Was jeder will... -|- Andacht von Jörg Bauer (Daily-Message-Archiv, 25. Jul 2011)

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Die tägliche Andacht

Andacht Archiv-Nr. 3227

für den 25. Jul 2011 - Autor:

Was jeder will...

''Ich aber will gern hingeben und hingegeben werden für eure Seelen. Wenn ich euch mehr liebe, soll ich darum weniger geliebt werden?''

2. Korinther 12,15 *©*
 

Was wollen wir vor allem? Was ist das, was wir am meisten ersehnen, erhoffen und anstreben? Was tut uns unendlich gut und macht uns glücklich? Antwort: Wenn wir geliebt werden! Und da Liebe keine einseitige Angelegenheit sein kann, sucht sie sich immer ein Gegenüber. Das wäre der Sinn und Inhalt des Begriffs ''Liebe'' und letzlich auch Gottes Motivation für alles. Besonderen Wert hat die Liebe in der Familie, im Grunde ist das auch der Grund für die Liebe. Gott schuf den Menschen als Mann und Frau und gab ihnen mit auf den Weg fruchtbar zu sein und sich zu vermehren (1. Mose 1,26-28). Also eine Familie zu gründen und füreinander da zu sein. Auch nach dem Sündenfall hat Gott diesen Wunsch nicht revidiert. Es gab dann eben nicht nur gute, sondern auch schlechte Zeiten. Sünde macht vieles kaputt, aber es hat Gott nicht überrascht, daß es so gekommen ist. Das Evangelium ist ewig und war schon in Gottes Gedanken, bevor er den Menschen erschaffen hat. Ein Grund mehr zueinander zu stehen, sich in Liebe zu ertragen und sich auch gegenseitig zu helfen, zu vergeben und zu ergänzen (Epheser 5,28-33). Den Kindern wird geraten ihren Eltern gehorsam zu sein und sie zu ehren. Den Eltern wird die Pflicht auferlegt ihre Kinder nicht zum Zorn zu reizen sondern sie in Respekt und der Ordnung Gottes zu erziehen (Epheser 6,1-4). Gute Ratschläge. Ebenso geht Gott auch mit seiner Familie um und hat ein ernstes Interesse daran, das dies auch so funktioniert. Dafür sorgt er. Daß Eltern ebenso wie Kinder Fehler machen, nicht perfekt funktionieren, mitunter eigensinnig sind, liegt auf der Hand.

Aber es gibt einen Unterschied zwischen rebellischem Ungehorsam, boshafter Fahrlässigkeit und einer gewissen Naivität, Gedankenlosigkeit und Unreife. Ohne Fehler und Schwachheiten würden wir auch nichts lernen und keine echten Erfahrungen machen, uns selbst erkennen. Probleme sollen uns letztlich auch nur in die Hand Gottes treiben. Auch der Mangel an Liebe ist ein Problem. Ob nun Kind, Mann oder Frau - alle haben einen allmächtigen Vater im Himmel! Jemanden, der unendlich gütig, gutmütig, liebevoll, weise und gut ist. Einer, der über allem steht und alles sieht und erkennt, auch das, was wir selber nicht sehen und wahrnehmen. Jemand, der auch alles wenden und verändern kann. Wozu wir nicht fähig waren - nämlich Gott in allem zu genügen und seiner würdig zu sein - dafür hat Gott gesorgt durch das Evangelium Jesu Christi (Johannes 14,6). Wer den Sohn bekennt, der hat auch den Vater und wer den Sohn leugnet, der hat auch den Vater nicht (1. Johannes 2,23). Was soll Gott auch mit einem Kind anfangen, daß ihn trotz aller liebevollen Zugeständnisse und Hilfen leugnet, ignoriert, für tot erklärt sowie grundlos ablehnt? Da stellt sich mir die menschliche Frage, ob Gott tatsächlich an einen Punkt kommen kann, wo er trotz tiefstem Begehren nach unserer Erlösung, traurig resignieren und aufgeben muß? Man sagt landläufig, daß des Menschen Wille sein Himmelreich ist, aber ist es so einfach? Auch unser Wille ist nicht unabhängig, denn frei sind wir nicht in uns selbst. In Johannes 8, 31-32 steht: ''Wenn ihr bleiben werdet an meinem Wort, so seid ihr wahrhaftig meine Jünger und werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen''. Ist es das was wir wollen?

Bildquelle: http://www.pixelio.de

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