Sieg im Glaubensleben!? Teil 1 -|- Andacht von Roland Schaufler (Daily-Message-Archiv, 30. Mar 2020)

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Andacht Archiv-Nr. 6398

für den 30. Mar 2020 - Autor:

Sieg im Glaubensleben!? Teil 1

Trachtet zuallererst nach dem Reich Gottes und Seiner Gerechtigkeit, so wird Euch dies alles zufallen...

Matthäus 6,33 *©*
 

Das neue Testament ist voll von Ermahnungen und Erinnerungen, die uns Christen zu einem heiligen Lebensstil aufrufen. Und alle treffen mich. Da wo ich nicht seinem Wort gemäß lebe, trifft es mich im Innersten. Eine wiedergeborener Christ kämpft ein Leben lang mehr oder weniger mit seinem Fleisch. Er sieht sich einerseits sündigen, was er leider nur allzu gerne tut, und ist aber andererseits nicht glücklich drüber (Römer 7). Freundschaft mit der Welt ist Feindschaft mit Gott (Jakobus 4, 4), so sagt es die Bibel nun einmal. Er will es abstellen und kämpft dagegen an. Aus Liebe zu seinem Herrn. Nicht um sich zu erlösen, das kann er freilich nicht. Das ist er ja schon ewiglich, wenn er wiedergeboren ist. Ob ich lüge, stehle, betrüge, neide, lieblos bin oder andere Ambitionen (Galater 5, 19-21) habe, das ist alles gleich verwerflich. Diese Dinge sind allesamt vor Gott Sünde und sollen nicht in unserem Leben vorherrschen. Das Wort Gottes korrigiert mich täglich, ich lese Dinge darin, die mich aufrütteln, beschämen, weil sie mich meiner Sünde überführen (2. Samuel 12, 7+13).

Und ich möchte meinem Herrn gefallen. Ich möchte nicht meinen Willen, sondern seinen Willen in meinem Leben zur Erfüllung bringen. Das ganze auf den Punkt gebracht heißt: nicht mein Wille für mein Leben gut und heilsam, sondern seiner. Was aber, wenn ich hier immer wieder versage und zwar so, daß ich von meinen Lastern irgendwie nie richtig loskomme? Bedeutet dies denn, daß Gott nicht mächtig ist in uns? Daß er uns nicht heiligen kann? Nicht von Sünde freimachen kann? Oder, daß umgekehrt wir es eigentlich selbst erreichen sollten, aber es nicht können? Wo ist das Gottes Kraft in unserem Leben? Warum bewirkt sie nicht einen Sieg bei uns gegen die Sünde? Dieser Frage wollen wir nun hier einmal im Detail nachgehen.

Manchmal schafft man es eine Zeitlang, von den Lastern loszukommen. Dann der Rückfall... „Wirklich frei davon warst Du also gar nicht...“, denkst Du bei Dir selbst, „...sonst hätte es doch keinen Rückfall gegeben“. Du hast es aber klar als Sünde erkannt, kannst Dich dessen also nicht erwehren. Tiefe Traurigkeit und Mutlosigkeit stellen sich ein. Und vielleicht auch eine dumpfe Wut...! Doch…, Moment! Gott hat nirgends in seinem Wort verlautbaren lassen, daß man sich gegen seine Sünde eine eigene Taktik überlegen muß, um sie dann erfolgreich im Kampf durchzuführen. Im Gegenteil. Wir sollen vielmehr seine Vorgehensweise übernehmen (Epheser 6, 10-20). Er hat uns sein Wort gegeben und wir sind als seine ihn liebenden Kinder angewiesen, täglich seinen Willen zu erfragen.

Zunächst einmal sollte klar sein, das alles können wir gar nicht schaffen, wenn es auf unsere eigene Kraft dabei ankommt. Wir werden damit nicht erfolgreich sein, ein gottgefälliges Leben zu führen, wenn wir nicht auch praktisch einen grundlegenden Herrschaftswechsel vollziehen. Der Herr Jesus Christus muß Herr und Meister in unserem Leben werden, nicht nur unser Erlöser. Das sind zwei Seiten ein und derselben Münze. Man kann das eine nur haben, wenn man das andere auch hat. An dieser Stelle des Lebens sind wir alle gleich klein und schwach von der Kraft her. Aber wir müssen anders klein werden, vom Selbst her: nämlich von Herzen demütig werden - was uns fehlt! Geduldig werden - was uns fehlt! Sanftmütig werden – oh weh, was uns gewaltig fehlt (Galater 5, 22)!

Das ganze geht nicht durch Taktik und Anstrengung (Galater 3,3 + 5, 4+5). Da werde ich Schiffbruch erleiden. Und ich merke es, da ich es immer wieder versuche und mich scheitern sehe. Nein, die Schlacht wird ganz woanders geschlagen. Am Kreuz. Und die ist da – Gott sei Dank - schon mit dem Sieg Christi beendet. Wir sollen nicht in eigener Kraft kämpfen, sondern zu ihm kommen, unters Kreuz. Was bedeutet das? Wir sollen uns selbst aufgeben und seinen Charakter annehmen. Wie das geht? Nun, nicht indem wir gegen unsere Schwächen aus eigener Kraft ankämpfen, das werden wir nur bedingt, temporär oder gar nicht schaffen, sondern indem wir uns ganz in die Beziehung mit ihm hineingeben. Die Liebe kostet nicht (nur) Deine Kraft, sie kostet Dich ganz! Ah, das könnten wir, also es fehlt dabei nicht an Kraft, aber wollen wir das auch? Prüfe Dich mal!

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