mobi.daily-message.de die mobile Kurzandacht Nr.: 4783 - Wed., 28 Oct 2015

Was soll ich sagen?

Und des HERRN Wort geschah zu mir und sprach: Ich kannte dich, ehe denn ich dich im Mutterleibe bereitete, und sonderte dich aus, ehe denn du von der Mutter geboren wurdest, und stellte dich zum Propheten unter die Völker. Ich aber sprach: Ach Herr HERR, ich tauge nicht, zu predigen; denn ich bin zu jung. Der HERR sprach aber zu mir: Sage nicht: ''Ich bin zu jung ''; sondern du sollst gehen, wohin ich dich sende, und predigen, was ich dich heiße. Fürchte dich nicht vor ihnen; denn ich bin bei dir und will dich erretten, spricht der HERR. Und der HERR reckte seine Hand aus und rührte meinen Mund an und sprach zu mir: Siehe, ich lege meine Worte in deinen Mund.

Jer. 1,4-9


Manchmal, wenn ich mich hinsetze, um euch eine Andacht für den Tag zu schreiben, streiken meine Gedanken. Es fällt mir dann hin und wieder nichts ein, was ich euch zu sagen hätte ... doch halt, ''was ich euch zu sagen hätte''? Es geht doch hier nicht um mich, um meine Ideen und Vorstellungen! Ich bin doch nur der Bote und habe das zu sagen, was Gott sagt!

Wenn mir das dann wieder klar wird, werde ich wieder demütiger und rede mit dem Herrn. Ich schlage sein Wort auf und lese, was er mir zu sagen hat. Mein Wort ist nur ein einfaches Menschenwort, das seine aber hat Macht und schöpferische Kraft. Hat es je ein Mensch geschafft, nur mit seinem Wort etwas zu erschaffen, und sei es noch so klein? Sein Wort aber schuf die ganze Welt und alles, was darauf ist!

So ist nicht der ein guter Prediger, der gut mit Worten umgehen kann und viel Bibelwissen hat - ein guter Prediger ist in erster Linie ein guter Zuhörer, der Gottes Wort hört, der mit Gott eng verbunden ist und das weitergibt, was er hört.

Wie oft sollten wir von Gott erzählen, aber wir meinten, wir sind zu jung, wir könnten nicht gut genug reden, wir seien nicht angesehen genug oder was auch immer ...

Vielleicht stehst du nie auf einer Kanzel, vielleicht schreibst du auch keine Andachten - und doch bist du gefordert, von deinem Glauben an Gott weiter zu erzählen, sei es in deiner Familie, bei Bekannten oder in der Schule oder auf der Arbeit. All die Ausreden, die du dann finden möchtest, kennt Gott bereits, doch er will und wird dir die Worte in den Mund legen, wenn du bereit bist, deinen Mund zu öffnen.

Er ist es, der gesprochen hat bei der Schöpfung, er hat mit Israel gesprochen und spricht auch heute zu uns. Und er wird auch sprechen, wenn wir einmal vor seinem himmlischen Thron stehen werden. Nur sein Wort zählt, nicht das, was wir uns ausdenken.

Wann hast du zum letzten mal sein Wort gehört? Wann und wem hast du es weiter gegeben?

Ich wünsche dir einen gesegneten Tag mit einem hörenden Herzen.

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