''Vertrauen ist der Anfang von allem'' – Teil 2 -|- Andacht von Gundi Hornbruch (Daily-Message-Archiv, 12. Jun 2018)

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Die tägliche Andacht

Andacht Archiv-Nr. 5741

für den 12. Jun 2018 - Autor:

''Vertrauen ist der Anfang von allem'' – Teil 2

Ich meine aber dies: Wer da kärglich sät, der wird auch kärglich ernten; und wer da sät im Segen, der wird auch ernten im Segen.

2.Kor. 9,6 *©*
 

2.Kor. 9,6-15 Ich meine aber dies: Wer da kärglich sät, der wird auch kärglich ernten; und wer da sät im Segen, der wird auch ernten im Segen. Ein jeder, wie er's sich im Herzen vorgenommen hat, nicht mit Unwillen oder aus Zwang; denn einen fröhlichen Geber hat Gott lieb. Gott aber kann machen, dass alle Gnade unter euch reichlich sei, damit ihr in allen Dingen allezeit volle Genüge habt und noch reich seid zu jedem guten Werk; wie geschrieben steht: »Er hat ausgestreut und den Armen gegeben; seine Gerechtigkeit bleibt in Ewigkeit.« Der aber Samen gibt dem Sämann und Brot zur Speise, der wird auch euch Samen geben und ihn mehren und wachsen lassen die Früchte eurer Gerechtigkeit. So werdet ihr reich sein in allen Dingen, zu geben in aller Lauterkeit, die durch uns wirkt Danksagung an Gott. Denn der Dienst dieser Sammlung füllt nicht allein aus, woran es den Heiligen mangelt, sondern wirkt auch überschwänglich darin, dass viele Gott danken. Um dieses treuen Dienstes willen preisen sie Gott für euren Gehorsam im Bekenntnis zum Evangelium Christi und für die Lauterkeit eurer Gemeinschaft mit ihnen und allen. Und in ihrem Gebet für euch sehnen sie sich nach euch wegen der überschwänglichen Gnade Gottes bei euch.
Der Text hat eigentlich nicht viel mit (Ernte)Dank zu tun. Paulus benutzt die Metaphern von Saat und Ernte. Inhaltlich geht es um etwas anderes. Manche Übersetzungen haben als Überschrift: ''Der Segen der Geldsammlung''. Paulus war unterwegs in Griechenland, um Geld für die Christen in Jerusalem zu sammeln. Denen ging es finanziell schlecht, es gab eine schlechte Ernte, sie hungerten und nun war Hilfe gefragt. Für Paulus ist das so: alle die, die Jesus als den Herrn und Gott den Vater ansprechen, die gehören zusammen, wie eine große Familie. Eine Familie hält zusammen, egal was. Man hilft sich. Paulus zieht in Griechenland herum und sammelt. Er sagt: das Ganze hat eine geistliche Dimension. Wenn du jemandem hilfst, ihm Geld gibst oder Zeit opferst...., dann ist das, was du einsetzt nicht weg. Es ist ausgesät. Ein Bauer streut Getreide auf dem Feld aus. Er wirft es nicht weg, sondern er sät es aus. Wer sät, darf darauf vertrauen zu ernten. Paulus sagt: wenn ihr Zeit, Geld, Energie, Liebe gebt, dann dürft ihr hoffen, zu ernten. Wer Gutes tut, der darf hoffen, dass daraus Gutes entsteht und er darf hoffen, dass Gutes zurückkommt.
Der Gedanke ist gefährlich. Das mag stimmen, aber er hat seine Tücken, denn man kann ihn so missverstehen, als wären die Liebe und der Segen Gottes käuflich. ''Einen fröhlichen Geber hat Gott lieb''. Wie viel muss man denn geben, damit Gott einen lieb hat? Hat er uns lieber, je mehr wir geben? Was ist mit denen, die gar nichts geben (können)? Paulus.geht es um das ''fröhlich''. Einen fröhlichen Geber hat Gott lieb. Man kann aus ganz verschiedenen Motiven geben. 1. Aus Zwang: Alle tun etwas in den Klingelbeutel, ich muss auch. Damit es nicht so weh tut, sucht man das Kupfergeld zusammen. 2. Aus Prestigegewinn: Man legt einen Schein hinein, dass alle es sehen und mich bewundern. 3. Es geht auch so: das Elend der anderen rührt mich. Ich möchte nur helfen. Dann denkt man nicht lange nach und gibt seinen Anteil. Man gibt diesen Anteil im Vertrauen darauf, dass Gott den Geber segnen wird. Dem Geber wird das Geld nicht fehlen, weil er versorgt wird. Das ist fröhliches Geben.
Gott mag es, wenn seine Kinder so handeln, weil er selbst so handelt. Er gibt gern. Er gibt uns weit mehr, als wir verdient hätten. Wir merken es ja, wenn wir aus Freude und Überzeugung spenden und nicht erst lange nachdenken, da tut es uns gut. Ein gutes Gefühl. Der Empfänger freut sich und dankt Gott für diese Gaben. Gott freut sich und beschenkt den Geber. Wir müssen nur das Vertrauen haben.
Die Gegenbewegung sieht so aus: Was, ich soll für andere etwas geben? Schenkt mir einer was, und wenn schlechte Zeiten kommen, will ich was auf der hohen Kante haben. Die Stimme des schlechten Gewissens, die sich regt, wird zurechtgewiesen bzw. verstummt. Härte macht sich breit und Geiz beginnt sich auszubreiten.
''Geiz ist geil'', sagt die Werbung. Das stimmt nicht. Billig einkaufen hat noch nichts mit Geiz zu tun. Das ist weise Haushalterschaft. Der Geizige hat kein Vertrauen und wo kein Vertrauen ist, macht die Angst sich breit. Der Geizige sät nicht aus, und weil er nicht sät (nur an sich denkt), wird er nicht ernten. Er bekommt keinen Segen und sagt folgerichtig: ''Wo ist Gott, von dem die Kirche immer redet? Vertrauen ist der Anfang von allem. Gott lädt ein, im Vertrauen zu leben. Er lädt ein, im Vertrauen auf eine reiche Ernte auszusäen: auf den Feldern, im Garten, im Leben.
Jeder kann entscheiden, wie viel Vertrauen er wagen will, wie viel er säen und wie viel er oder andere ernten möchte(n).

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