mobi.daily-message.de die mobile Kurzandacht Nr.: 2873 - Thu., 05 Aug 2010

Ein Mann, ein Wort

Der Hauptmann antwortete und sprach: Herr, ich bin nicht wert, daß du unter mein Dach gehst, sondern sprich nur ein Wort, so wird mein Knecht gesund.

Mt 8,8


Heute kam ich mit einem Kollegen ins Gespräch, von dem ich bisher noch nicht wußte, dass er auch Christ ist. In dem Gespräch erwähnte er, dass er evangelisch und seine Frau katholisch ist. Zwischendurch zitierte er den heutigen Bibelvers. Er war ihm besonders im Gedächtnis geblieben, da er in leichter Abwandlung in jeder katholischen Messe vor der Eucharistie gesprochen wird: ''Herr, ich bin nicht würdig, dass du eingehst unter mein Dach. Doch sprich nur ein Wort, so wird meine Seele gesund.''

Dieser Vers bei Matthäus ist eine der großen Glaubensaussagen im den Evangelien. Der Hauptmann hatte einen Knecht, der sehr krank war. Er macht sich extra auf, um Jesus zu begegnen. Als dieser ihm vorschlug, dass er zu ihm kommen wollte, um den Knecht zu heilen, spricht er jenen Satz. Seine Begründung dazu ist, dass auch er Soldaten unter sich habe und auch nur einen Satz zu sprechen brauche und seine Soldaten tun, was er befiehlt.

Jesus braucht sich nicht in das Haus des Hauptmannes zu begeben. Allein sein Wort genügt schon, um den Kranken gesund zu machen.

Wer den Anfang des Johannesevangeliums kennt, weiß, dass Jesus dort als das Wort Gottes bezeichnet wird. Jesus ist das Fleisch gewordene Wort, dass zu uns Menschen auf die Erde kam. Dieses Wort Gottes ist so allmächtig, dass es die ganze Welt entstehen lassen konnte - Gott sprach, und es geschah. Sollte dieses Wort nicht auch einen kranken Knecht gesund werden lassen können?

Der Hauptmann wird kein Jude gewesen sein, sondern ein Soldat der römischen Besatzungstruppe. Doch schien er sich ziemlich gut im jüdischen Glauben aus zu kennen. Er ist einer der ersten Heiden, die sich zu Jesus bekennen. Er, der Vorgesetzte vieler Soldaten, erkennt Jesus als den König der Welt an. Für ihn ist Jesus der Herrscher über die Welt, der mit einem Wort die Realitäten verändern kann.

Können wir, kannst du heute noch so glauben, dass Gottes Wort deine Realitäten verändert? Glaubst du an diese Kraft des Wortes, das dein Leben von jetzt auf gleich völlig umkrempeln kann? Gibst du diesem Wort noch Freiraum in deinem Herzen?

Ich wünsche dir noch einen gesegneten Tag.

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