mobi.daily-message.de die mobile Kurzandacht Nr.: 3410 - Tue., 24 Jan 2012

Wer leuchtet meinen Weg?

Dein Wort ist meines Fußes Leuchte und ein Licht auf meinem Weg.

Psalm 119, 105


Wer leuchtet meinen Weg? Die Frage möchte ich noch etwas anders stellen: Wem vertraue ich am meisten? Das ist dieselbe Frage auf eine Art gestellt, welche wohl auch in der heutigen Zeit noch verständlich ist. Man kann darauf verschiedene Antworten geben. Manche Menschen vertrauen am ehesten noch den Medien. Der Zeitung oder den TV-Nachrichten, da sind ja Profis am Werk. Oder man vertraut den Wissenschaftlern. Die haben das studiert und sich ein Leben lang damit befasst. Viele Menschen vertrauen nur noch ihren besten Freunden, manche haben auch da schlechte Erfahrungen gemacht und vertrauen nur noch sich selbst. Der Psalmist sagt in unserem Vers, dass es Gottes Wort ist, auf das er vertraut. „Dein Wort ist meines Fußes Leuchte“, sagt er. Um sich das Ganze etwas besser vorzustellen, könnte man den Vers auch so wiedergeben: „Dein Wort ist wie die Scheinwerfer meines Autos in einer dunklen Nacht“. Wer schon mal mit kaputten Scheinwerfern eine Nachtfahrt überstehen musste, wird wissen, was das bedeutet. Es bedeutet nämlich, dass man ohne dieses Licht nicht erkennen kann, wo man sich befindet und wo es richtig weitergeht. Man ist völlig hilflos den Gegebenheiten ausgeliefert. Es kann sein, dass man sich auf direktem Weg in den nächsten Baum befindet.

„Warum ist das denn so?“, mag sich nun jemand fragen. Es ist deshalb so, weil Gott den Menschen nach einem Plan und mit einem Ziel geschaffen hat. Um diesen Plan und das Ziel herauszufinden, brauchen wir Gottes Wort. Wir können nie zu viel Wert auf dieses Wort Gottes legen, denn es ist unser Scheinwerfer, unser einziges sichtbares Licht in der Dunkelheit und unser einziger Anker in der Unsicherheit dieser Welt. Das Leben ist kein Spiel, bei dem man nach einem „Game Over“ neu beginnen kann. Jeder Mensch hat einmal ein Leben lang Zeit, um dieses Ziel, den Sinn des Lebens, zu finden. Wer nicht rechtzeitig abbiegt und den Weg zum Leben mit Gott findet, landet im Baum. Jedes Kreuz in den sogenannten Todeskurven erinnert uns daran.

Wenn wir aber dieses Wort, den einzigen richtigen Scheinwerfer, gefunden haben, so hat dies ganz bestimmte Konsequenzen für unser Leben. Jeder Autofahrer weiß: Bei anbrechender Dunkelheit muss der Scheinwerfer eingeschaltet werden. So brauchen wir auch zu jeder Zeit unseres Lebens dieses Licht, das Wort Gottes. Dieses Licht bekommen wir in besonderer Weise in der Predigt im Gottesdienst. In der Predigt wird Gottes Wort auf eine prophetische, autoritative Weise in unser Leben hinein gesprochen. Wir brauchen uns dabei auch nie zu fragen: „Ist diese Predigt jetzt für mich?“, sondern dürfen wissen: Jede Predigt ist für mich, weil Gott mir dadurch Licht für mein Leben schenken möchte. Jede Predigt ist prophetisch und genau für mich, denn Gott hat mich heute in diese Predigt gesandt. Doch auch neben der Predigt tun wir gut daran, unseren Scheinwerfer häufig zu nutzen und uns immer wieder mit Gottes Wort aufzufüllen. Wir tun dies am besten, indem wir Verse und Kapitel der Bibel immer wieder lesen und auswendig lernen. Je mehr wir dies tun, desto stärker kann Gottes Licht in uns scheinen und uns verändern.

Sei gesegnet mit dem Licht von Gottes Wort!

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