Sei achtsam dem Schwachen! -|- Andacht von Rosemarie Schauer (Daily-Message-Archiv, 20. Feb 2022)

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Andacht Archiv-Nr. 7090

für den 20. Feb 2022 - Autor:

Sei achtsam dem Schwachen!

Wenn wir einen starken Glauben haben, ist es unsere Pflicht, die anderen in ihren Schwächen mitzutragen, anstatt selbstgefällig nur an uns zu denken. Jeder von uns soll seinem Mitmenschen zu Gefallen leben, natürlich im guten Sinn, und das heißt so, dass damit die Gemeinschaft gefördert und die Gemeinde aufgebaut wird.

Römer 15 :1-2 (GNB) *©*
 

Wir waren in der Vorwoche in der Steiermark auf der Tauplitz zum Schifahren. Es ist ein kleines, aber feines, Schigebiet, mit Pisten für Anfänger und auch für Fortgeschrittene. Wir hatten die besten Voraussetzungen zum Schifahren, Pulverschnee und Sonnenschein waren ein Geschenk an uns.

Im Gegensatz zu meinem Mann bin ich eine ungeübte Schifahrerin und ich bevorzuge die nicht so befahrenen weniger steilen Pisten, um mich in meinem Können zu üben. Mein lieber Mann, der eher die steilen rasanten Pisten bevorzugt, bleibt trotzdem treu an meiner Seite. Er fährt gerne mit mir, um mich notfalls helfend zu unterstützen und er freut sich daran, wenn ich dazulerne und weiterkomme.

Am Sonntag war wegen dem schönen Wetter reger Betrieb im Schigebiet. Wir probierten zum ersten Mal die Talabfahrt, welche sich für mich als eher schwierig herausstellte. Abgesehen von Steilstufen und Pistenglätte war es uns unmöglich locker ins Tal zu kommen, denn es waren unglaublich viele Raser unterwegs, welche rücksichtslos ohne Sicherheitsabstand an uns vorbeipreschten. Pistenregel, welche auf Abstand und Sicherheit für den Vordermann hinweisen, schienen unbekannt oder ignoriert zu werden. Es war echt gefährlich und ich war froh, dass ich diese lange schwierige Abfahrt heil überstanden habe.

Es ist egoistisch und lieblos, wenn sich geübte Schifahrer zum Rasen hinreißen lassen und somit weniger geübte in Gefahr bringen. Eine Schwester im Glauben erzählte mir, dass sie genau deswegen zum Schifahren aufgehört hat, weil sie sich nicht von solchen Rasern in Gefahr bringen lässt. Es wäre doch die Pflicht des geübten Schifahrers auf die Ungeübten Rücksicht zu nehmen.

Meine Gedanken gehen zu unserem Glaubensleben. Wir gehen alle mit den besten Voraussetzungen Richtung Ewigkeit. Auf unserem Weg treffen wir mit geübten und weniger geübten Kindern Gottes zusammen. Wer stark im Glauben ist, wird von Paulus aufgefordert auf den Schwachen Rücksicht zu nehmen. Es kann passieren, dass wir mit unserer Stärke andere in Bedrängnis bringen. Wir rasen voran und vergessen dass andere mit dem Tempo nicht mitkommen können, obwohl es laut Bibel unser Pflicht ist sich der Schwächeren anzunehmen und sie Notfalls zu tragen.

(Römer 15:1-2)
Wenn wir einen starken Glauben haben, ist es unsere Pflicht, die anderen in ihren Schwächen mitzutragen, anstatt selbstgefällig nur an uns zu denken. Jeder von uns soll seinem Mitmenschen zu Gefallen leben, natürlich im guten Sinn, und das heißt so, dass damit die Gemeinschaft gefördert und die Gemeinde aufgebaut wird.

Es ist egoistisch und lieblos, wenn wir unsere Stärke falsch benutzen und wir müssen sehr aufpassen, dass wir nicht dadurch schwache Glaubensgeschwister entmutigen und von ihrem Glaubensweg verdrängen.

Wenn mein Mann mit mir die Piste herunterfährt hält er auch an, um auf mich zu warten. Er hilft mir schwierige Situationen zu meistern und er lobt mich oftmals, wenn ich gut gefahren bin. Dies ermutigt mich, bringt mich weiter und gibt mir Freude mit ihm weiterhin Schi zu fahren.

Genauso lasst uns auch auf unsere Glaubensgeschwister achten. Nehmen wir uns die Zeit, um stehen zu bleiben, um auf sie zu warten. Helfen wir den Schwachen in ihren Nöten und vergessen wir nicht sie zu loben wenn sie ihre Sache gut gemacht haben, denn dann fördern wir sie und geben ihnen Mut zum weiter gehen.

(Psalm 41:2)
Wohl dem, der sich des Schwachen annimmt! Den wird der HERR erretten zur bösen Zeit.

Seid herzlichst gesegnet, eure

()


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Das Buch von Rosemarie Schauer soll beitragen Menschen zum Nachdenken zu bringen, sie berühren, erfreuen und ihnen anhand ihrer Geschichten und Gedichte zeigen, wie lebendig unser Gott und Lehrer in jede Situation unseres Lebens spricht, um uns zu lehren.


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