mobi.daily-message.de die mobile Kurzandacht Nr.: 5415 - Fri., 21 Jul 2017

Identifikation und Erlösung

''Denn weil sie alle von ''einem'' kommen, beide, der heiligt und die geheiligt werden, darum schämt er sich auch nicht, sie Brüder zu nennen, und spricht (Psalm 22,23): »Ich will deinen Namen verkündigen meinen Brüdern und mitten in der Gemeinde dir lobsingen.«''.

Hebräer 2, 11-12


Wir Menschen fühlen uns aus unterschiedlichen Gründen oft nicht wohl in unserer Haut. Wenn wir mit manchen Personen und Charaktären zusammen sind, fällt es uns mitunter recht schwer entspannt und zufrieden zu sein. Das hängt mit Sympathie, Einstellung, Interessen und der Erziehung zusammen. Manches überfordert uns, oder macht uns aggressiv und langweilt uns. Zur Zeit Jesu war das wohl nicht anders als heute. Wir halten manche Menschen auch schlichtweg für ungeeignet oder zu dumm, um sich mit denselben Dingen so zu beschäftigen wie wir das tun. Diese Gesinnung zeugt dann manchmal sicherlich von Überheblichkeit und Herzenshärtigkeit und manchen Vorurteilen. Aber womöglich trifft manche Antipathie gelegentlich auch genau deshalb zu? Unsere Freunde suchen wir uns selbst heraus, und manche Zeitgenossen gehören eben definitiv nicht dazu. Jesus hatte andere Prioritäten und Vorsätze. Ihm ging es um Wahrheit und Gerechtigkeit. Es ging ihm um Inhalte und nicht um Äußerlichkeiten. ER sah die Menschen anders als wir. Und Jesus kannte von jedem seine Zukunft und entsprechende Veränderungen. Wir sehen das nicht. Ihm war grundsätzlich klar, daß kein Mensch sich Gott nähern und zugehörig fühlen könnte, ohne ihn und seine Gerechtigkeit. Da ist keiner zu gut oder zu schlecht, zu klug oder zu dumm gewesen, sondern alle waren wegen ihrer Sünden schlichtweg ungeeignet, disqualifiziert und untauglich für Gott und sein Reich. Es ging um mehr als um oberflächliche Sympathie oder gemeinsame Interessen, nämlich darum, daß Gott sich seine Familie gründet und (teuer) erkauft. In Titus 2, 11-14 steht geschrieben: ''Denn es ist erschienen die heilsame Gnade Gottes allen Menschen und nimmt uns in Zucht, dass wir absagen dem ungöttlichen Wesen und den weltlichen Begierden und besonnen, gerecht und fromm in dieser Welt leben und warten auf die selige Hoffnung und Erscheinung der Herrlichkeit des großen Gottes und unseres Heilands Jesus Christus, der sich selbst für uns gegeben hat, damit er uns erlöste von aller Ungerechtigkeit und reinigte sich selbst ein Volk zum Eigentum, das eifrig wäre zu guten Werken''. Weil Gott gläubige Menschen so verwandelt, verändert und vor sich stellt, daß sie ihm wohlgefällig sind, hat der allmächtige Gott auch absolut keine Berührungsängste oder Bedenken, uns in seiner ganzen Liebe, Gnade und Wahrheit zu begegnen und anzunehmen.

Wir Menschen schämen uns manchmal füreinander, aber Gott, der weitaus mehr Gründe hätte sich von uns abzuwenden, hat sich mit sich selbst versöhnt, indem er uns durch Jesus Christus gerecht, heilig und liebenswert gemacht hat (2. Korinther 5,19). Nur darum sind wir geliebt und angenommen. Gott zeigt sich gerne mit uns (auch in Zukunft), und hat sogar als Beweis seiner Identifikation mit den Erlösten und zur Bestätigung, seinen Heiligen Geist in die Gläubigen hinein gelegt. Paulus schreibt in Epheser 2, 17-22: ''Und er ist gekommen und hat im Evangelium Frieden verkündigt euch, die ihr fern wart, und Frieden denen, die nahe waren. Denn durch ihn haben wir alle beide in ''einem'' Geist den Zugang zum Vater. So seid ihr nun nicht mehr Gäste und Fremdlinge, sondern Mitbürger der Heiligen und Gottes Hausgenossen, erbaut auf den Grund der Apostel und Propheten, da Jesus Christus der Eckstein ist, auf welchem der ganze Bau ineinander gefügt wächst zu einem heiligen Tempel in dem Herrn. Durch ihn werdet auch ihr mit erbaut zu einer Wohnung Gottes im Geist''. Wir sollten uns nun im umgekehrten Fall auch dazu bekennen, zu Gott zu gehören und uns nicht dafür schämen, daß wir an Jesus Christus glauben und allein in ihm unser Heil, Segen und unsere ewige Zukunft zu sehen. Wir sollten das ernst nehmen was in Lukas 9,26 steht: ''Wer sich aber meiner und meiner Worte schämt, dessen wird sich der Menschensohn auch schämen, wenn er kommen wird in seiner Herrlichkeit und der des Vaters und der heiligen Engel''. Wir haben keinen Grund uns zu schämen. Die Welt ist nicht der Maßstab für richtig und falsch, wertvoll oder wertlos, sondern Gott hat die Autorität und die Wahrheit in sich vereint. Die Wahrheit befreit uns in Gott unseren himmlischen Vater zu sehen, und ihn für das zu lieben, was er ist und für uns getan hat. Die Vergebung unserer Sünden durch Jesus Christus schenkt uns Gottes vollkommene Liebe und ganze Aufmerksamkeit. Wir gehören auf ewig zu Gott - Halleluja!

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