Leben mit Außenwirkung ist nicht Kräfte verzehrend, sondern belebend -|- Andacht von Gundi Hornbruch (Daily-Message-Archiv, 10. May 2022)

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Andacht Archiv-Nr. 7169

für den 10. May 2022 - Autor:

Leben mit Außenwirkung ist nicht Kräfte verzehrend, sondern belebend

„Sie kommen zum Berg Zion und stimmen Jubellieder an. Sie freuen sich über meine Gaben, über Korn, Wein und Öl, über Schafe und Rinder. Sie blühen und gedeihen wie ein bewässerter Garten, nie mehr werden sie zugrunde gehen. Die Mädchen freuen sich und tanzen, Jung und Alt sind fröhlich. Ich werde sie trösten; ich verwandle ihre Trauer in Jubel, ihren Kummer in Freude.“

Jeremia 31,12-13 *©*
 

Im Text wird die Rückkehr Israels aus der Verbannung beschrieben. Die Zukunft Israels wird wie ein blühender und fruchtbarer Garten beschrieben. Fröhlichkeit, Jubel und Freude sind bei allen zu finden. Die genannten Gaben sind Gottes Geschenke an sein Volk. Wie Gott für Israel sorgte, sorgt er sich auch um uns und versorgt uns mit allem, was wir zum Leben brauchen, wenn wir als Christ entsprechend leben.
Matthäus 6,26-34: «Seht euch die Vögel an! Sie säen nichts, sie ernten nichts und sammeln auch keine Vorräte. Euer Vater im Himmel versorgt sie. Meint ihr nicht, dass er sich um euch noch viel mehr kümmert? Und wenn ihr euch noch so viel sorgt, könnt ihr doch euer Leben auch nicht um einen Augenblick verlängern. Weshalb macht ihr euch so viele Sorgen um eure Kleidung? Seht euch die Blumen auf den Wiesen an! Sie arbeiten nicht und kümmern sich auch nicht um ihre Kleidung. Doch selbst König Salomo in seiner ganzen Herrlichkeit war lange nicht so prächtig gekleidet wie irgendeine dieser Blumen. Wenn aber Gott sogar das Gras so schön wachsen lässt, das heute auf der Wiese grünt und morgen vielleicht schon verbrannt wird, meint ihr, dass er euch dann vergessen würde? Vertraut ihr Gott so wenig?
Hört also auf, voller Sorgen zu denken: 'Werden wir genug zu essen haben? Was werden wir trinken? Was sollen wir anziehen?' Wollt ihr denn leben wie die Menschen, die Gott nicht kennen und sich nur mit diesen Dingen beschäftigen? Euer Vater im Himmel weiß ganz genau, dass ihr das alles braucht. Gebt nur Gott und seiner Sache den ersten Platz in eurem Leben, so wird er euch auch alles geben, was ihr nötig habt. Deshalb habt keine Angst vor der Zukunft! Es ist doch genug, wenn jeder Tag seine eigenen Lasten hat. Gott wird auch morgen für euch sorgen.»

Leben mit Außenwirkung ist belebend. Wir sollen aus der Schöpfung für das Leben zu lernen. Schaut euch die Vögel an. Lernt von den Wiesenblumen. Wie Gott sich um seine Schöpfung kümmert, so versorgt er seine Kinder. So wie die Vögel und die Blumen ihrer Bestimmung entsprechend leben und fliegen und blühen, so sollen wir als Christen leben. Dabei werden wir erleben, wie Gott für alles andere sorgt. Wie heißt es so schön: „Wenn ich wüsste, dass morgen die Welt unterginge, würde ich heute ein Apfelbäumchen pflanzen!“ Der Satz unterstreicht das, was Jesus sagt: „Habt keine Angst vor der Zukunft! Es ist doch genug, wenn jeder Tag seine eigenen Lasten hat. Gott wird auch morgen für euch sorgen.“ Missionarische Arbeit lebt nicht davon, dass man denkt: lass die mal machen - lieber ohne mich. Ist das die Angst vor Überforderung oder vor Dingen, die einem nicht liegen. Als Argumente kommen Termine, Urlaub, keine Kapazität mehr frei……. Bei der missionarischen Arbeit geht es nicht um Aktionismus um der Aktion willen, sondern dass wir unsere Gaben zielgerichtet einsetzen. Macht das Einsetzen der Gaben Spaß, so ist die missionarische Arbeit keine Mühe und kein Muss.
Wenn Jesus uns versorgen will, heißt das aber nicht, dass wir ein arbeitsfreies Leben haben. „Den Seinen gibt’s der Herr im Schlaf„ (Psalm 127, 2) Die Arbeit und der Einsatz werden uns nicht abgenommen. Christen können gelassen leben und brauchen sich nicht zu sorgen, denn sie dürfen wie die Vögel und die Blumen erleben, wie sie mit allem versorgt werden, was sie zum Leben brauchen. Gerade die Sorgen wirken Kräfte verzehrend. Sie helfen nicht. Im Gegenteil: Sie nehmen uns gefangen und belasten uns. Gelassenheit setzt Energie frei und schafft Raum für Kreatives. Sorgen enden im Burnout?! Ist man gedanklich auf eine Sache fixiert, kann mir dies den Schlaf rauben. Magengeschwüre sind möglich.
Wenn ich mich wegen einer Sache sorge, sage ich damit, dass ich es Gott nicht zutraue, damit fertig zu werden. So können die Sorgen zur Sünde werden, weil sie Unglauben sind und das mangelnde Gottvertrauen zeigen. Wir können uns nur um eine Sache sorgen. Entweder nimmt die Sorge um die Dinge des alltäglichen Lebens uns in Beschlag oder die Sorge um das Reich Gottes. „Niemand kann gleichzeitig zwei Herren dienen“ (Matthäus 6,24). Es läuft alles auf die Frage hinaus, an welchem Reich wir bauen? An unserm Reich oder am Reich Gottes? Wenn wir nur in unserem Reich leben, wird sich für uns alles um die alltäglichen Dinge drehen: Geld, Nahrung, Urlaub, Kleidung, Aussehen, Gesundheit,... „Sorgt euch um meine Sache und ich sorge für euch!„ Jesus packt nicht noch etwas oben drauf, sondern er bietet uns an: Statt am menschlichem Reich zu bauen, werden wir eingeladen, an seinem Reich mit zu bauen. Wie heißt es in einer Werbung: Wir sinnvestieren. Wer aus dem Gottvertrauen lebt, wirkt ansteckend auf andere.
Wenn wir als Christen gestresster wirken, ist es schwer, ihnen etwas von der Freude des Glaubens an Jesus zu vermitteln. Es hilft nicht zu dem was ich tue, noch anderes dazu zu organisieren. Was nutzt es aber, wenn der Geist nicht stimmt. Da kann man viele Veranstaltungen durchführen, aber überzeugen wird man keinen. Als Lehrer muss ich fragen: Wo steht das Kind und wo muss ich es abholen, um es zu motivieren. Beim Glauben muss ich sehen, wo steht der andere, was interessiert ihn. Wichtig ist die lebendige Beziehung zu Jesus, die ausstrahlt. Interessiert sich jemand für den Glauben, so gibt es Unruhe, er stellt Fragen, hinterfragt etwas…. Es verändert sich bei beiden etwas. Wollen wir das und passt er in mein Leben / das Gemeindeleben?
Matthäus 11,28: Ich werde euch Ruhe verschaffen. Nehmt mein Joch auf euch und lernt von mir; denn ich bin gütig und von Herzen demütig; so werdet ihr Ruhe finden für eure Seele. Denn mein Joch drückt nicht und meine Last ist leicht.

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