mobi.daily-message.de die mobile Kurzandacht Nr.: 1462 - Sun., 24 Sep 2006

Planungsfreiheit

''Und nun ihr, die ihr sagt: Heute oder morgen wollen wir in die oder die Stadt gehen und wollen ein Jahr dort zubringen und Handel treiben und Gewinn machen -, und wißt nicht, was morgen sein wird. Was ist euer Leben? Ein Rauch seid ihr, der eine kleine Zeit bleibt und dann verschwindet. Dagegen solltet ihr sagen: Wenn der Herr will, werden wir leben und dies oder das tun.''

Jakobus 4,13-15


Planungsfreiheit? Ist damit gemeint, daß man die Freiheit hat sein Leben nach seinen eigenen Vorstellungen im voraus vorzubereiten? Ja, aber funktioniert das auch? Nicht wenige Menschen lassen auch die Weichen für ihre Zukunft stellen. Zumindest versuchen sie es. Natürlich nur beim Planer ihres Vertrauens. Das können die Eltern, der Steuerberater, der Manager (wenn ich so bekannt bin, daß ich das brauche) oder ein geschäftstüchtiger Astrologe sein. Gut geplant ist halb gewonnen? Was braucht man? Planungssicherheit und dafür einen Planungsausschuß der dann mein Planungsziel definiert. Oder eben einen Sternenkundler der meine Wünsche in die korrekten Umlaufbahnen bringt. Was will ich? Das ist sozusagen die Frage die einen umhertreibt. Manche Menschen planen sich auch zu Tode oder drehen sich nur im Kreis und versuchen sich selbst ein Denkmal zu setzen. Leider gibt es viele fragwürdige Einflüsterer die mit verlockenden und schön klingenden Angeboten einen auf ihre Seite ziehen wollen. Natürlich geht es vielen nur um Profit und Einfluß. Darüber definieren sie sich. Der Erfolgreiche bekommt alles und der Verlierer geht leer aus. Gott rechnet anders. Der Teufel bot Jesus seinerzeit alle Reichtümer der Erde an wenn er niederfällt und ihn anbetet (Matthäus 4,8). Vor wem beugen wir unsere Knie?

Unsere eigenen Pläne machen uns oft müde und kosten uns viele Nerven (Jesaja 47,13). Wenn etwas nicht nach Wunsch funktioniert werden wir schnell aus der Bahn geworfen und sind dann oft nur noch ein ''Häufchen Elend''. Erfolg um jeden Preis? Keineswegs. Die Bibel rät uns zunächst einmal nicht zu weit voraus zu planen weil jeder Tag zuerst einmal seine eigene Plage hat (Matthäus 6,34). Das Wichtigste ist aber, daß wir unser Leben bewusst Gott geben. Und zwar in allem. Das ist ein Lernprozess der auch Niederlagen beinhaltet. Über was bestimmen wir wirklich? Daß wir leben war nicht unsere eigene Idee. Der König Salomo sagte, daß Gerechte und Weise und ihre Taten in Gottes Hand sind. Und daß sogar Liebe und Haß nichts ist, was der Mensch bestimmt sondern Gott. Alles ist vor ihm festgelegt (Prediger 9,1). Daß bedeutet sicherlich nicht, daß wir nichts entscheiden dürfen und uns nun in lässigem Müßiggang ergeben sollen. Wir sollen fleißig und aktiv sein, aber immer auch ein offenes (gläubiges) Ohr dafür haben, was Gott will. Wer zweifelt und trotzdem nicht stehenbleibt, wird Schaden erleiden. Gott ist Gott und alles ist vor ihm offenbar. Zeit und Raum spielen keine Rolle. Darum ist er HERR über alles und erst recht über das Leben seiner Kinder. Vertrauen wir ihm - es lohnt sich! :-)

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