Bild ist wichtig für das große Gesamtbild. So hat jeder von uns auf der Welt eine Bestimmung, eine Aufgabe, die genau auf ihn zugeschnitten ist. Jeder an seinem Ort, mit dem was er hat, mit dem was er kann, mit dem was er ist.<br><br>So sehe ich auch alle Christen aller verschiedenen Konfessionen, alle gläubigen Christen als eine Einheit, ein Gesamtbild.<br><br>Wenn wir alle Bilder zusammenfügen kann Großes entstehen. Wenn wir uns auf Jesus, unserem Fundament ausrichten, auf ihn bauen, wird das Bild nicht auseinanderfallen und ein wunderschönes Bild ergeben.<br><br>Ein großes Bild, mit unterschiedlichen Teilen, die jedoch ineinanderpassen. Dieses Bild wird ein Zeugnis sein von Gottes großer Liebe. Jedes Teil erfülllt seine Aufgabe. Jedes Teil hat seinen Platz und jedes Teil ist wichtig, um Gottes Liebe in der Welt zu verbreiten.<br><br>Seid freundlich und demütig, geduldig im Umgang miteinander. Ertragt einander voller Liebe. Bemüht euch, im Geist eins zu sein, indem ihr untereinander Frieden haltet. Ihr sollt alle gemeinsam ein Leib sein und einen Geist haben, weil ihr alle zu einer Hoffnung berufen seid. Es gibt nur einen Herrn, einen Glauben, eine Taufe, und es gibt auch nur einen Gott und Vater von allen, der über allen steht und durch alle lebt und in uns allen ist Epheser 4,2-7 <a href='http://daily-message.de/archiv/archiv6442.php'>[mehr]</a><br><a href='http://daily-message.de/uebersichtn.php?name=Ulrike%20Puintner'>Ulrike Puintner</a></td></tr> <tr><td> <a href='http://www.andyhoppe.com/'><img src='http://www.andyhoppe.com/count/?id=1280809613' style='border:none' /></a> </td> <td><a href='http://partner-projekt.de'>Daily-Message - der Shop</a></td> <td><a href='https://www.paypal.com/cgi-bin/webscr?cmd=_s-xclick&hosted_button_id=LVK4L6FQVGWCL'>Spenden an die Daily-Message (PayPal)</a></td></tr> </table>http://daily-message.de/archiv/archiv6442.phpWed, 13 May 2020 02:00:00 +0200 Zugang zum Glauben - Daily-Messagehttp://daily-message.de/archiv/archiv6441.php<table border='1' width='90%'> <tr><td width='190' align='center' valign='center'> <img src='http://daily-message.de/small.gif'></td> <td colspan=2><font size=4>Zugang zum Glauben</font><br>''Da wir nun gerecht geworden sind durch den Glauben, haben wir Frieden mit Gott durch unsern Herrn Jesus Christus; durch ihn haben wir auch den Zugang im Glauben zu dieser Gnade, in der wir stehen, und rühmen uns der Hoffnung der zukünftigen Herrlichkeit, die Gott geben wird''. (Römer 5, 1-2)</td></tr> <tr><td colspan=3>Ganz oben steht die Gnade. Was immer man zum Thema ''Glaube'' sagen, schreiben und denken kann, muss auf Grundlage der völlig unverdienten und ohne Gegenleistung verliehenen Gnade geschehen. William McDonald schreibt hierzu: ''Der Glaube des Menschen ist Bußfertigkeit, die sich nach oben ausstreckt und das Geschenk von Gott empfängt, ohne daran zu denken, daß man es wegen seines Charakters oder guter Werke verdienen würde''. Glauben in dem Sinne bedeutet also nichts anderes, als daß ich Gottes Einschätzung und Urteil über mich anerkenne, und meine große Bedürftigkeit nach Erlösung, Vergebung und Gnade sehe - dadurch glaube ich! Der Glaube wiederum ist dadurch beweisbar, daß ich Werke des Glaubens - nicht Werke der Errettung - vollbringe (Jakobus 2,18). Wir müssen davon ausgehen, daß wir in Situationen kommen, in denen Gott unseren Glauben ''sehen'' will, und wir sowohl für Gott, als auch für uns selbst, beweisen können, daß wir Glauben haben. Abraham glaubte (1. Mose 15,6) und er wurde in seinem Glauben auch geprüft (1. Mose 22, 9-14) und somit auch gerechtfertigt (Jakobus 2,23). Ein Rechtfertigungsgrund ist ein Erlaubnistatbestand. In dem Sinne, erlaubt uns Gott in seiner Gnade, uns selbst zu beweisen, daß wir seine Kinder sind, und uns vergeben wurde und wir erlöst sind. Der Geist Gottes gibt dem Geist des Menschen einen Beweis seiner Echtheit im Glauben (Römer 8,16). Am Leben des Paulus können wir praktisch erkennen, daß der Glaube keine Theorie ist und sein kann. Für ihn war es ein ''Wort des Glaubens'' wert, an den zu glauben, der Sünder selig macht (1. Timotheus 1,15). Wort und Glauben gehören zusammen.<br><br>Es gibt keinen stummen Glauben - Psalm 116,10: ''Ich glaube, darum rede ich''. Dies gilt besonders für diejenigen, die das Evangelium verkündet haben und noch verkünden - Johannes 3,34: ''Denn der, den Gott gesandt hat, redet Gottes Worte; denn Gott gibt den Geist ohne Maß''. Der Glaube kommt aus der Predigt und die Predigt durch das Wort Christi (Römer 10,17). Glaube hat also etwas mit Informationen zu tun. Man kann daher auch sagen, daß im Anfang die Information war (Johannes 1,1). Dem sollen wir Aufmerksamkeit und Gewicht beimessen und danach handeln. Werke des Glaubens (aufgrund der Information) rechtfertigen uns, aber nicht als Ursache, sondern als Auswirkung! Der Glaube beruft sich auf die Gnade, so daß wir es nur dadurch annehmen können, was uns unverdient geschenkt wird, nämlich die Vergebung unserer Sünden. Durch den Glauben erhalten wir Vergebung und kommen nicht ins Gericht vor dem großen weißen Thron (Offenbarung 20,11). Die größte Sünde die es gibt, ist der Unglaube (Johannes 3,18: ''Wer an ihn glaubt, der wird nicht gerichtet; wer aber nicht glaubt, der ist schon gerichtet, denn er glaubt nicht an den Namen des eingeborenen Sohnes Gottes''). Solche Ungläubigen werden nicht gerichtet weil sie Sünder sind, sondern weil sie es bleiben wollen, und dadurch auch nicht im Buch des Lebens stehen (Offenbarung 20,12). Ewiges Leben ist eine Sache der Qualität, nicht der Dauer (Betonung also auf ''Leben'') - auch die Ungläubigen leben ewig, aber ohne Gott. Durch den Glauben an Jesus Christus erhalten wir das wahre Leben in aller Fülle und Herrlichkeit (Johannes 14,6). Darum glauben wir, darum hoffen wir, darum lieben wir, darum leben wir. Amen. <a href='http://daily-message.de/archiv/archiv6441.php'>[mehr]</a><br><a href='http://daily-message.de/uebersichtn.php?name=Joerg%20Bauer'>Jörg Bauer</a></td></tr> <tr><td> <a href='http://www.andyhoppe.com/'><img src='http://www.andyhoppe.com/count/?id=1280809613' style='border:none' /></a> </td> <td><a href='http://partner-projekt.de'>Daily-Message - der Shop</a></td> <td><a href='https://www.paypal.com/cgi-bin/webscr?cmd=_s-xclick&hosted_button_id=LVK4L6FQVGWCL'>Spenden an die Daily-Message (PayPal)</a></td></tr> </table>http://daily-message.de/archiv/archiv6441.phpTue, 12 May 2020 02:00:00 +0200 Geld - Daily-Messagehttp://daily-message.de/archiv/archiv6440.php<table border='1' width='90%'> <tr><td width='190' align='center' valign='center'> <img src='http://daily-message.de/small.gif'></td> <td colspan=2><font size=4>Geld</font><br>Jesus blickte auf und sah, wie reiche Leute Geld in den Opferkasten warfen. Er sah auch wie eine arme Witwe zwei kleine Kupfermünzen, zwei Lepta*, hineinsteckte. Da sagte er: ''Ich versichere euch, diese arme Witwe hat mehr eingelegt als alle anderen. Denn die anderen haben nur etwas von ihrem Überfluss abgegeben. Sie aber hat alles hergegeben, was sie selbst dringend zum Lebensunterhalt gebraucht hätte.'' (Lukas 21 1-4)</td></tr> <tr><td colspan=3>''Sobald das Geld im Kasten klingt, die Seele in den Himmel springt!'' (Tetzel)<br><br>''Über Geld spricht man nicht, man hat es.'' (Jean Paul Getty (1892-1976), amerik. Ölindustrieller u. Milliardär)<br><br>Es ist schon ein schwieriges Thema, dieses Geld. In den drei Sätzen von Tetzel, Jesus und Getty finden wir schon drei verschiedene Ansätze, mit diesem Thema umzugehen. Was bedeutet dir das Geld? Egal, ob du viel oder wenig davon hast, der Umgang damit wird nicht leichter. Ist es eine notwendige Nebensächlichkeit oder bestimmt es dein Leben, wird es dir zum Gott?<br><br>Ob wir finanziell arm oder reich sind, als Christen sollten wir eins nicht vergessen: Alles, was wir zu besitzen scheinen ist nicht unser Eigentum, es ist uns nur von Gott geliehen, auf dass wir weise damit umgehen.<br><br>Wenn wir einmal begriffen haben, dass unser Geld nicht uns gehört, können wir damit auch ganz anders umgehen. Einige Christen befürworten die Gabe des Zehnten, dass man also 10% seines Einkommens an seine Gemeinde gibt. Andere treten aus der Kirche aus, weil sie diese nicht mehr mit ihrem Geld unterstützen wollen. Sie helfen mit ihrem Geld lieber Bedürftigen oder investieren es in soziale Projekte. Doch manch einer häuft sein Geld auch nur für sich selber an.<br><br>Ich glaube, es ist unbestritten, dass wir als Christen mit unserem Geld auch etwas Gutes tun sollen und es nicht nur uns selber gut gehen lassen sollten. Doch wo wir es investieren sollen, das finden wir auch in der Bibel nirgends ganz genau beschrieben. Der Opferkasten in Lukas zum Beispiel war der sogenannte Gotteskasten. Er war nicht für soziale Projekte da, sondern das Geld war allein für den Tempel. An anderen Stellen der Bibel finden wir auch Aussagen, dass man sein Gut den Armen geben solle. Es gibt also auch in der Bibel verschiedene Wege, wie man mit dem Geld umgehen soll.<br><br>Dass Tetzel sicherlich falsch liegt, sehen wir an der Geschichte, als Jesus dem reichen Jüngling (Mk 10,17ff) sagt, dass er sein Gut verkaufen, sein Kreuz auf sich nehmen und Ihm folgen solle. Erst die Nachfolge und der Glaube retten uns. Das Gute sollen wir zwar tun, doch es wird uns nicht retten.<br><br>Wie gehst du mit deinem Geld um? Investierst du in himmlische Güter oder doch mehr in den Konsum?<br><br>Ich wünsche dir einen gesegneten Tag und einen weisen Umgang mit deinem Geld! <a href='http://daily-message.de/archiv/archiv6440.php'>[mehr]</a><br><a href='http://daily-message.de/uebersichtn.php?name=Rainer%20Gigerich'>Rainer Gigerich</a></td></tr> <tr><td> <a href='http://www.andyhoppe.com/'><img src='http://www.andyhoppe.com/count/?id=1280809613' style='border:none' /></a> </td> <td><a href='http://partner-projekt.de'>Daily-Message - der Shop</a></td> <td><a href='https://www.paypal.com/cgi-bin/webscr?cmd=_s-xclick&hosted_button_id=LVK4L6FQVGWCL'>Spenden an die Daily-Message (PayPal)</a></td></tr> </table>http://daily-message.de/archiv/archiv6440.phpMon, 11 May 2020 02:00:00 +0200 Gesetze - Daily-Messagehttp://daily-message.de/archiv/archiv6439.php<table border='1' width='90%'> <tr><td width='190' align='center' valign='center'> <img src='http://daily-message.de/small.gif'></td> <td colspan=2><font size=4>Gesetze</font><br>Denn die Sünde wird nicht über euch herrschen, denn ihr seid nicht unter Gesetz, sondern unter Gnade. (Römer 6,14)</td></tr> <tr><td colspan=3>Fragt man Christen nach den Grundlagen unseres Glaubens, so kommen neben dem Glaubensbekenntnis und dem Vater Unser auch ziemlich schnell die Zehn Gebote. Auch in den zahlreichen Katechismen gibt es meist einen längeren Absatz darüber.<br><br>Aber wie kann man die Bedeutung der Zehn Gebote in dem Zusammenhang sehen, dass wir als Christen nicht mehr unter dem Gesetz, sondern unter der Gnade stehen? Welche Bedeutung habe sie dann noch für uns? Können wir sie einfach ignorieren oder haben sie für uns trotzdem noch ihre Gültigkeit?<br><br>Luther und die meisten anderen Übersetzer der Bibel schreiben bei den Zehn Geboten jeweils ''Du sollst...'' beziehungsweise ''Du sollst nicht...'' Wer sich jedoch mit der hebräischen Sprache etwas auskennt, der weiß, dass es dort kein Wort für ''sollen'' gibt. Eigentlich könnte man hier auch übersetzen ''Du wirst nicht töten'', ''du wirst die Ehe nicht brechen'' oder auch, ''du brauchst keine anderen Götter neben mir''.<br><br>Die strenge Befehlsform, die wir in vielen Übersetzungen finden ist eine Interpretation und eine Auslegung dieser Bibelstellen. Ich sehe in den Zehn Geboten weniger ein Gesetz, dass es zu erfüllen gilt, als mehr zehn Angebote Gottes an uns, wie wir ein für uns gutes Leben leben können. Es tut uns und den anderen nicht gut, wenn wir töten, wenn wir die Eltern nicht ehren, wenn wir andere Götter neben ihm haben oder wenn wir fremdes Eigentum begehren.<br><br>Die Gebote sind wie Leitplanken an der Straße. Ich kann zwar sagen, diese Leitplanken verbieten mir, hin zu fahren, wohin ich möchte - aber wenn ich es genauer betrachte, merke ich, dass sie mich schützen sollen, von dem richtigen Weg ab zu kommen und zu verunglücken.<br><br>Die Zehn Gebote sind also keine Gesetze, die es zu halten gilt, um in den Himmel zu kommen - denn das würden wir nicht schaffen. Dafür gibt es Gottes Gnade durch seinen Sohn Jesus, der für uns am Kreuz von Golgatha gestorben ist. Die Gebote sind etwas, was gänzlich nur für unser irdisches Leben ist. Es geht darum, wie wir hier auf der Erde am besten miteinander umgehen um hier ein gutes Leben zu haben. Wir können uns durch sie keinen Platz im Himmel reservieren.<br><br>Ja, die Zehn Gebote gelten auch noch heute für uns Christen. Und durch Gottes Gnade haben wir auch die Möglichkeit, sie in unserem Leben stückweise zu verwirklichen.<br><br>Wonach richtest du dein Leben aus?<br><br>Ich wünsche dir noch einen gesegneten Tag behütet von Gottes Leitlinien <a href='http://daily-message.de/archiv/archiv6439.php'>[mehr]</a><br><a href='http://daily-message.de/uebersichtn.php?name=Rainer%20Gigerich'>Rainer Gigerich</a></td></tr> <tr><td> <a href='http://www.andyhoppe.com/'><img src='http://www.andyhoppe.com/count/?id=1280809613' style='border:none' /></a> </td> <td><a href='http://partner-projekt.de'>Daily-Message - der Shop</a></td> <td><a href='https://www.paypal.com/cgi-bin/webscr?cmd=_s-xclick&hosted_button_id=LVK4L6FQVGWCL'>Spenden an die Daily-Message (PayPal)</a></td></tr> </table>http://daily-message.de/archiv/archiv6439.phpSun, 10 May 2020 02:00:00 +0200 Seelische Nöte - Daily-Messagehttp://daily-message.de/archiv/archiv6438.php<table border='1' width='90%'> <tr><td width='190' align='center' valign='center'> <img src='http://daily-message.de/small.gif'></td> <td colspan=2><font size=4>Seelische Nöte</font><br>Kaputte Seelen ''Was hülfe es dem Menschen, wenn er die ganze Welt gewönne und nähme doch Schaden an seiner Seele?'' (Matthäus 16,26)</td></tr> <tr><td colspan=3>Wenn ich durch die Fußgängerzone meiner Stadt laufe, frage ich mich manchmal, wieviele dieser Menschen, die an mir vorbeilaufen, eine kaputte Seele haben? Ich frage mich auch, wieviel Schaden so eine menschliche Seele überhaupt verkraften kann, bevor sie den ganzen Menschen in den Abgrund reisst? Wir muten uns manchmal Dinge zu, die wir kaum überblicken und einschätzen, geschweige denn verarbeiten können. Auch als Christen handeln wir hier nicht selten sehr fahrlässig und schlagen viele biblische Warnungen einfach gedankenlos in den Wind. Dann leiden wir und machen uns vielleicht Vorwürfe, oder sind verärgert. Aber so wir Gott anschließend mehr glauben als vorher, werden wir dann auch klüger durch diese Erfahrung. Das unterscheidet uns von den Ungläubigen. Keiner kennt die menschliche Psyche und die verborgenen Gedanken und unsere Abgründe besser, als derjenige, der uns als zur Freiheit berufene Wesen erschaffen hat. Die Bibel gibt uns Ermutigungen, Ratschläge, Hinweise, Erkenntnisse und Gebote die wir glaubend auf- und annehmen sollen, damit wir tatsächlich und im eigentlichen Sinne leben und weise werden (Sprüche 4, 1-27). Ein menschliches Leben kostet sehr viel - mehr als wir einsetzen oder auslösen könnten (Psalm 49, 6-11). Es geht wirklich nicht darum in dieser Welt reich, schön, unabhängig, berühmt, berüchtigt oder erfolgreich zu sein. Es ist nichts dagegen einzuwenden, wenn jemand hier etwas vorzuweisen hat, aber wer darin den Sinn des Lebens sieht und mitunter dafür ''über Leichen geht'' und sein Gewissen opfert, wird seiner Seele viel Schaden zufügen. Es hilft einem Menschen überhaupt nichts vor Gott die ganze Welt zu besitzen und ein gottloses Leben zu führen. Er kann seiner Seele nichts Gutes tun oder vor Gott wertvoller machen, als sie schon ist. Es geht um den Glauben und die Erlösung! Es nutzt auch einem Christen nichts, gedankenlos und fahrlässig und ungehorsam zu sein. Man kann tief fallen als Christ, so sehr, daß Gott sich entscheiden kann, diesen Menschen zum Schutz vor sich selbst, abzurufen (1. Korinther 5, 1-5).<br><br>Petrus stellt uns die rhetorische Frage: Wo bleibt der Ungläubige, wenn der Gerechte kaum gerrettet wird (1. Petrus 4,18)? Eine gesunde Seele ist eine befreite, erlöste und geliebte Seele. Sie lebt in Frieden mit Gott und sucht ihr Heil nicht in der Welt, sondern streckt sich nach der Ewigkeit aus. Wenn wir der Wahrheit gehorchen, reinigen wir auch automatisch unsere Seelen (1. Petrus 1,22). Als Christ hat man kein natürliches, weltliches Erfolgsimplatat eingepflanzt bekommen, sondern kann, wie jeder andere Mensch auch, belastet, abhängig, beeinflusst, verblendet, abgelenkt, irregeleitet und geknechtet sein. Wir müssen unterscheiden zwischen der Erlösung und der Befreiung unserer Sünden durch den Glauben an das Evangelium Jesu Christi (Johannes 3,16) und dem Leben, was wir noch zu leben haben auf Erden. Was wollen wir gewinnen, wenn wir als Christen zwar erlöst sind, aber dennoch Schaden erleiden können, wenn wir einmal am Preisgerichtsthron vor Gott stehen? Das geschieht dann, wenn wir uns mit viel weniger zufrieden gegeben haben, als Gott uns schenken wollte. Die Welt muss uns nicht kaputt machen als Christen. Das ist kein Leiden wie Gott es gemeint hat. Wir leiden um der Gerechtigkeit willen, die vor Gott gilt (1. Petrus 3,14). Leiden, die wir uns selbst zufügen sind nicht von Gott. Gott hat einen guten Plan für unser Leben. Wir müssen uns unser Glück nicht selbst suchen. Wir werden ernsthaft aufgefordert, auf der Grundlage des Evangeliums, uns Schätze im Himmel zu sammeln (Matthäus 6,19) - nicht zuletzt auch durch Liebe zu unseren Glaubensgeschwistern und durch gute Taten (1. Johannes 3, 10-24). Das ist in jeder Weise heilsam für uns selbst, für andere und zur Ehre des HERRN. Gott will uns uns in jeder Weise heil machen, daran dürfen wir glaubend festhalten, auch wenn das meist nicht von heute auf morgen geschieht. <a href='http://daily-message.de/archiv/archiv6438.php'>[mehr]</a><br><a href='http://daily-message.de/uebersichtn.php?name=Joerg%20Bauer'>Jörg Bauer</a></td></tr> <tr><td> <a href='http://www.andyhoppe.com/'><img src='http://www.andyhoppe.com/count/?id=1280809613' style='border:none' /></a> </td> <td><a href='http://partner-projekt.de'>Daily-Message - der Shop</a></td> <td><a href='https://www.paypal.com/cgi-bin/webscr?cmd=_s-xclick&hosted_button_id=LVK4L6FQVGWCL'>Spenden an die Daily-Message (PayPal)</a></td></tr> </table>http://daily-message.de/archiv/archiv6438.phpSat, 09 May 2020 02:00:00 +0200 Richter der Lebenden und der Toten - Daily-Messagehttp://daily-message.de/archiv/archiv6437.php<table border='1' width='90%'> <tr><td width='190' align='center' valign='center'> <img src='http://daily-message.de/small.gif'></td> <td colspan=2><font size=4>Richter der Lebenden und der Toten</font><br>Gott und unsere Taten ''Und es wird ein Reis hervorgehen aus dem Stamm Isais und ein Zweig aus seiner Wurzel Frucht bringen. Auf ihm wird ruhen der Geist des HERRN, der Geist der Weisheit und des Verstandes, der Geist des Rates und der Stärke, der Geist der Erkenntnis und der Furcht des HERRN. Und Wohlgefallen wird er haben an der Furcht des HERRN. Er wird nicht richten nach dem, was seine Augen sehen, noch Urteil sprechen nach dem, was seine Ohren hören, sondern wird mit Gerechtigkeit richten die Armen und rechtes Urteil sprechen den Elenden im Lande, und er wird mit dem Stabe seines Mundes den Gewalttätigen schlagen und mit dem Odem seiner Lippen den Gottlosen töten. Gerechtigkeit wird der Gurt seiner Lenden sein und die Treue der Gurt seiner Hüften''. (Jesaja 11, 1-5)</td></tr> <tr><td colspan=3>Jesus Christus, dem eingebonenen Sohn Gottes, ist alles Gericht übergeben. Der himmlische Vater selbst richtet niemanden (Johannes 5,22). Der prophetische Text in Jesaja, unterstreicht die Bedeutung Jesu auf das kommende Gericht, und zeigt auch wunderbar auf, welche Eigenschaften und Verhaltensmerkmale dem vorausgehen: Weisheit, Verstand, Stärke, Erkenntnis, Gerechtigkeit und auch Genauigkeit. Wer Menschen nur immer nach dem be- und auch verurteilt, was er gerade tut oder sagt, wird kein gerechtes Urteil sprechen können. Jesus wird das nicht passieren denn (wie im Eingangtext steht) wird der HERR nicht nach dem richten, was er gerade sieht und hört. Gott wird uns in der Gesamtheit unserer Persönlichkeit und unserer Taten und Worte gerecht beurteilen. Gott wird wissen, warum wir manches getan und gesagt haben und auch warum nicht. Er wird nicht, wie wir Menschen meist, nur eine Momentaufnahme skizzieren, und darauf seine Meinung stützen und die Hintergründe ignorieren. Jemand der wütend ist, ist es manchmal möglicherweise zurecht? Einer der etwas ablehnt, obwohl alle anderen dafür sind, handelt vielleicht richtig? Es gibt viele Situationen, in denen die Reaktion nicht immer auf die Intension schließen lässt - manchmal aber schon. In Matthäus 7, 1-2 lesen wir entsprechend: ''Wer an ihn glaubt, der wird nicht gerichtet; wer aber nicht glaubt, der ist schon gerichtet, denn er glaubt nicht an den Namen des eingeborenen Sohnes Gottes''. Ich glaube Gott macht Unterschiede. Es können zwei Leute dasselbe tun und doch von Gott vollkommen unterschiedlich gesehen werden. Denken wir an die Begebenheit mit dem Pharisäer und dem Zöllner (Lukas 18, 9-14). Beide beteten im Tempel zu Gott und wer das von außen gesehen hätte, wäre möglicherweise mehr vom hochnäsigen, aber schön anzuschauenden Pharisäer, als vom verachteten Zöllner (Geldeintreiber) überzeugt gewesen - Gott sah es anders.<br><br>Jesus kam in diese Welt, um zu retten und nicht zu richten (Johannes 3, 17-18). Dennoch werden die Ungläubigen gerichtet (sie sind es schon) - eben weil sie ungläubig sind. Der Unterschied zu den Gläubigen ist, diese werden nicht gerichtet, sondern beurteilt (1. Korinther 3, 14-15). Jesus ist der Richter der Lebenden und der Toten wie wir in Apostelgeschichte 10, 42-43 lesen - Petrus schreibt: ''Und er hat uns geboten, dem Volk zu predigen und zu bezeugen, dass er von Gott bestimmt ist zum Richter der Lebenden und der Toten. Von diesem bezeugen alle Propheten, dass durch seinen Namen alle, die an ihn glauben, Vergebung der Sünden empfangen sollen''. Auf Gnade lässt sich einiges aufbauen und da haben wir, wie ich finde, auch eine gewisse Verantwortung aber auch Grund zur Motivation. Man kann auch als Christ faul, oberflächlich, voreilig und ungerecht sein - ermuntern wir uns deshalb besser zu einem hoffnungsfrohen Glaubensleben gemäß Hebräer 10, 23-24: ''Lasst uns festhalten an dem Bekenntnis der Hoffnung und nicht wanken; denn er ist treu, der sie verheißen hat; und lasst uns aufeinander Acht haben und uns anreizen zur Liebe und zu guten Werken''. Diese Werke können von uns getan werden - wir sind hier frei (durch die Gnade des Evangeliums) und dürfen Augen und Ohren offenhalten, und auch unsere Gaben und Möglichkeiten einsetzen um Gutes und Beständiges zu tun. In 1. Korinther 3, 14-15 lesen wir: ''Wird jemandes Werk bleiben, das er darauf gebaut hat, so wird er Lohn empfangen. Wird aber jemandes Werk verbrennen, so wird er Schaden leiden; er selbst aber wird gerettet werden, doch so wie durchs Feuer hindurch''. Letzteres sollte nicht unser Ziel sein, aber gut zu wissen, daß wir nicht tiefer fallen können als in Gottes Hände - selbst wenn wir ziemlich versagt haben. Besser ist das, was in Offenbarung 3,11 steht: ''Siehe, ich komme bald; halte, was du hast, dass niemand deine Krone nehme''! <a href='http://daily-message.de/archiv/archiv6437.php'>[mehr]</a><br><a href='http://daily-message.de/uebersichtn.php?name=Joerg%20Bauer'>Jörg Bauer</a></td></tr> <tr><td> <a href='http://www.andyhoppe.com/'><img src='http://www.andyhoppe.com/count/?id=1280809613' style='border:none' /></a> </td> <td><a href='http://partner-projekt.de'>Daily-Message - der Shop</a></td> <td><a href='https://www.paypal.com/cgi-bin/webscr?cmd=_s-xclick&hosted_button_id=LVK4L6FQVGWCL'>Spenden an die Daily-Message (PayPal)</a></td></tr> </table>http://daily-message.de/archiv/archiv6437.phpFri, 08 May 2020 02:00:00 +0200 Worauf baust du? - Daily-Messagehttp://daily-message.de/archiv/archiv6436.php<table border='1' width='90%'> <tr><td width='190' align='center' valign='center'> <img src='http://daily-message.de/small.gif'></td> <td colspan=2><font size=4>Worauf baust du?</font><br>Aber Segen soll über den kommen, der seine ganze Hoffnung auf den Herrn setzt und ihm vollkommen vertraut (Jeremia 17,7)</td></tr> <tr><td colspan=3>Jeder Mensch hat etwas in seinem Leben worauf er baut, was ihm Sicherheit und Lebenssinn gibt. Etwas wovon er sich Glück und Zufriedenheit erhofft, ein erfülltes Leben.<br><br>Worauf baust du dein Leben?<br><br>Wer oder was gibt dir Sicherheit?<br><br>Wer oder was gibt deinem Leben Sinn?<br><br>Wer oder was spricht dir Wert zu?<br><br>Wer oder was ist dir kostbar?<br><br>Wofür investierst du deine Zeit?<br><br>Wer oder was ist dein Lebensfundament?<br><br>Wer oder was gibt dir Halt?<br><br>Letzten Sonntag im Gottesdienst haben wir die Geschichte vom reichen Jüngling gehört, der zu Jesus kam und ihn fragte:<br><br>„Was muss ich tun um ewiges Leben( ein glückliches Leben, Leben in Fülle) zu erhalten?“<br><br>Jesus erwiderte ihm: “ Du kennst die Gebote. Du sollst nicht stehlen, du sollst nicht töten, du sollst nicht ehebrechen, du sollst nicht lügen, du sollst Vater und Mutter ehren usw.“ Der Mann sagte zu Jesus: “ Das habe ich alles gehalten von Jugend an.“ Da sprach Jesus: „Aber eines fehlt dir noch, geh und verkauf alles was du hast und gib es den Armen und du wirst einen Schatz im Himmel haben. Und dann komm und folge mir nach!“ Da ging der reiche Jüngling traurig davon, denn er hatte viele Güter. ( nachzulesen in Markus 10, 17-22)<br><br>Ich denke Jesus ging es gar nicht darum, ob der Mann viel Reichtum besaß oder nicht. Aber es ging ihm darum, den jungen Mann zum Nachdenken zu bringen. Dieser junge Mann hat sein Leben auf Geld und Reichtum aufgebaut. Das war seine Sicherheit im Leben.<br><br>Es gibt vieles worauf wir unser Leben bauen können, seien es Menschen oder auch Dinge, z. B. Leistung, Macht, Anerkennung, Beziehungen, Familie, Schönheit, Jugend usw. All das ist schön und gut. Es ist nichts schlechtes daran viel Geld zu haben, etwas zu leisten, eine intakte Familie und gute Beziehungen zu haben. Die Gefahr ist jedoch, wenn diese Dinge unser Leben bestimmen und wir glauben, nur wenn ich dies oder jenes habe, so oder so bin, von Menschen anerkannt werde, dann kann ich glücklich sein und sonst nicht.<br><br>All das was wir uns vorgestellt haben und worauf wir bauen kann aber auch zusammenbrechen wie ein Kartenhaus. Reichtum und Macht kann man verlieren, Beziehungen können in die Brüche gehen, Schönheit und Jugend ist vergänglich. Wenn wir Anerkennung bei Menschen suchen verlieren wir unsere Freiheit und versuchen es immer allen recht zu machen und unser Leben danach auszurichten was bei anderen gut ankommt.<br><br>Wenn all diese Dinge vergänglich und nicht sicher sind, was bleibt mir dann? Wenn ich das verliere, worauf ich mein Leben gebaut habe, dann habe ich keinen Halt mehr, keine Orientierung,keine Sicherheit, der Boden unter den Füßen wird mir weggezogen.<br><br>Am Ende des Gottesdienstes sollten wir uns über folgende Fragen Gedanken machen:<br><br>Wo hat es sich in meinem Leben gelohnt mein Vertrauen ganz auf Jesus zu setzen, mein Leben auf ihn zu bauen, ihm nachzufolgen? Gab es eine Situation, wo ich gemerkt habe, dass ich auf die falsche Karte gesetzt habe?<br><br>Wie war das bei mir?<br><br>Früher, bevor ich mich bewusst für Jesus entschieden habe, habe ich mein Leben meist auf das gebaut was ich leistete und konnte. Wenn ich etwas gut gemacht habe, das gab mir Wert und Anerkennung. Ich merkte schon in meiner Kindheit, dass in der Gesellschaft Leistung etwas sehr wichtiges war. Meine Eltern waren sehr viel beschäftigt im Aufbau des Familienbetriebes und haben sehr viel Zeit in die Arbeit investiert und waren sehr erfolgreich und angesehen. In meinen Gedanken setzte sich die Meinung fest, wenn ich anerkannt werden will musste ich etwas aufbauen, etwas Besonderes im Leben erreichen. Diesen Druck baute ich mir selber auf, er kam nicht von meinem Umfeld oder meiner Familie. Ich selbst war es, die alles möglichst richtig machen wollte. Anerkennung bei Menschen wurde mir sehr wichtig. Ich tat vieles um anderen Menschen zu gefallen, versuchte es jedem recht zu machen, versuchte alles im Griff zu haben und konnte auch schwer “ Nein“ sagen, wenn mir etwas zuviel wurde.<br><br>Aber durch eine Krise ist dieses Kartenhaus zusammengebrochen. Angstzustände und Depressionen haben mich leistungsunfähig gemacht. In dieser Zeit konnte ich nicht mehr viel tun, ich schaffte es nicht mal mehr meinen gewöhnlichen Alltag zu meistern. Mit Haushalt und den damals 3 kleinen Kindern kam ich an meine Grenzen und alles wurde zu einer Last. Nichts hatte ich mehr selbst im Griff.<br><br>Genau in dieser Zeit ist mir Jesus begegnet. Genau in meiner größten Schwachheit, an meinem Tiefpunkt habe ich Gottes Liebe erfahren. Gott hat mir gezeigt, er liebt mich so wie ich bin, nicht aufgrund meiner Leistungen und dem was ich tue. Er liebt mich immer gleich. Seine Liebe ist bedingungslos und gerade wenn ich kraftlos bin, mich wertlos fühle, sagt er mir: Du bist wertvoll, weil du bist, wie du bist. Egal was andere Menschen über mich denken oder sagen, wichtig ist wie Gott über mich denkt.<br><br>Diese Erfahrung hat mir gezeigt, dass es sich lohnt auf Gott zu bauen, und ihm alles zu geben, ihm ganz zu vertrauen und ihn zum Fundament meines Lebens zu machen, weil er wird immer da sein, wenn auch alles andere vergänglich ist und ich selbst nicht alles im Griff habe, seine Liebe bleibt für immer. Deshalb möchte ich heute nicht mehr leben um Menschen zu gefallen, sondern um Gott zu gefallen. Seine Liebe ist das Einzige, was ich nie verlieren kann.<br><br>Er liebt mich mit einer Liebe, die nie aufhört.<br><br>Er hat mich je und je geliebt.<br><br>Er liebt bedingungslos.<br><br>Alles andere vergeht, aber Gottes Liebe bleibt ewiglich. <a href='http://daily-message.de/archiv/archiv6436.php'>[mehr]</a><br><a href='http://daily-message.de/uebersichtn.php?name=Ulrike%20Puintner'>Ulrike Puintner</a></td></tr> <tr><td> <a href='http://www.andyhoppe.com/'><img src='http://www.andyhoppe.com/count/?id=1280809613' style='border:none' /></a> </td> <td><a href='http://partner-projekt.de'>Daily-Message - der Shop</a></td> <td><a href='https://www.paypal.com/cgi-bin/webscr?cmd=_s-xclick&hosted_button_id=LVK4L6FQVGWCL'>Spenden an die Daily-Message (PayPal)</a></td></tr> </table>http://daily-message.de/archiv/archiv6436.phpThu, 07 May 2020 02:00:00 +0200