Liebesentzug -|- Andacht von Jörg Bauer (Daily-Message-Archiv, 25. Jul 2006)

Daily-Message
Die tägliche Andacht

Andacht Archiv-Nr. 1401

für den 25. Jul 2006 - Autor:

Liebesentzug

''Denn der HERR, dein Gott ist ein verzehrendes Feuer und ein eifernder Gott.''

5. Mose 4,24 *©*
 

Ich gebe zu, daß es mir nicht einfach fällt mir vorzustellen, daß mein Gott ein ''eifernder Gott'' ist. Können wir als Gläubige Gott tatsächlich zu so einer Reaktion verleiten? Stellt sich diese Frage überhaupt? Im Grunde weiß man doch als Christ, daß man Gott mit nichts überraschen kann. Zudem verändert sich Gott nicht. ER bleibt der, der er war und ist auf ewig (Jakobus 1,17). Dann fragt man sich doch, wie kann jemand eifernd sein, der doch alles ist und alles hat und alles weiß? Für uns Menschen steht das Wort ''Eifer'' oftmals im Zusammenhang mit Dingen wie Eifersucht, Übereifer, blindem Eifer (z.B. überfromme Gesetzlichkeit) und ähnlichen negativen Merkmalen. Aber das ist hier nicht gemeint. Gottes Gesinnung und sein Wesen und seine Absichten sind durchweg gut. Also auch sein Eifer im Gegensatz zu unserem Eifer der manchmal mehr kaputt macht als weiterhilft. Wann hilft uns unser Eifer als Christen nicht weiter? Oder anders gefragt, kann man etwas oder jemanden zu sehr lieben und zuviel investieren wenn man doch gläubig ist? Ich glaube das geht. Könnte Gott damit nicht einverstanden sein? Wenn mein Glaubensleben darunter leidet, weil meine Liebe zu Gott nachlässt und einstaubt, ist das aus Gottes Sicht nicht akzeptabel. Gott wacht mit Eifer (!) über den Geist den er uns gab (Jakobus 4,5) und wir gehören uns nicht mehr selbst (1. Korinther 6,19). Wenn ein Christ zum Beispiel ein besonderes Potenzial an Gaben (Pfunden) erhalten hat und sich garnicht oder maximal an zweiter oder dritter Stelle darum kümmert, dann wird Gott eingreifen müssen (Lukas 19,11-27). Das kann ziemlich wehtun. Besonders wenn das vorrangige Objekt meiner Liebe aufeinmal nicht mehr da ist.

Die Liebe zu Gott ist etwas ganz Besonderes. ER hat uns zuerst geliebt (1. Johannes 4,19) mit seiner Liebe, die die Liebe ist! Es ist die göttliche Liebe (Maranatha) und die ist Gottes Eigentum, die will zu IHM zurück und sucht IHN. Sicherlich sollen wir nun andere Menschen oder Angehörige nicht mit Liebesentzug kurz halten, aber zumindest sollten wir wissen, was Gott gehört und was den Menschen. In dieser Gesinnung können wir dann auch den Text in Matthäus 10,37 verstehen wo es einerseits um die Liebe zu Jesus und andererseits um die Liebe zur Familie geht. Was Gott gehört und zusteht sollen wir ihm auch von Herzen geben. Jesus macht in der Begebenheit um das Geldstück (als man ihn versuchte) mit dem Bild des Kaisers klar, was Gottes ist und was nicht: ''So gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist, und Gott, was Gottes ist!'' (Matthäus 22,21). Was ist das, was Gottes ist? Das sind wir, die Gläubigen, die Kinder Gottes, die Erwählten und Erlösten, die Geliebten und Geheiligten mitsamt unserem geschenkten Glauben und unserer verliehenen Liebe inclusive ihren Werken. Und auch die, kommen letztlich nur durch Gott zustande. Mir ist alles erlaubt (auch einen Menschen sehr zu lieben, oder ein Hobby zu pflegen) aber es soll mich nichts gefangennehmen (1. Korinther 6,12). Hier prüfe sich jeder selbst. Was mich gefangennimmt, blockiert mich und nimmt mir die Freiheit, die Gott mir verliehen hat um vor allem IHM zu dienen. Was wir brauchen weiß Gott. In erster Linie ist das ER selbst.

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