mobi.daily-message.de die mobile Kurzandacht Nr.: 5360 - Sat., 27 May 2017

Vergänglichkeiten! Teil 6

Lass an deinen Dienern sichtbar werden dein Tun, deine Herrlichkeit an deinen Kindern. Herr, unser Gott, zeig uns deine Freundlichkeit, lass unsere Arbeit nicht vergeblich sein, ja, lass gelingen, was wir tun!

Psalm 90, 16+17 (NeÜ)


Wir kommen zum Abschluss unserer kleinen Betrachtung über den 90. Psalm. Moses Gebet hatte mit der Feststellung begonnen, dass der ewige GOTT unser Zuhause ist. Hier in den letzten Versen bittet er, dass die Werke GOTTES erkennbar werden. Ist das nicht die übergroße Gnade unseres Himmlischen Vaters, um die Mose in den vorherigen Versen gebeten hatte?! Während der 40-jährigen Wüstenwanderung merkte er doch täglich GOTTES Wohlwollen. Das gnädige Tun GOTTES sollte auch für die nachfolgenden Generationen sichtbar und erfahrbar sein.

Und wie sieht es bei uns ganz persönlich aus? GOTTES Wort ist ja auch zu unserer Belehrung geschrieben (Röm. 15,4)! Spürt unsere Umgebung im Alltag an Dir und an mir etwas von den Werken und der Herrlichkeit unseres uns liebenden GOTTES? Sehen unsere Mitmenschen an uns etwas von der Gnade, von der Freundlichkeit, die wir im HErrn haben, sowie von der Gewissheit einmal bei unserem HErrn für immer zu wohnen (Joh. 14,2)? Merken sie, dass wir GOTTES – Kinder sind?

Die letzte Bitte Moses betreffen auch unsere Werke. C. H. Spurgeon (1834 – 1892) schrieb in seiner Auslegung der Psalmen über diesen Vers:

„Gib Gnade HErr, dass, was wir tun, recht getan sei, dass es Bestand habe und fortdauere, wenn wir ins Grab gebettet sind; möge das Lebenswerk des gegenwärtigen Geschlechtes stetsfort zur Auferbauung der Nation dienen. Gediegenen Menschen liegt daran, dass sie nicht vergeblich arbeiten, und weil sie wissen, dass sie ohne den HErrn nichts tun können, rufen sie ihn an, dass er Ihnen bei dem Werke helfe, ihre Bemühungen wohlgefällig annehme und ihre Pläne bestätige. Die Gemeinde des HErrn hat den sehnlichen Wunsch, dass die Hand des HErrn so mit der Hand seines Volkes zusammenwirke, dass ein dauerhaftes, ja ein ewiges Gebäude zum Preise und zur Verherrlichung GOTTES erstehe. Wir kommen und gehen, aber das Werk des HErrn bleibt. Wir sind es zufrieden, zu sterben, wenn nur JEsus lebt und sein Reich wächst!“

Viel braucht man dieser Aussage sicherlich nicht mehr hinzufügen. Möchte uns unser Himmlischer Vater auch an diesem Tag seinen reichen Segen und für alles, was wir tun dürfen und tun müssen, rechtes Gelingen schenken!

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