mobi.daily-message.de die mobile Kurzandacht Nr.: 3494 - Tue., 17 Apr 2012

Ein kluges Herz

''Ein fröhliches Herz macht ein fröhliches Angesicht; aber wenn das Herz bekümmert ist, entfällt auch der Mut. Des Klugen Herz sucht Erkenntnis; aber der Toren Mund geht mit Torheit um. Ein Betrübter hat nie einen guten Tag; aber ein guter Mut ist ein tägliches Fest. Besser wenig mit der Furcht des HERRN als ein großer Schatz, bei dem Unruhe ist. Besser ein Gericht Kraut mit Liebe als ein gemästeter Ochse mit Hass''.

Sprüche 15, 13-17


Daß man als Mensch und Christ auch Zeiten und Momente kennt, in denen man traurig, verzagt und mutlos ist, liegt in der Natur der irdischen Dinge. Das muss uns auch nicht erschrecken oder peinlich sein, wenn wir nicht immer wie die ''Mastkälber'' vor Freude herumhüpfen (Maleachi 3,20). Es wäre eher merkwürdig, wenn wir ständig am grinsen sind und jeden Baum, den wir sehen, ausreissen möchten. Sicherlich können auch Ungläubige froh und mutig sein und sind womöglich mitunter sogar oft ''besser drauf'' als Christen!? Jeder Mensch hat sein eigenes Leben und versucht natürlich soviel Glück, Unabhängigkeit, Besitz und Zufriedenheit sich zu besorgen wie er kann - manchmal arbeitet er sogar dafür (!). Aber es gibt keine Menschen ohne Probleme und Nöte - egal ob die wirtschaftlich, sozial, gesundheitlich, psychisch, emotional oder wie auch immer sich darstellen. Nicht selten haben gerade diejenigen massive Probleme, von den man es am wenigsten dachte, weil sie anscheinend alles haben, was einen glücklich macht? Da wir Menschen komplexe und komplizierte Wesen sind, ist es meist nicht die Frage was für Sorgen wir haben, sondern wie wir damit umgehen. Wohin mit meinen Sorgen? Was kann ich tun wenn es mir schlecht geht? Salomo gibt uns einige wunderbare und konkrete Antworten - aus der göttlichen Praxis sozusagen, denn es gab keinen Menschen auf Erden (außer Jesus) der weiser gewesen wäre als der König Salomo. In 1. Könige 5, 9-11 lesen wir: ''Und Gott gab Salomo sehr große Weisheit und Verstand und einen Geist, so weit, wie Sand am Ufer des Meeres liegt, dass die Weisheit Salomos größer war als die Weisheit von allen, die im Osten wohnen, und als die Weisheit der Ägypter. Und er war weiser als alle Menschen...''. Erkenntnis zu suchen ist die Antwort auf ein bekümmertes (sorgenvolles) Herz; einen guten (nicht schlechten) Mut zu haben, ist die Antwort auf schlechte Nachrichten und depressive Stimmungen; respektvolle Annahme meiner derzeitigen (vielleicht bescheidenen) Lebensumstände (aus Gottes Hand) ist vielleicht manchmal die Antwort auf blinde (gottlose) Ausgelassenheit im oberflächlichen Wohlstand?

Echte Liebe im Kleinen zu erfahren als Antwort auf Übermaß und Übertreibung und dümmliche Lust, ist wertvoller für unsere Seele als gierige Befriedigung, was ein Faß ohne Boden ist. Ohne Gott laufen Menschen Gefahr, das was sie haben und was sie nicht haben, als einzigen Grund für Gut uns Böse anzusehen. Entsprechend sind dann die jeweiligen Reaktionen und man ist ein Spielball seiner Gefühle und seiner sündigen Natur. Alle Erkenntnis (die von Salomo oder von Paulus) beginnt und endet bei Gott! Lesen wir einmal wie Paulus sein Leben als Christ sehen konnte und auch wollte: ''Ich bin aber hocherfreut in dem Herrn, dass ihr wieder eifrig geworden seid, für mich zu sorgen; ihr wart zwar immer darauf bedacht, aber die Zeit hat's nicht zugelassen. Ich sage das nicht, weil ich Mangel leide; denn ich habe gelernt, mir genügen zu lassen, wie's mir auch geht. Ich kann niedrig sein und kann hoch sein; mir ist alles und jedes vertraut: beides, satt sein und hungern, beides, Überfluss haben und Mangel leiden; ich vermag alles durch den, der mich mächtig macht. Doch ihr habt wohl daran getan, dass ihr euch meiner Bedrängnis angenommen habt'' (Philipper 4, 10-14). Paulus hatte die Erkenntnis und den Frieden der Treue und Liebe Gottes erfahren - unabhängig von seinen Lebensumständen. Er hatte in der Furcht des HERRN seinen persönlichen großen Schatz gefunden und jede Einschränkung nicht als verlorene Lebensqualität empfunden, sondern als ewigen Segen und großartige Hilfe. Jesus Christus war ihm groß geworden - alles Andere war dann nur noch von untergeordneter Bedeutung. Er schrieb: ''Ja, ich erachte es noch alles für Schaden gegenüber der überschwänglichen Erkenntnis Christi Jesu, meines Herrn'' (Philipper 3,8).

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