Worte des ewigen Lebens Teil 1 -|- Andacht von Jörg Bauer (Daily-Message-Archiv, 07. Jan 2021)

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Andacht Archiv-Nr. 6681

für den 07. Jan 2021 - Autor:

Worte des ewigen Lebens Teil 1

„Der Geist macht lebendig, menschliches Bemühen nützt nichts. Aber die Worte, die ich euch gesagt habe, sind von diesem Geist und von Leben erfüllt. Allerdings gibt es einige unter euch, die glauben trotzdem nicht.'' Jesus wusste nämlich von Anfang an, wer die waren, die nicht glaubten, und wer ihn seinen Verfolgern ausliefern würde. Er schloss: ''Deshalb habe ich zu euch gesagt: Niemand kann von sich aus zu mir kommen. Das kann nur mein Vater bewirken.'' Von da an zogen sich viele seiner Jünger zurück und folgten ihm nicht mehr. Da fragte Jesus die Zwölf: ''Und ihr, wollt ihr mich etwa auch verlassen?'' ''Herr, zu wem sollen wir denn gehen?'', antwortete Simon Petrus. ''Du hast die Worte des ewigen Lebens. Wir glauben und wissen, dass du der Heilige Gottes bist''.

Johannes 6, 63-69 (NeÜ) *©*
 

Wann sind Worte von ewiger Bedeutung? Dann, wenn sie nicht nur für dieses irdische Leben allein von Wert, Gültigkeit und Interesse sind, sondern in ihrer Bedeutung und Macht alle Dimensionen sprengt und mehr Dynamik und Potential besitzen als wir uns vorstellen können. Wenn man das Heft des Handelns aus der Hand legen muss um voranzukommen, erscheint das auch im weltlichen Sinne irgendwie unlogisch, contra produktiv, seltsam und desillusionierend. So kann es einem vorkommen, wenn man sein menschliches Bemühen im übertragenen Sinne gefühlsmäßig „um die Ohren gehauen bekommt“. Petrus ist in der Bibel nicht nur ein viel erwähnter Versager wegen seiner Verleugnung Jesus gekannt zu haben (Matthäus 26,34), sondern auch ein wahrer Erleuchteter und Durchblicker wenn es darum geht, zu verstehen und zu erkennen, wer Jesus Christus war und ist. Und je deutlicher auch uns das wird, umso mehr können wir begreifen und annehmen, daß wir ohne diesen „Heiligen Gottes“ wie Petrus ihn nannte, tatsächlich nichts tun können. In Johannes 15,5 steht entsprechend: „Ich bin der Weinstock; ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt reichlich Frucht. Denn getrennt von mir könnt ihr gar nichts bewirken“. Das passte damals manchen gar nicht. Sie folgten Jesus nicht mehr nach. Und als er am Kreuz gestorben war, dachten sie sich vielleicht, daß ihre Hoffnung und Erwartung nicht erfüllt wurde und alles nur Schall und Rauch war.

Auch heutzutage denken einige, daß Jesus durchaus ein Vorbild und ein guter Mensch war mit einer Mission, aber damit eben (wie so viele vor und nach ihm) gescheitert ist. Weit gefehlt! Was wie eine Niederlage aussah, war der größte Sieg und Triumph den es je in der Weltgeschichte gab und noch geben wird. Wieder war es Petrus der aufsprang und zum Grab ging, als er hörte das es leer war. Er hielt es nicht für Geschwätz und leeres Gerede wie manch anderer (Lukas 24, 1-12) sondern war in seiner Überraschung auch gleichzeitig in Erinnerung an die Worte Jesu. Es waren auch hier Worte des ewigen Lebens. Nach der Auferstehung gesellte sich Jesus unerkannt zu zwei Jüngern, die sich über die Geschehnisse um Jesus traurig unterhielten auf dem Weg nach Emmaus, was elf Kilometer von Jerusalem entfernt lag. Jesus erklärte ihnen in aller Ruhe, daß sich im Grunde nur genau das erfüllt hat, was geschrieben war und es keinen Grund gab beunruhigt und traurig zu sein. In Lukas 24, 25-27 steht: „Da sagte Jesus zu ihnen: ''Was seid ihr doch schwer von Begriff! Warum fällt es euch nur so schwer, an alles zu glauben, was die Propheten gesagt haben? Musste nicht der Messias das alles erleiden, um dann in seine Herrlichkeit einzutreten?'' Danach erklärte er ihnen in der ganzen Schrift alles, was sich auf ihn bezog; er fing bei Mose an und ging durch sämtliche Propheten“.

Fortsetzung morgen...

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