| Archiv - Andacht Nr. 1153 | ||||||||||
Frust
Was es wirklich bedeutet einem Menschen zu vergeben ist uns vermutlich noch nicht in allen Bereichen unserer Seele bewusst. Ebenso was es für Gott bedeutet wenn ein Mensch umkehrt von seinem Unglauben. Wir würden möglicherweise vieles nicht vergeben was Gott aber ganz bewusst zu einer Sache seiner Gnade macht. Der Prophet Jona war so einer, der Gottes Entscheidungen nicht nachvollziehen konnte und wollte. Es war für sein Verständnis ungerecht den Menschen der 120.000 Einwohner Stadt Ninive eine Schonfrist nach der anderen zu geben und sie andauernd vor Gottes Gericht zu warnen. Er hat sie für ihre Gottlosigkeit und Arroganz verachtet und dachte sich, daß sie bekommen was sie verdienen (die Vernichtung). Können wir das nicht auch ein wenig nachvollziehen wie Jona reagiert auf Gottes Anordnung? Sind wir nicht auch schon Menschen begegnet denen wir alles mögliche gewünscht haben, nur nichts Gutes? Es ist ja nun gewiß nicht so, daß Gott billige Gnade verteilt und nicht sieht was in Ninive los ist. Er kennt die Herzen der Menschen (1. Mose 8,21). Er kennt auch dein Herz. Jörg Bauer
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