Da nahm Maria ein Pfund Salböl von '>

mobi.daily-message.de die mobile Kurzandacht Nr.: 4960 - Fri., 22 Apr 2016

Ich will mehr

Und Jesus setzte sich gegen den Gotteskasten und schaute, wie das Volk Geld einlegte in den Gotteskasten; und viele Reiche legten viel ein. Und es kam eine arme Witwe und legte zwei Scherflein ein; die machen einen Heller. Und er rief seine Jünger zu sich und sprach zu ihnen: Diese arme Witwe hat mehr in den Gotteskasten gelegt denn alle, die eingelegt haben.

Mk 12,41-43


Letzten kam mir eine Geschichte aus dem Johannes-Evangelium in den Sinn.

''Da nahm Maria ein Pfund Salböl von unverfälschter, kostbarer Narde und salbte die Füße Jesu und trocknete mit ihrem Haar seine Füße; ... Da sprach einer seiner Jünger, Judas Iskariot, der ihn hernach verriet: Warum ist dieses Öl nicht für dreihundert Silbergroschen verkauft worden und den Armen gegeben? ... Da sprach Jesus: Lass sie in Frieden! Es soll gelten für den Tag meines Begräbnisses. Denn Arme habt ihr allezeit bei euch; mich aber habt ihr nicht allezeit.'' (Joh 12,3-8)

Denken wir, bei uns und manchmal auch bei anderen, nicht auch oft, wie Judas? ''Darf man sich das leisten?'', ''Soviel Geld für etwas eigentlich Unnützes?'', ''Braucht die Kirche/Gemeinde wirklich so viel Geld?'' - ''Gibt es nicht Nützlicheres, wofür man das Geld ausgeben könnte?'', ''Es gibt doch so viele in Not!'' ...

Der Text sagt uns vieles, über den Umgang mit Geld. Er will uns lehren, uns darüber Gedanken zu machen. Nirgends sagt die Bibel, dass es schlecht ist, Besitz zu haben. Es kommt halt darauf an, wie man damit umgeht.

Der reiche Kornbauer, der sich und sein Leben durch seinen Besitz in Sicherheit wiegte, lag mit seiner Meinung ziemlich daneben.

Die arme Witwe spendete ihr Geld nicht für die anderen Armen, sie legte es in den Gotteskasten. Jesus sagt, sie hat mehr gegeben, als alle anderen, denn sie hat nicht aus ihrem Überfluß gegeben.

Wahrer Reichtum wird nicht in Geld und Gold gemessen. Wahrer Reichtum liegt viel mehr im eigenen Lebensstil. Man kann mit viel und auch mit wenig Geld glücklich sein und mit beidem auch ein guter oder auch ein schlechter Mensch sein.

Ich darf mir auch selber mal etwas gönnen, nur sollte es mich nicht gefangennehmen, es sollte sich nicht alles nur um mich drehen.

Ich habe letztens einen treffenden Spruch gelesen: ''Es gibt so viele arme Millionäre - das einzige, was sie besitzen ist Geld ...''

Reich ist der, der unter Gottes Segen lebt. Reich ist der, der zufrieden ist. Reich ist der, der Liebe verschenkt. Reich ist der, der sich auf Gott verläßt.

So wünsche ich dir einen gesegneten Tag, reich an dem, was du brauchst!

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