''Vertrauen ist der Anfang von allem'' – Teil 1 -|- Andacht von Gundi Hornbruch (Daily-Message-Archiv, 11. Jun 2018)

Daily-Message
Die tägliche Andacht

Andacht Archiv-Nr. 5740

für den 11. Jun 2018 - Autor:

''Vertrauen ist der Anfang von allem'' – Teil 1

Ich meine aber dies: Wer da kärglich sät, der wird auch kärglich ernten; und wer da sät im Segen, der wird auch ernten im Segen.

2.Kor. 9,6 *©*
 

2.Kor. 9,6-15 Ich meine aber dies: Wer da kärglich sät, der wird auch kärglich ernten; und wer da sät im Segen, der wird auch ernten im Segen. Ein jeder, wie er's sich im Herzen vorgenommen hat, nicht mit Unwillen oder aus Zwang; denn einen fröhlichen Geber hat Gott lieb. Gott aber kann machen, dass alle Gnade unter euch reichlich sei, damit ihr in allen Dingen allezeit volle Genüge habt und noch reich seid zu jedem guten Werk; wie geschrieben steht: »Er hat ausgestreut und den Armen gegeben; seine Gerechtigkeit bleibt in Ewigkeit.« Der aber Samen gibt dem Sämann und Brot zur Speise, der wird auch euch Samen geben und ihn mehren und wachsen lassen die Früchte eurer Gerechtigkeit. So werdet ihr reich sein in allen Dingen, zu geben in aller Lauterkeit, die durch uns wirkt Danksagung an Gott. Denn der Dienst dieser Sammlung füllt nicht allein aus, woran es den Heiligen mangelt, sondern wirkt auch überschwänglich darin, dass viele Gott danken. Um dieses treuen Dienstes willen preisen sie Gott für euren Gehorsam im Bekenntnis zum Evangelium Christi und für die Lauterkeit eurer Gemeinschaft mit ihnen und allen. Und in ihrem Gebet für euch sehnen sie sich nach euch wegen der überschwänglichen Gnade Gottes bei euch.
Im Text geht es um den Zusammenhang zwischen Saat und Ernte bzw. sich klar machen, dass nichts im Leben selbstverständlich ist, am meisten unser Leben. Es ist ein Geschenk. Das Essen ist nicht selbstverständlich, auch wenn wir dafür arbeiteten. So ist es auch mit der Arbeit und der Gesundheit.
Dieses Bewusstmachen ist in heutiger Zeit nötig, denn die Menschen leben hektisch, lieben die schnelle Abwechslung, weil sie sich von ihren Sorgen und Nöten ablenken wollen. Stillstand ist Rückstand, so sagte mal jemand zu mir, als ich gewisse Einstellungen nannte. Menschen kommen aber mit den Eindrücken nicht klar, können sie nicht so rasch verarbeiten, dazu die persönlichen Probleme. Das schlägt aufs Gemüt. Alles Jammern und Klagen wird die Situation nicht verändern. Es raubt nur Energie. Darum: danken wir lieber für das was wir haben.Erntedank ist ein Dank an Gott, den Schöpfer. Er schenkt und erhält das Leben.
Den Bauern Dank sagen für ihre Arbeit, denn ohne sie hätten die Menschen nichts Geerntetes. Die Bauernhren anderes. Die Eltern meiner Studienkollegin hatten einen Bauernhof. Sie erzählte von deren Problemen. Sie bekommen niedrige Preise für die Erzeugnisse, müssen Berech verkleinern oder gar aufgeben, weil es sonst nicht geht. Meine Studienkollegin hatte Kartoffeln nur noch für die Familie. Geld ist die Anerkennung, um zu sagen: mehr ist eure Arbeit nicht wert. Den Bauern wird vielfach ihre Bewirtschaftung aufgezwungen. Die Bürokratie wird immer größer, alles muss aufgeschrieben werden. Es erzählte jemand einen Witz dazu: Ein Pastor macht einen Besuch bei jemandem, von dem er weiß, dass er mit dem Glauben nicht viel zu tun hat. Er möchte gerne mit ihm ein Glaubensgespräch führen und sucht einen Anknüpfungspunkt. Der Mann zeigt ihm den Garten und man merkt, wie stolz er darauf ist. ''Das nutze ich'', denkt der Pastor und sagt: ''Ist es nicht wunderbar, wie unser Schöpfer alles so herrlich wachsen lässt?'' ''Ja, das stimmt'', meinte der Mann, ''aber sie hätten mal sehen sollen, wie es ausgesehen hat, als der Schöpfer hier noch alleine am Werk war!'' Der Zusammenhang von Saat und Ernte ist ein Grundprinzip unseres Lebens. Das gilt auch in den Beziehungen zu anderen Menschen. Was man aussät, wird man ernten, im Guten wie im Bösen. Das sage ich auch den Kindern, wenn sie sich in der Schulzeit streiten oder sich kleine Nickeligkeiten antun. Das Prinzip gilt in der Wirtschaft, denn wer nicht investiert, der kann auch nicht ernten. Paulus schreibt: ''Wer da kärglich sät, der wird auch kärglich ernten, und wer da sät im Segen, der wird auch ernten im Segen.''
Keiner weiß bei der Saat, ob und wie viel er ernten wird. Es besteht ein Risiko. Er sät im Vertrauen darauf, dass er ernten wird. Deswegen ist der Satz wichtig: ''Vertrauen ist der Anfang von allem.'' Wenn das Vertrauen weg ist, dann kann ich meinen Schülern nicht mehr glauben.... Das Vertrauen ist die Grundlage von allem. Das gilt in vielen Bereichen des Lebens: Wenn in einer Beziehung das Vertrauen gestört ist, dann mag keiner mehr Zeit, Gefühl oder Gespräche investieren. Die Beziehung zerbricht. Ohne ein bestimmtes Maß an Vertrauen ist kein sinnvolles Leben möglich.
Ein indischer Bauer war ganz traurig. Er hatte keine Ernte. Ein Freund versucht ihn aufzumuntern und fragt: ''Hast du nicht wenigstens ein paar Süßkartoffeln geerntet?'' ''Nein'', sagt der Mann, ''ich habe keine gepflanzt, ich hatte Angst vor Ungeziefer.'' ''Und wie ist es mit Mais?'' '' Nein, ich hatte Angst, dass wir nicht genügend Regen kriegen.'' ''Und Baumwolle?'' ''Nein ich hatte Angst, dass die Preise wieder so in den Keller gehen.'' Vor lauter Angst hatte dieser Bauer nicht gesät und nicht geerntet. So ist es im Leben: Wenn das Vertrauen nicht da ist, da macht die Angst sich breit. Wo die Angst sich breit macht, da erstickt sie das Leben und verhindert sie die Aussaat und somit auch die Ernte. Sie versucht uns klar zu machen: du kannst vertrauen, Gott sorgt für dich, all eure Sorgen werfet auf ihn, er behütet dich, er gibt dir was du brauchst zur rechten Zeit, er hat seinen Sohn in diese Welt gesandt um uns zu begegnen – lasst euch auf ihn ein, glaubt und vertraut ihm. Gott packt uns nicht in Watte und bewahrt nicht vor Pleiten, Pech und Pannen. Er hilft aber durch. Mancher hat vielleicht Situationen erlebt, wo man hinterher sagt: Das hätte ganz anders kommen können, da hat wohl jemand seine Hand drüber gehalten.

()


 Bei Fragen und Anregungen scheut euch nicht, Gundi Hornbruch eure Meinung per Email zu schicken!
Wenn ihr wollt, könnt ihr diese Andacht an einen Freund schicken oder auch die Daily-Message-Mail abonnieren.
© 2002-2018 by Daily-Message  RSS-Feed

-> Druckvorschau <-

So könnt ihr diese Andacht verlinken:
Nur URL:
URL + Titel:
HTML:
BB Code:

mobi.daily-message.de
mobi.daily-message.de
 
        

 ||  zufällige Zufalls-
Andacht Andacht  || 

http://daily-message.de ~ info@daily-message.de


Suchen in der
Daily-Message


 


  Gerne könnt Ihr uns auch für unsere Kosten eine  

Spende über PayPal

zukommen lassen
 

Mein Linktipp:
CX-Single
die christliche Partnersuche
 
Diese Seite ist
CO2 neutral
 Daily-Message ist Unterstützer des Netzwerk Bibel und Bekenntnis

Home | Archiv | Über uns | Das Buch | Impressum | Mobil | RSS-Feed | Schreiber | Spenden | amazon.de | facebook.de | hast-du-eine-bibel.de | gigeri.ch

Spiegelseiten/Mirrorsites:  verkuen.de | partner-projekt.de | dailymessage.de | ewigke.it | dreieinigke.it

Übersetzte Andachten in anderen Sprachen: englisch: 'Ten virgins Part 2' | afrikaans: 'Madeliefie liefde..' | spanisch: 'A las tres de la madrugada' | lettisch: 'Tavs prāts lai notiek' | französisch: 'Pas de chance pour les misogynes!' | kroatisch: 'Mi smo Crkva Božja' | italienisch: 'la mia chitarra'
Übersicht: Andacht Center

Blogverzeichnis Bloggerei.de