mobi.daily-message.de die mobile Kurzandacht Nr.: 5359 - Fri., 26 May 2017

Ein (Pausen)Gespräch über Himmelfahrt

Aus dem Himmel sprach eine Stimme: ''Das ist mein lieber Sohn. An ihm habe ich meine Freude!''

Mt 3,17


Ein kleiner Einblick in oftmals interessante Gespräche bei Aufsichten auf dem Schulhof. Diesmal war es bei der Busaufsicht.
Die Kinder des 3.Schuljahres gingen Mittwoch vor Himmelfahrt nach der sechsten Stunde heim. Ein Mädel erzählte, dass sie ein Geschenk für Vatertag hätte. Ich sagte, dass aber auch Himmelfahrt wäre. Eine Weile sah mich das Kind still an und fragte dann, was denn Himmelfahrt wäre. Das Wort hätte sie noch nie gehört. Wie erklärt man in einem tief theologischen, aber doch kurzem Gespräch einem Kind, dass neun Jahre alt ist, dieses Ereignis?
Ich begann mit Weihnachten, dass Jesus, als Sohn Gottes, ja als Baby auf die Welt gekommen sei. Warum hat Gott das gemacht? Um als Mensch am Kreuz für unsere Sünden zu sterben. Was sind Sünden? Sünde ist das, was Gott nicht gut findet. Wann starb er? Vor etwa 2000 Jahren. Wie wusste er da schon, was ich Böses anstelle? (Querinfo von der Freundin, die still zuhörte: Gott weiß alles.) Und jetzt ist Jesus tot. Ich antwortete zu ihrem Erstaunen „Nein“. Wieso? Lebt er wieder? Ja, seit Ostern. Er lebte danach wieder, bis Gott ihn zu sich hoch holte. Den Tag nennt man Himmelfahrt. Dieser Tag ist morgen.
Das Mädel sah mich wieder an und meinte: Dann haben wir morgen Himmelfahrt und Vatertag?!

Ja, wir ehren ja in dem Sinne DEN VATER. Unser Pfarrer sagte heute, dass man nur jemandem begegnen kann, wenn man selber auf den andern ECHT zugeht. Sonst entsteht keine echte Begegnung. So wie wir sind dürfen wir auf ihn zugehen, Fragen stellen. Dann werden wir seine Denkweise verstehen und uns aus seiner Sicht sehen. Aus diesem Grunde können wir uns auch verändern (lassen), wenn wir es wollen. Er liebt uns so, wie wir sind.

Das Mädel stellte Fragen, die uns vielleicht erneut zum Nachdenken und Danken anregen. Sie bekam geballt viele Infos, aber sie fragte, dachte nach. Möge etwas Samen in Erde gefallen sein.

Ich wünsche dir,
dass du heute danken oder nachdenken kannst,
dass dir Gott die Augen öffnet und dir die rechten Worte gibt, um Menschen von IHM zu erzählen.

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