mobi.daily-message.de die mobile Kurzandacht Nr.: 3252 - Fri., 19 Aug 2011

Unkraut unseres Lebens...

Aber die, die ihn lieben, sollen sein, wie die Sonne, die aufgeht in ihrer Kraft!

Teil aus Richter 5, 31


Hallo lieber Leser,

darf ich Dich zu einem kleinen Spaziergang einladen? Komm, geh ein Stück mit mir, ich möchte Dir etwas ''zeigen'' und erzählen...

Ich laufe gern über die Felder in der Nähe unseres Dorfes und so mancher Spaziergang wurde zu einem richtigen Gebetsgang, wo ich öfters den Eindruck hab, Jesus geht mit mir Schulter an Schulter und erklärt mir die Dinge, die mich bewegen.

Letzens bewegte ich innerlich auch wieder mal so manche Frage und so ging ich betend bei strahlendblauem Himmel und Sonnenschein erneut an den Feldern entlang. Oh, wie tat mir bei allem Überlegen das schöne Wetter, die Sonnenwärme gut. Ich fühlte mich so beschenkt und noch mehr als ich in der Ferne ein Sonnenblumenfeld entdeckte. Ich muss dazu sagen, ich liebe Sonnenblumen sehr und umso mehr freute ich ich mich über diesen Anblick. Ich dankte Jesus dafür und je näher ich kam umso mehr spürte ich irgendwie, hey, hier gibt es eine Botschaft für mich und die möchte ich heute mit Dir teilen.

Als ich neben dem Feld stand, sah ich es mir genauer an:

So viele unterschiedliche Sonnenblumen, da gab es grosse, voll aufgeblühte und noch kleine, deren Blütenköpfe noch fest verschlossen waren. Da gab es schon fast verblühte Sonnenblumen, die bereits ihren Samen für neues Leben ausstreuten und da gab es welche, deren Blütenköpfe am erblühen waren. Aber was auffällig war, dass alle, bis auf wirklich wenige verblühte Sonnenblumen, ihr ''Gesicht'' der Sonne zuwandten. Ein herrlicher Anblick. Mein Blick wanderte weiter nach unten und mir fiel auf, dass zu Füssen der Sonnenblumen so allerlei Unkraut wuchs. Da waren Löwenzahn, Klee und Disteln und noch anderes, das ich nicht kannte; zuerst war das ein etwas ''störender'' Anblick, aber dann kam es mir so vor, wie wenn genau dieses Unkraut so ein festes Umfeld für die Sonnenblumen war, dass diese ganz fest auf ihren doch langen Stielen stehen konnten.

Und mir war es, wie wenn Jesus mir mit diesem Anblick erklären wollte, dass es auch in unserem Leben so manches Unkraut gibt, was wir als störend und unwillkommen empfinden, wo wir uns vielleicht auch erstmal in unserem Wachstum behindert und eingegrenzt fühlen.

Ich denke, jeder von uns kennt diese Lebenssituationen, wo man den Eindruck hat, die Schwere drückt einen zu Boden. Aber entwickelt es sich nicht oft dann so, dass genau dieses ''Unkraut'' uns dazu bringt, uns noch mehr nach der Sonne sprich Jesus, auszustrecken und somit dennoch wachsen lässt? Sind es nicht gerade die unguten, unwillkommenen Ereignisse in unserem Leben, das uns zwar in die Tiefe wachsen lässt uns aber so auch andererseits tief im guten Boden der Fürsorge Gottes wurzeln lässt? Ich hatte den Eindruck, dass uns diese Umstände nicht ängstigen oder entmutigen sollen, sondern uns dazu bringen dürfen, unser Gesicht der Sonne zuzuwenden.

In welchem Blütestadium bist Du? Am Wachsen und Aufbrechen? In voller Blüte? Oder grad in einer Phase Deines Lebens, wo Du Dich mehr verblüht fühlst, aber dabei doch eigentlich den guten Samen Deines Blühens ausstreuen darfst? Ich wünsch mir von ganzem Herzen, dass Du unabhängig von Deinen Lebensumständen die Erfahrung machen darfst, dass Du Deinen Blick immer mehr vom Boden, vom Unkraut weg- und zur Sonne hinwenden kannst. Möge Gottes Liebe auf Dich scheinen und Dich immer mehr und tiefer zur Entfaltung, Blüte bringen und das immer und immer wieder!

Sei gesegnet in all Deinem Tun und Lassen! Deine

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