Sieg im Glaubensleben!? Teil 2 -|- Andacht von Roland Schaufler (Daily-Message-Archiv, 31. Mar 2020)

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Andacht Archiv-Nr. 6399

für den 31. Mar 2020 - Autor:

Sieg im Glaubensleben!? Teil 2

Trachtet zuallererst nach dem Reich Gottes und Seiner Gerechtigkeit, so wird Euch dies alles zufallen...

Matthäus 6,33 *©*
 

Gibt es Dinge, die Du nicht bereit bist wegen ihm aufzugeben? Aha, ertappt! Ich bin jedenfalls ertappt! Wenn wir das nicht können, dann lass uns da ansetzen! Das was ein Christ „tun muss“, ist immer die Beziehung zu seinem Herrn erneuern und zu intensivieren (Galater 5, 16-18). Denn es ist eine reine Liebesbeziehung. Oh weh, die braucht sanfte Pflege! Zum Beispiel ist das Lesen der Bibel neben dem Gebet eine solche Säule dieser Beziehung. Ich sage Dir, es ist eine grundfalsche Haltung, wenn wir meinen, das nicht so sehr nötig zu haben, oder gar glauben, es läge uns nicht. Unser ewig liebender Vater hat beschlossen, uns die Gesamtheit seines Willens nicht über Filme, Radioansprachen oder sonstige Medien zu vermitteln, sondern über das geschriebene Wort. Und wenn ich ihn liebe, wenn er mich interessiert, wenn der mein Retter ist, dann interessiert mich auch ganz fest, was er sagt, dann hat mir egal zu sein, in welcher Form das von ihm zu mir transportiert wird. Und da es nun mal die gedruckte Bibel ist, dann suche ich seinen Willen da drin. Gott hat gewisse Grundmarksteine gesetzt, wo wir prüfen können, ob er uns wirklich etwas bedeutet oder nicht. Wir können uns nicht Christ und wiedergeboren nennen, wenn nicht die Liebe zu ihm, zu seinem Wort, zu seinem Willen in unserem Herzen vorherrscht. Das ist also für uns schon mal ein solcher Prüfstein (2. Kor. 13, 5).

Lebe ich meinen eigenen Willen, habe ich keine Kraft und keinen Segen. Wenn ich dann zwischendrin ein schlechtes Gewissen bekomme, und mich dann einmal anstrenge, etwas richtig zu machen und es klappt nicht, bin ich frustriert und wütend auf Gott. Er muß das doch jetzt anerkennen, daß ich mich bemühe. Muß er? Wirklich? Ich kann nicht die ganze Zeit meinen eigenen Willen tun, und nur, um vor mir selbst und anderen das Christentum zu wahren, bei den ganz groben Schnitzern zwei Mal im Jahr versuchen, das abzustellen. Und sich dann von allen trösten lassen, wenn‘s nicht klappt. Das ist berechnende Heuchelei, indem man sich auch noch schwer leidend darstellt. Und darum ist auch klar, warum das nicht funktionieren kann. Aber die gute Nachricht ist die: Es gibt immer einen gangbaren Weg zum Frieden und zum Sieg! Der geht eben über die Beziehung zu unserem Herrn! Jeder Christ, der den Herrn und seine Gegenwart sucht, wird dauerhaft belohnt mit Frieden und Ruhe im Herzen. Es gibt keine Ausnahmen. Das hat er versprochen. Lügt er denn?

Wo ist unser, mein, Dein Schatz? Da wo mein Schatz ist, ist mein Herz (Matthäus 6, 21), und glaube mir, mein Schatz ist viel zu oft in meinem eigenen EGO, in der Welt. So soll es nicht sein. Denn es ist eine Liebesbeziehung mit Christus, keine Leistungsbeziehung. Daher, gehe das jetzt mal so an: lese täglich intensiv in seinem Wort. Aber nicht, um es einfach gelesen zu haben, sondern um es zu verinnerlichen als das, was es ist: die helfenden, heilenden Worte Deines Retters und Herrn, der Dich nicht nur vom ewigen Tod bewahrt hat, sondern auch möchte, daß Du ein geheiligtes, gesegnetes, friedvolles Leben führen kannst. Ich bin sicher, wenn wir solch eine Art Beziehung mit ihm begehren, dann wird er uns immer weiter frei von uns selbst machen (Philipper 1, 6). Denk dran, es liegt nie an Gott, es ist nicht seine Schuld, wenn wir auf der Stelle treten und es in unserem Leben nicht vorwärts geht. Es liegt auch nicht daran, daß wir uns zu wenig Mühe gegeben haben. Nein, ganz sicher nicht. Da würde unsere Mühe nie ausreichen. Es liegt immer daran, was uns unsere Beziehung mit ihm bedeutet. Wie sehr beschäftigen wir uns mit ihm?

Und manchmal liegt es auch daran, daß wir einfach Geduld lernen müssen. Denn im Glaubensleben ist alles in Prozessen arrangiert, die Zeit brauchen – dürfen! Wenn wir also im Leben keine Sieg haben, sollen wir uns nicht mehr bemühen, sollen wir nicht um „Sieg“ beten, sondern darum, daß er uns zeigen und lehren möge, wie wir unser Leben so führen können, daß er mehr und mehr der Mittelpunkt bei uns wird. Wir wollen uns in Geduld üben und (uns) nicht aufgeben. Er tut es auch nicht, niemals! Dann folgt der Sieg automatisch. Matthäus 6, 33 drückt das genau auf den Punkt aus.

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