mobi.daily-message.de die mobile Kurzandacht Nr.: 5555 - Fri., 08 Dec 2017

Was die Kerzen sagen....

Ich bin das Licht

Joh 8,12


Bei der Vorbereitung für die Weihnachtsfeier im Chor fand ich folgende Gedanken. Sie machten mich auch nachdenklich, denn die Weihnachtszeit ist nicht eine ruhige, besinnliche Zeit. Hektik und Stress, sowie Unzufreidenheit und Streit bestimmen oftmals den Alltag, weil noch soviel in die Zeit bis zum 24.12. hingeplant wird. Nur das Geplante muss auch vorbereitet werden und der Tag hat nur 24 Stunden. Zudem muss der menschliche Akku auch aufgeladen werden, sonst ist er platt und das kann schneller geschehen als man es erahnen kann. Schnell ist ein Infarkt da und es müssen Maßnahmen ergriffen werden. Vier Kerzen - vier Lichter, die den Menschen eigentlich etwas sagen wollen und nicht nur schöne Dekoration sind.

Vier Kerzen brennen ruhig und still.
Wenn du genau hinhörst, kannst du verstehen,
was sie uns sagen wollen.

Die erste Kerze spricht:
''Mein Licht erinnert an den Frieden. Ich leuchte noch, aber mein Licht
erscheint immer weniger gefragt zu sein. Ich werde wohl bald ausgehen.''
Als hätte sie es geahnt, wird die Flamme immer kleiner und verlöscht
schließlich ganz.

Die zweite Kerze sagt:
Mein Licht spricht vom Glauben.
Doch in unserer Welt ist der Glauben nicht mehr wichtig, und viele halten
ihn für überflüssig. Manchmal frage ich mich, ob es noch einen Sinn hat,
dass ich brenne.''
Ein Luftzug weht durch den Raum, und auch die zweite Kerze erlischt.

Die Worte der dritten Kerze sind ganz leise:
''Mein Licht spricht von der Liebe. Ich bin am verletzlichsten.
Doch oft werde ich zur Seite geschoben oder einfach übersehen.
Wie wichtig Liebe und Treue sind, interessiert vielleicht bald niemanden mehr.''
Mit einem letzten Aufflackern verlischt auch ihr Licht.

Da betritt ein Kind den Raum und sieht, dass schon drei Kerzen ausgegangen sind. ''Oh, warum brennt ihr denn nicht mehr?'' Das Kind wird traurig.
Doch da meldet sich die vierte Kerze zu Wort.
''Hab keine Angst, solange ich brenne, können wir die anderen wieder anzünden, denn ich bin die HOFFNUNG!''
Mit leuchtenden Augen nimmt das Kind die Kerze der Hoffnung und zündet
die erloschenen Kerzen wieder an. Und es scheint einen Augenblick so,
als würde ihr Licht schöner und heller brennen als zuvor.

Die Kerzen, die wir in diesen Tagen anzünden, erinnern an JESUS CHRISTUS.
Er kam in diese Welt, damit wir Hoffnung haben sollen. Wenn er bei uns ist,
wird die Flamme der Hoffnung nicht verlöschen, selbst wenn unser
Lebenslicht flackert oder manchmal sogar auszulöschen droht.

ICH BIN ALS LICHT IN DIE WELT GEKOMMEN, DAMIT ALLE, DIE MIR
VERTRAUEN, NICHT MEHR IN DER DUNKELHEIT LEBEN MÜSSEN.
Jesus Christus

(Stiftung Marburger Medien)
Ich wünsche allen eine gesegnete Adventszeit.

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