mobi.daily-message.de die mobile Kurzandacht Nr.: 4877 - Sat., 30 Jan 2016

Was die Statistiken nicht erzählen

Es ist dir gesagt, Mensch, was gut ist und was der HERR von dir fordert, nämlich Gottes Wort halten und Liebe üben und demütig sein vor deinem Gott.

Micha 6,8


Wenn man mal im Internet sucht, findet man zum Christentum immer wieder ähnliche Zahlen: Über 2 Milliarden Menschen, das entspricht über 30% der Weltbevölkerung seien Christen. Wenn man dann aber weiter liest, findet man, dass über die Hälfte der römisch-katholischen Kirche angehören, 37% einer protestantischen Gemeinschaft und der Rest orthodoxen oder anderen Gruppen.

Diese Zahlen stammen aus Zusammenstellungen von Statistiken aus den verschiedenen Ländern. Aber, wie es Statistiken so an sich haben zählen bei ihnen nur die reinen Zahlen.

Wie würde die Welt aussehen, wenn dort rund ein Drittel der Menschen Christen wären? Wiedergeborene Menschen, die Christus als ihren Herrn angenommen haben und versuchen, nach seinen Weisungen zu leben? Wie sähe die Welt wohl aus? Politiker müssten sich an christliche Werte halten, es gäbe keine Kriege mehr, keinen Hass und keine Zerstörung.

Doch der Großteil dieser 2 Milliarden Menschen sind nicht das, was Jesus als seine Nachfolger betrachtet, viele von ihnen sind nur (zum Teil getaufte) Heiden, die zufällig in eine christliche Gemeinschaft hinein geboren wurden (was bei den anderen Weltreligionen wohl nicht viel anders ist).

Und diese Schein-Christen (die mit dem Tauf-Schein in der Tasche) sind ein großes Problem. Es gibt so viele Suchende, seien es Ungläubige oder Mitglieder anderer Gemeinschaften. Was sie aber von den Christen sehen ist ein erschreckendes Bild. Wer auf der Suche ist, kann erst einmal nicht zwischen wirklichen Christen und dem Rest unterscheiden. Heute sind die Christen in der Welt nicht mehr so gut angesehen, wie damals in der Jerusalemer Urgemeinde. Heute fällt der echte Christ in der Masse der anderen nicht mehr wirklich auf, unter anderem auch deshalb, weil auch sie nur Menschen sind, die nicht alles leben können, was sie eigentlich wollen.

Was der Herr von uns Christen möchte steht ganz klar in unserem heutigen Bibelvers: ''Es ist dir gesagt, Mensch, was gut ist und was der HERR von dir fordert, nämlich Gottes Wort halten und Liebe üben und demütig sein vor deinem Gott.''

Dennoch sind wir nur Menschen, die auch fehlen, die aber Christus in sich aufgenommen haben, die an ihn glauben und sein Opfer für die Welt angenommen haben. So sind wir weiterhin erlöste Sünder.

Ich wünsche dir noch einen gesegneten Tag.

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