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mobi.daily-message.de die mobile Kurzandacht Nr.: 4303 - Sat., 05 Jul 2014

Vom Schicksal gezeichnet?

''Wir aber, die wir Kinder des Tages sind, wollen nüchtern sein, angetan mit dem Panzer des Glaubens und der Liebe und mit dem Helm der Hoffnung auf das Heil. Denn Gott hat uns nicht bestimmt zum Zorn, sondern dazu, das Heil zu erlangen durch unsern Herrn Jesus Christus, der für uns gestorben ist, damit, ob wir wachen oder schlafen, wir zugleich mit ihm leben. Darum ermahnt euch untereinander und einer erbaue den andern, wie ihr auch tut''.

1. Thessalonicher 5, 8-11


Es gibt kein ''Schicksal'' - also so etwas wie Fatalismus (völlige, unbeteiligte Ergebenheit). Gott erwählt zum Heil, aber nicht zum Verderben! Aber dennoch haben wir als Menschen die Pflicht, uns nach dem rettenden Glauben auszustrecken. Wir haben tatsächlich nur eine begrenzte Sicht der Dinge. Aus weltlicher Sicht ist ja selbst der Glaube ansich eine Illusion und unlogisch. Wir sind durch die Sünde in einer Position, wo wir vielen Dingen quasi ausgeliefert werden und unfrei sind. Sünde knechtet - auch wenn manche das so nicht akzeptieren wollen, wie wir beim Gespräch Jesus mit den mosaischen Juden in Johannes 8,31-36 lesen können: ''Wenn ihr bleiben werdet an meinem Wort, so seid ihr wahrhaftig meine Jünger und werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen. Da antworteten sie ihm: Wir sind Abrahams Kinder und sind niemals jemandes Knecht gewesen. Wie sprichst du dann: Ihr sollt frei werden? Jesus antwortete ihnen und sprach: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer Sünde tut, der ist der Sünde Knecht. Der Knecht bleibt nicht ewig im Haus; der Sohn bleibt ewig. Wenn euch nun der Sohn frei macht, so seid ihr wirklich frei'')) Von alleine können wir uns aus dieser Unfreiheit auch nicht befreien. Woran wir daher glauben sollen ist nicht das ''fromme Schicksal'' sondern an die Person Jesus Christus! Im Sohn Gottes liegen alle Schätze der Weisheit und Erkenntnis verborgen (Kolosser 2,3). Also auch alles, was bei uns noch im Dunkeln liegt und manchmal nicht zwingend logisch ist aus menschlicher Sicht.

Durch die Vergebung der Sünden hat uns Jesus Christus frei gemacht, so daß der ''neue Mensch'' in Christus nicht mehr sündigen kann (1. Johannes 5, 18-20: ''Wir wissen, dass, wer von Gott geboren ist, der sündigt nicht, sondern wer von Gott geboren ist, den bewahrt er und der Böse tastet ihn nicht an. Wir wissen, dass wir von Gott sind, und die ganze Welt liegt im Argen. Wir wissen aber, dass der Sohn Gottes gekommen ist und uns den Sinn dafür gegeben hat, dass wir den Wahrhaftigen erkennen. Und wir sind in dem Wahrhaftigen, in seinem Sohn Jesus Christus''). Der erlöste Mensch hat quasi ''das Schicksal'' von Gott geführt, geliebt und ans Ziel geführt zu werden. Vielleicht kann man es so besser verstehen, was Gott durch das Evangelium mit einem Menschen macht. Unser eigener Wille fragt nicht nach Gott (Römer 3,11-12: ''Da ist keiner, der verständig ist; da ist keiner, der nach Gott fragt. Sie sind alle abgewichen und allesamt verdorben'') und von daher brauchen wir uns auch keine Sorgen machen, wenn wir Christen sind, in einer frommen Zwangsjacke zu stecken oder ''gelebt zu werden''. Die Abhängigkeit von Gott ist Freiheit - auch wenn das widersprüchlich klingt, es ist einfach die Wahrheit (Johannes 8,36. ''Wenn euch nun der Sohn frei macht, so seid ihr wirklich frei'').

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