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mobi.daily-message.de die mobile Kurzandacht Nr.: 4101 - Sun., 15 Dec 2013

Bleibendes Leben - Kurzpredigt

''Jeder, der seinen Bruder haßt, ist ein Mörder; und ihr wißt, daß kein Mörder ewiges Leben bleibend in sich hat''.

1. Johannes 3,15


Wie kann man kein bleibendes Leben in sich haben? Zunächst ist Jesus Christus das ''Leben'' (Johannes 14,6). Ohne IHN im Herzen zu haben als Sündenvergeber, hat man im eigentlichen Sinne und aus Gottes Sicht kein Leben - weder bleibend noch vorübergehend. Man existiert nur biologisch. Wer Jesus hat, hat das Leben - Johannes 5,26: ''Denn wie der Vater das Leben in sich selbst hat, so hat er auch dem Sohn verliehen, das Leben in sich selbst zu haben''. Damit sollte zumindest geklärt sein, was die Bibel mit ''Leben'' meint. Jesus ist und hat das wahre Leben und gibt es weiter - an die Kinder Gottes! Der natürliche Mensch ist geistlich tot (1. Korinther 2,14) aber der Geist ist das Leben - Johannes 6,63: ''Der Geist ist es, der lebendig macht, das Fleisch nützt gar nichts. Die Worte, die ich zu euch rede, sind Geist und sind Leben''. Auch die Ungläubigen werden ewig leben - aber der Inbegriff von Leben per biblischer Definition wird das nicht sein. Wenn einer der seinen Bruder hasst so wie ein Mörder anzusehen ist, dann hat auch Mose ganz schlechte Karten. Das kann also nicht das Kriterium für Errettung oder verlorener Errettung sein. William McDonald schreibt: ''Ein Mensch, der die echten Kinder Gottes nicht liebt, mag sich zwar Christ nennen, aber die Schrift sagt, daß er »im Tod bleibt«. Er war immer geistlich tot, und er ist es noch immer''. Ein Kriterium für die Gotteskindschaft ist Bruderliebe - 1. Johannes 3,14: ''Wir wissen, daß wir aus dem Tod zum Leben gelangt sind, denn wir lieben die Brüder. Wer den Bruder nicht liebt, bleibt im Tod''. Wie diese Liebe nun erkannt, vermittelt und gesehen wird, ist sicherlich individuell und Ansichtssache. Aber am Gleichnis vom Schalksknecht (Matthäus 18) wird klar was gemeint ist: Wir sollen einander vergeben, weil uns auch vergeben wurde, wir sollen einander keinen Anstoß geben und das Gewissen nicht belasten, wir sollen füreinander beten und die Gemeinschaft nicht versäumen und gastfrei sein, uns in Liebe ''ertragen'' und annehmen etc.

John Nelson Darby schreibt in seinem Kommentar folgendes: ''Der Hass gegen einen Bruder wird durch das Bewusstsein genährt, dass dessen Werke gut und die eigenen schlecht sind. dass die Welt uns hasst, braucht uns nicht zu wundern; denn „wir wissen, dass wir aus dem Tode in das Leben hinübergegangen sind, weil wir die Brüder lieben“. Wenn diese Liebe ein wesentlicher Beweis der Erneuerung ist, so ist es ganz natürlich, dass sie sich bei den Menschen dieser Welt nicht findet. Da dies aber so ist, bleibt der, welcher seinen Bruder nicht liebt (ein ernster Gedanke!), im Tode. Überdies ist ein jeder, der seinen Bruder hasst, ein Menschenmörder, und ein Menschenmörder hat das ewige Leben nicht (V. 15). Nicht nur fehlt die göttliche Natur: man ist im Tode, sondern es zeigt sich auch die Tätigkeit des alten Menschen in der entgegen gesetzten Natur: man hasst, und das ist in geistlicher Hinsicht die Tätigkeit des Todes - man ist ein Mörder''. Es wird in der Bibel auch von ''falschen Brüdern'' gesprochen (Galater 2,4: ''Denn es hatten sich einige falsche Brüder mit eingedrängt und neben eingeschlichen, um unsere Freiheit auszukundschaften, die wir in Christus Jesus haben, und uns zu knechten''). Die werden auch ''Brüder'' genannt (aber falsche) so daß in der Bibel auch Ungläubige als Brüder benannt bzw. irgendwann erkannt werden.

Auch Judas Iskariot war für die anderen Jünger ihr Bruder. Aber wer hier ''falsch'' ist, kann sicherlich im biblischen Sinne kein Christ sein. Man kann sich selbst für einen Christen halten und es nicht sein, und die Brüder hassen - warum auch immer! Und daß dies so stimmt, steht in Matthäus 7, 21-23: ''Es werden nicht alle, die zu mir sagen: Herr, Herr!, in das Himmelreich kommen, sondern die den Willen tun meines Vaters im Himmel. Es werden viele zu mir sagen an jenem Tage: Herr, Herr, haben wir nicht in deinem Namen geweissagt? Haben wir nicht in deinem Namen böse Geister ausgetrieben? Haben wir nicht in deinem Namen viele Wunder getan? Dann werde ich ihnen bekennen: Ich habe euch noch nie gekannt; weicht von mir, ihr Übeltäter''! Man kann seine Glaubensgeschwister nur aus einem erlösten Herzen heraus wirklich lieben (durch den Heiligen Geist) und nicht weil man sich dies einfach vornimmt oder aus Nächstenliebe eine Art Werkgerechtigkeit machen will. So man dies aus einer geistlich-inspirierten Gesinnung heraus praktiziert, ist das dann auch ein Beweis des neuen Menschen in Christus. In Epheser 4, 22-24 schreibt Paulus: ''Legt von euch ab den alten Menschen mit seinem früheren Wandel, der sich durch trügerische Begierden zugrunde richtet. Erneuert euch aber in eurem Geist und Sinn und zieht den neuen Menschen an, der nach Gott geschaffen ist in wahrer Gerechtigkeit und Heiligkeit''. Letztlich ist es nur die Gnade Gottes die uns verändert und zur Liebe befähigt. Aber wir sollen und dürfen uns im Geiste auch danach ausstrecken. Und als Kinder Gottes tun wir das auch, weil uns der Geist Jesu dazu motiviert (Römer 8,14).

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