mobi.daily-message.de die mobile Kurzandacht Nr.: 3546 - Fri., 08 Jun 2012

Mitbürger Teil 2

So seid ihr nun nicht mehr Fremdlinge und Gäste, sondern Mitbürger der Heiligen und Gottes Hausgenossen, auferbaut auf die Grundlage der Apostel und Propheten, während Jesus selber der Eckstein ist, in welchem der ganze Bau, zusammengefügt, wächst zu einem heiligen Tempel im Herrn, in welchem auch ihr miterbaut werdet zu einer Behausung Gottes im Geist.

Epheser 2, 19-22


Als zweites betont Paulus, dass wir auf der Grundlage der Apostel und Propheten zu einem Gebäude aufgebaut werden, wo Jesus der Eckstein ist. Auf diese Apostel und Propheten will seine Gemeinde bauen. (Matthäus 16 + 18) Die Grundlagen der Beziehung und der Offenbarung sind Dienste, welche Beziehungen herstellen, sei es missionarisch zwischen verschiedenen Kulturen, zwischen Gemeinden oder innerhalb unserer Gemeinde. Das zweite Bild ist also das Zusammenfügen und Einbauen von lebendigen Steinen in ein geistliches Gebäude, das Gott verherrlichen soll.

Die beiden Bilder Wahrheiten über die Gemeinde (neue Familienzugehörigkeit und Nationalität und das Gebäude) schaffen uns aber auch Probleme. Das größte Problem ist das mangelnde Verständnis, was die wirkliche Familie ist. Das Bild der Familie heute ist massiv zerstört, dass uns die Familienzugehörigkeit gar nicht mehr viel bedeutet! Ich sehe es täglich in meinem Beruf, wie die Familie heute gelebt wird. Kinder gehen mit Schlüsseln nach hause und werden von keinem erwartet. Damit verbunden ist eine verdrehte Beziehung zu Autoritäten. Unser mangelndes Verständnis in diesen Bereichen bewirkt auch, dass wir die Gemeinde, wie sie Gott eigentlich meint, nicht mehr verstehen.
Die Gemeinde ist ein Familienbetrieb, in dem nur Kinder mitarbeiten! Es gibt keine Angestellten in der Gemeinde, wir sind alle Miteigentümer (biblisch: Miterben) dieses Betriebes. Die Gemeinde gehört nicht dem Gemeindeleiter.Die Gemeinde gehört Gott und wir sind seine Kinder, Familienangehörige. Es ist Unsinn, von der Gemeinde zu erwarten, ohne selbst zu investieren. Du kannst von der Gemeinde nur soviel erwarten, wie Du selbst zu geben bereit ist. Es bringt nichts, über die Gemeinde zu schimpfen und zu kritisieren! Du schimpfst und kritisierst zu einem guten Teil nämlich dich selbst. Jeder Einzelne von uns bestimmt die Qualität. Das ist die Bedeutung der Worte ''zusammengefügt'' und ''eingebaut''.

Die Gemeinde ist kein Dienstleistungsbetrieb, in der einige Wenige alle anderen als Konsumenten unterhalten. Wenn du mit dieser Überzeugung in den Gottesdienst und die Gemeindeveranstaltungen besuchst, ist dann nicht besser: Bleib zu hause und schalte deinen Fernseher ein. Die bieten ein wesentlich professionelleres Unterhaltungsprogramm. Eine Gemeinde soll ein Familienbetrieb sein, in dem nur Kinder und Miteigentümer aus Überzeugung mitarbeiten. Jeder Einzelne hat als Stein seinen Platz mit seiner Funktion.

Der Preis dafür: durch persönliche Hingabe, Verbindlichkeit und Einordnung das zu sein: »Mitbürger und Familienangehörige Gottes, aufgebaut auf den Grundlagen der Apostel und Propheten, zusammengefügt und eingebaut zur Wohnung Gottes, in welchem Jesus der Eckstein ist!

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Bei Fragen und Anregungen scheut euch nicht, mir eure Meinung per email zu schicken!

 

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