mobi.daily-message.de die mobile Kurzandacht Nr.: 5684 - Mon., 16 Apr 2018

Leben im Schaufenster Teil1

8 Schließlich möchte ich euch allen noch eins sagen: Haltet fest zusammen! Nehmt Anteil am Leben des andern, und liebt euch wie Brüder! Seid barmherzig zueinander, und haltet nicht so viel von euch selbst. 9 Vergeltet nicht Böses mit Bösem, bleibt freundlich, auch wenn man euch beleidigt. Denkt und redet Gutes über den andern, denn ihr wisst, wieviel Segen Gott euch zugedacht hat.Es heißt: «Wer sich am Leben freuen und gute Tage erleben will, der achte auf das, was er sagt. Keine Lüge, kein gemeines Wort soll über seine Lippen kommen.Vom Bösen soll er sich abwenden und das Gute tun. Er setze sich unermüdlich und mit ganzer Kraft für den Frieden ein.Gott sieht mit Freude auf solche Menschen und wird ihre Gebete erhören. Wer aber Böses tut, wird Gottes Zorn zu spüren bekommen.» Könnte euch jemand schaden, wenn ihr wirklich Gutes tun wollt?Selbst wenn ihr leiden müsst, weil ihr so lebt, wie es Gottes Wille ist, kann man euch glücklich nennen. Fürchtet euch nicht vor dem Leid, das euch die Menschen zufügen, und lasst euch durch sie nicht verwirren.Lasst Christus den Mittelpunkt eures Lebens sein. Seid immer dazu bereit, denen Rede und Antwort zu stehen, die euch nach der Begründung eures Glaubens fragen.Seid dabei freundlich, aber vergesst nicht, welche Verantwortung ihr vor Gott habt. Ihr habt ein gutes Gewissen! Dann werden sich alle die selbst richten, die euch schlechtgemacht und über euer vorbildliches Leben als Christen Lügen verbreitet haben.Es ist doch besser - wenn Gott es so will -, für das Gute zu leiden als für etwas Schlechtes.

1.Petr. 3,8-17


Schöne Stücke gehören ins Schaufenster. Wer Kunden locken will, muss ausstellen. Schaufensterdekorateure bekommen eine Ausbildung darin, wie sich ein Geschäft positiv ins Blickfeld rücken kann. Wer kein Schaufenster hat, dem fehlt es, sich recht zu präsentieren. Da können die schönsten Artikel sein, ohne Schaufenster werden die Kunden fern bleiben. Da kann eine Gemeinde ein noch so tolles Angebot haben, eine ansprechende Verkündigung, ohne Schaufenster bekommt keiner die Kurve, sich näher umzuschauen. Wo hat eine Gemeinde ein Schaufenster und was hat sie auszustellen? Petrus sagt in 1.Petrus 3,8-17 deutlich: es gibt nichts Effektiveres, als sich selber ins Schaufenster zu stellen. Jeder Christ steht im Schaufenster und zeigt, was Gott in seinem Leben getan hat. Der Umgang der Gemeindegliedern miteinander wirkt darauf, ob sich jemand dazugesellen will, oder lieber draußen bleibt.
1. Das Miteinander der Gemeinde im Schaufenster
Gleichgesinntheit (V8): Im Miteinander ist es wichtig im Innersten gleichgesinnt zu sein. Jesus sollte im Mittelpunkt des Denkens und Handelns stehen. Dabei kann es vorkommen, dass wir nicht einer Meinung sind. Wichtig ist aber, dass wir alle das gleiche Ziel anstreben. Schaufensterpuppen schauen schon mal alle in eine Richtung – das müssen wir nicht. Auch die Kleidung ist verschieden und jeder hat seinen eigenen Stil. Aber das Äußere passt irgendwie zusammen, weil wir alle die gleiche Absicht haben. So auch bei uns Christen: der eine so, der andere so. Nur wenn wir auf den andern zugehen und seine Art entdecken und wertschätzen, können wir ihn kennenlernen – und er uns. Das Schaufenster lebt von der Vielfalt. So auch wir Christen bzw. die Gemeinde. Das müssen wir darstellen.
Mitleid (V.8): Wichtig ist auch das Mitgehen bei dem andern. Der Egoismus breitet sich immer mehr aus. Die Ellenbogentaktik wird radikal angewandt. In meinem Job habe ich manchmal das Gefühl die Erziehungsbrechtigten anzusprechen, weil ich durch das Verhalten.... des Kindes etwas spüre. Meist liege ich richtig, dass etwas im Argen liegt. Teilweise ist es schön, dies zu spüren, aber manchmal auch beängstigend, weil ich dann nicht weiß, soll ich das Gespräch suchen, wann ist der rechte Zeitpunkt? Anteil am Ergehen anderer schafft Beziehungen. Schließlich sind wir Glieder eines Leibes. Unsere Darstellung im Schaufesnter ist: Wir kümmern uns umeinander in guten, wie in bösen Tagen.
voll brüderlicher Liebe (V.8): Wir sollen auf einer Ebene miteinander leben, handeln, denken.....und nicht überheblich dem andern gegenüber werden. Wie stand auf einer Chorkarte zu einer der vier Stimmen: bass – ich bin bässer. Wir sollen im Schaufenster zeigen: Die anderen bedeuten mir was, es liegt mir was an ihnen. Es sind nicht nur momentane Wegbegleiter, die mir gerade nützlich sind.
barmherzig (V.8): Erbarmen hat etwas mit einem Herzen zu tun, was gefühlvoll ist. Leider muss man dann nach Außen schon mal Härte zeigen, aber meist weint das innere Herz mit dem andern bzw. über den andern. Das kann einen selber ganz schön beschäftigen. Gerade in erbarmungslosen Situationen sollen zu denen stehen, die schwach dastehen, egal um was es sich handelt. Wir sollen zeigen: Bei uns zählen nicht nur die etwas, die was leisten können. Gerade Jesus ging auch zu denen, die schwach, krank, aussätzig oder vom Beruf her abgelehnt wurden. Die “Besseren” zerrissen sich darüber das “Maul”: Wie kann.... und nicht zu uns?
Demut (V.8): Wir sollen bereit sein, Lasten zu tragen, aber auch belastet zu werden. Jeder hat sein Päckchen zu tragen, sagte meine Oma immer. Wir sollen und dürfen aber auch die Lasten anderer tragen. Das beste Beispiel ist Jesus selber. Klar, kann mich das beugen und ich muss mich unter Umständen unter andere Personen stellen. Das ist manchmal nicht einfach, je nachdem, was man für einen Charakter hat. Wir zeigen als Christ: Bei uns geht es nicht mit Ellenbogen zu, sondern wir dienen einander.
Fortsetzung folgt morgen.....

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