Still sein vor Gott: 2. Anstoss -|- Andacht von Helmut Kalny (Daily-Message-Archiv, 06. Aug 2010)

Daily-Message
Die tägliche Andacht

Andacht Archiv-Nr. 2874

für den 06. Aug 2010 - Autor:

Still sein vor Gott: 2. Anstoss

Und Mose und die Priester und Leviten redeten mit ganz Israel und sprachen: Sei still und höre, Israel! An diesem heutigen Tag bist du zum Volk des Herrn, deines Gottes, geworden.

5. Mose 27, 9 *©*
 

Gehören wir als Christen auch zum Volk Israel? Ja, in Jesus Christus sind Juden und Christen versöhnt, es wird ein Hirte und eine Herde sein (Hesekiel 34, 12; Johannes 10, 16)!

So ergeht auch an uns der Ruf: Sei still und höre!

Die welche Jesus Christus als Herrn und Erretter ihres Lebens angenommen haben, sind nun – teuer erkauft durch Jesu Blut – Gottes Eigentum! Das heißt, dass wir seinen Schutz, seine Geborgenheit und seine Liebe erfahren dürfen - dass heißt aber auch, dass wir als ergebene Diener den Willen Gottes tun sollen!

(Lukas 11, 29) Da sprach er [Jesus] zu ihnen: Wenn ihr betet, so sprecht: Unser Vater, der du bist im Himmel, geheiligt werde dein Name! Dein Reich komme! Dein Wille geschehe wie im Himmel, so auch auf Erden.

Von sich selbst sagt Jesus, dass er nicht von sich aus geredet und gehandelt hat (Johannes 14, 1), sondern was er vom Vater gehört hat, das hat er geredet und dass es die Werke des Vaters sind, welche durch ihn geschehen sind! Jesus blieb seinem Auftrag treu im Gehorsam bis zum Tod am Kreuz, durch den er uns von Sünde und Tod zum ewigen Leben erlöst hat!

(Lukas 22, 42) und [Jesus] sprach: Vater, wenn du diesen Kelch von mir nehmen willst — doch nicht mein, sondern dein Wille geschehe!

„Vater, dein Wille geschehe“: wie es Jesus tat, sind wir gerufen unseren eigenen Willen fahren zu lassen, unseren eigenen Vorstellungen abzusagen – damit wir fähig werden, den Willen des Vaters zu tun!

(Jesaja 53,7)
Da er gestraft und gemartert ward, tat er seinen Mund nicht auf wie ein Lamm, das zur Schlachtbank geführt wird, und wie ein Schaf, das verstummt vor seinem Scherer und seinen Mund nicht auftut.

In der Nachfolge des Herrn Jesus Christus schweige unser eigner Wille, unsere schlechte hausgemachte Rechtfertigung! In der Gemeinde der Thessalonicher meinten einige Brüder, ihren Müßiggang mit den zur damaligen Zeit herrschenden gesellschaftlichen Verhältnissen rechtfertigen zu können. Paulus ermahnt diese Brüder scharf als Unordentliche (vgl. 1. Thessalonicher 5,14), vor Gottes Ratschluss still zu werden und in ehrlicher Weise selbst ihr eigenes Brot zu verdienen. Denn wie zu damaliger Zeit ist auch heute für die Nachfolger des Herrn Jesus Christus nicht nur ihr Reden, sondern vielmehr ihr ganzer Wandel ein Zeugnis ihres Glaubens vor der Welt!

(1. Thess. 4,11)
[Daß ihr] eure Ehre darin sucht, ein stilles Leben zu führen, eure eigenen Angelegenheiten zu besorgen und mit euren eigenen Händen zu arbeiten, so wie wir es euch geboten haben.

Gottes Willen für uns: das bereinigen im eigenen Herzen und im eigenen Leben, was nicht in Gottes Willen ist...

Bereinigen unseres Herzens von allen unsauberen Verbindungen zur Welt...

Still sein... auf Gottes Stimme hören... bereit sein zu hören... bereit sein, nicht nur Hörer des Wortes zu sein, sondern auch Täter... bereit sein für Veränderung... werden, wie Gott uns gedacht hat... Gottes Geist Raum geben, uns zu verändern!

Aus einem Lied (Text „Veni creator spiritus“)
Komm, Schöpfer Geist, kehr bei uns ein, / besuch das Herz der Kinder dein:
die deine Macht erschaffen hat, / erfülle nun mit deiner Gnad.

Der du der Tröster wirst genannt, / vom höchsten Gott ein Gnadenpfand,
du Lebensbrunn, Licht, Lieb und Glut, / der Seele Salbung, höchstes Gut.


Paulus schreibt in Römer 12, 1–2:
1 Ich ermahne euch nun, liebe Brüder, durch die Barmherzigkeit Gottes, daß ihr eure Leiber begebet zum Opfer, das da lebendig, heilig und Gott wohlgefällig sei, welches sei euer vernünftiger Gottesdienst / 2 Und paßt euch nicht diesem Weltlauf an, sondern laßt euch [in eurem Wesen] verwandeln durch die Erneuerung eures Sinnes, damit ihr prüfen könnt, was der gute und wohlgefällige und vollkommene Wille Gottes ist.

Unseren Leib hingeben als ein heiliges und Gott wohlgefälliges Opfer umfasst all unsere Gewohnheiten, unser Denken und Handeln – ja, unser ganzes Leben soll ein Gott wohlgefälliger Gottesdienst sein! Heiligkeit heißt nicht nur Absonderung von der Welt, es heißt auch, zu Gott zu gehören – es heißt auch, wir sind sein Eigentum!
Sein Eigentum können wir nur völlig sein, wenn wir unseren Willen in seinen Willen hingeben und von ganzem Herzen und ganzer Kraft nach seinen Geboten verlangen! Wenn wir uns voll Vertrauen von Gottes Geist verändern lassen – zu den Menschen, die Gott aus uns machen will!

Ich wünsche euch eine gute Erfahrung in der Veränderung durch Gottes Kraft, es grüßt euch herzlich

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