Nachteile des Unglaubens -|- Andacht von Jörg Bauer (Daily-Message-Archiv, 15. Nov 2012)

Daily-Message
Die tägliche Andacht

Andacht Archiv-Nr. 3706

für den 15. Nov 2012 - Autor:

Nachteile des Unglaubens

'Wer einen Spötter ermahnt, erntet nichts als Verachtung, und wer einen gottlosen Menschen tadelt, wird von ihm gemieden. Darum weise nie einen Spötter zurecht, sonst hasst er dich. Ermahne lieber einen verständigen Menschen, denn er wird dich dafür lieben. Unterweise den Klugen, und er wird noch klüger. Belehre den, der Gott gehorcht, und er wird immer mehr dazulernen.''

Sprüche 9, 7-9 *©*
 

Was bringt der Glaube? Eigentlich eine gute Frage - ich hole mal etwas aus: Der Kreislauf des Lebens - alles fließt fortwährend ineinander, alles dreht sich, bewegt sich, fängt an und hört auf, um wieder von vorne anzufangen und aufzuhören. Menschen kommen und gehen, sie reden und jammern und es scheint, daß man schon alles gesagt, beklagt, gesehen und gehört hat. Salomo schreibt: ''Das Auge sieht sich niemals satt, und das Ohr hört sich niemals satt. Was geschehen ist, eben das wird hernach sein. Was man getan hat, eben das tut man hernach wieder, und es geschieht nichts Neues unter der Sonne'' (Prediger 1,8-9). Das Leben ansich scheint nach diesen Worten irgendwie gespenstisch stupide und öde zu sein. So etwas wie eine permanente Sinnentleerung auf oftmals unterirdischem Niveau. Wenn es nichts Anderes und Größeres gäbe, wäre der ironische Ratschlag in Jesaja 22,13 noch das Vernünftigste: ''Lasst uns essen und trinken; denn morgen sind wir tot''! Wenn man überlegt, was die Menschen sich alles einfallen lassen, damit sie dieser irdischen Tretmühle etwas Positives und Erstrebenswertes abgewinnen können, ist man erstaunt über die Kreativität. Aber im Grunde steuert das der Selbsterhaltungstrieb, die Langeweile und der Geldbeutel. Und wir reden hier nur von den einigermaßen positiven Dingen. Eigentlich ist vieles pure Verzweiflung und organisierte Ratlosigkeit. Die kann man bunt anmalen, moralisieren, religiös interpretieren oder politisch ausschlachten. Das Ergebnis ist aber immer dasselbe wie Salomo treffend zusammenfasst: ''Ich sah an alles Tun, das unter der Sonne geschieht, und siehe, es war alles eitel und Haschen nach Wind. Krumm kann nicht gerade werden, noch, was fehlt, gezählt werden'' (Prediger 1, 14-15).

Der Mensch kann mit dem was er in seinem Zustand in dieser Welt vollbringt und anstrebt, dem Leben keinen Sinn und Zweck zuführen. Er ist eher wie ein kleiner Hamster im Laufrad, der viel strampelt, und doch nirgendwo ankommt. Der Tod spielt nicht mit. Spätestens wenn der Mensch stirbt, bricht alles zusammen und er hat nichts mehr, womit er sich ablenken und herausreden kann (Lukas 12, 16-21). Ich glaube, Gott lässt es ganz bewusst zu, daß wir Menschen (selbst wenn wir gläubig sind) durch unseren Lebenslauf und die Eindrücke, die wir täglich mitnehmen, die Eitelkeiten und Banalitäten des Lebens aus eigener Anschauung heraus erkennen können, um unsere (hoffentlich richtigen) Schlüsse zu ziehen. In Psalm 90,10 lesen wir: ''Unser Leben währet siebzig Jahre, und wenn's hoch kommt, so sind's achtzig Jahre, und was daran köstlich scheint, ist doch nur vergebliche Mühe; denn es fähret schnell dahin, als flögen wir davon''. Der größte Nachteil ist, daß man das Ziel verfehlt - quasi wie der Hamster sich nur immer im Kreis bewegt hat und nicht über den Tellerrand hinaus geblickt hat. Mit dem Tod ist eben nicht alles aus. Ein anderer, nicht minder schwerer Nachteil ist, daß einer, der Gott spottet (die Verachtung der Christen ist da weniger dramatisch) damit nicht durchkommen wird. Gott lässt sich nicht spotten (Galater 6,7: ''Irret euch nicht! Gott lässt sich nicht spotten. Denn was der Mensch sät, das wird er ernten''). Wir müssen vor Gott Rechenschaft über unser Leben abgeben. Es gibt eine Ewigkeit und Gott existiert. Wir Menschen sind krank an unserer Seele und brauchen Vergebung unserer Sünden. Jesus Christus will uns vergeben wenn wir das nur wollen. Und das ist eine Entscheidungsfrage die wir zu Lebzeiten treffen müssen, sonst wird sie ohne uns (und gegen uns) entschieden.

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