mobi.daily-message.de die mobile Kurzandacht Nr.: 1847 - Sun., 14 Oct 2007

Um Gottes Willen

''Und er hat in den Tagen seines irdischen Lebens Bitten und Flehen mit lautem Schreien und mit Tränen dem dargebracht, der ihn vom Tod erretten konnte; und er ist auch erhört worden, weil er Gott in Ehren hielt. So hat er, obwohl er Gottes Sohn war, doch an dem, was er litt, Gehorsam gelernt.''

Hebräer 5, 7-8


Es ist das Wichtigste und letztlich immer die Hauptsache als Christ, daß wir den Willen Gottes für unser eigenes Leben erfahren, verinnerlichen und suchen (Hebräer 8,1). Den Willen Gottes zu erkennen ist eine Angelegenheit, die dem natürlichen Menschen absolut widerstrebt. Er stellt sich diese Frage garnicht. Er lernt auch nicht wirklich etwas aus dem, was ihm widerfährt, solange er den Gedanken an Gott ignoriert. Gehorsam hat etwas mit Glauben zu tun - der Gehorsam des Glaubens (Römer 1,5). Warum? Aus dem Grund, weil fleischliche Begierden gegen die Seele streiten (1. Petrus 2,11). Gehorsam ist nur zu unserem eigenen Schutz weil das Fleisch schwach ist (Matthäus 26,41). Das sind die nüchternen Fakten. Nur der Geist Gottes in uns kann auch die Lehren des Lebens außerhalb von uns als von Gott gegeben erkennen, verstehen und annehmen. Wenn es nur allein darum ginge die Vergebung unserer Sünden zu erhalten, müssten alle Erlösten von dem Moment an ihrer Neugeburt tot umfallen und/oder sofort entrückt werden. Dies geschieht nicht. Es geht um mehr - auf dem Fundament der Erlösung baut Gott mit jedem Christen als ''lebendigen Baustein'' sein himmlisches Reich (1. Petrus 2,5). Jesus bat den Vater im Himmel darum, die Christen nicht aus der Welt zu nehmen, sondern vor dem Bösen zu bewahren (Johannes 17,15). Es geht um unseren persönlichen Weg in der Heiligung, in der Wahrheit - nicht als Bedingung für den Himmel, sondern als Bewährung im Glauben und um dem Vorbild Jesu auf Erden nachzueifern (Johannes 17, 17-18).

Eine Heiligung kann nur der erfahren, der schon heilig (''wörtlich: herausgerufen'') ist. Kein Unheiliger (Ungläubiger) kann eine Heiligung erfahren. Nur der kann laufen lernen, der auch gesunde Beine hat! Wie und wohin jemand läuft liegt dann sicherlich auch ein Stück weit in meiner Verantwortung - wir kommen alle ans Ziel - aber ob dies aufrecht gehend, hinkend, kriechend oder hüpfend erfolgt, liegt auch an meinem Lebenswandel, meinem Gehorsam und meinem Willen, aus dem Erfahrenen und Erlebten die richtigen (gottgefälligen) Schlüsse zu ziehen. Wir kämpfen den guten Kampf des Glaubens (1. Timotheus 6,12) aber wir leben im Fleisch. Kämpfen sollen wir aber nicht auf fleischliche, sondern auf geistliche Weise (2. Korinther 19,3 und Epheser 6, 10-17). Aus dem, was wir erleiden, den praktischen, segnenden Gehorsam zu lernen, ist unsere eigentliche Aufgabe im Leben. Geschieht dies, ist es immer ein Sieg des Geistes gegen das Fleisch und gegen die Welt und letztlich alles, was gegen den Geist der Wahrheit streitet. Jesus Christus ist der Beweis dafür, daß es funktioniert hat - Halleluja und Amen! :-)

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