Gottes Ehre in der Erlösung -|- Andacht von Jörg Bauer (Daily-Message-Archiv, 30. Jan 2017)

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Die tägliche Andacht

Andacht Archiv-Nr. 5243

für den 30. Jan 2017 - Autor:

Gottes Ehre in der Erlösung

„Denn wenn du mit deinem Munde bekennst, dass Jesus der Herr ist, und in deinem Herzen glaubst, dass ihn Gott von den Toten auferweckt hat, so wirst du gerettet. Denn wenn man von Herzen glaubt, so wird man gerecht; und wenn man mit dem Munde bekennt, so wird man gerettet“.

Römer 10, 9-10 *©*
 

Dieses Bekenntnis im Römerbrief ist quasi das Evangelium in Kurzform. Man sollte zuerst anerkennen, daß Gott Mensch wurde und Jesus Christus Gott ist, dann sollte man glauben, daß Jesus von den Toten auferstanden ist. Mit dem Herzen sollen wir daran glauben. Das bedeutet einfach, daß man mit allen geistigen, gefühlsmäßigen und willensmäßigen Kräften daran glaubt. Und wenn dem so ist, darf man das mit dem Munde bekennen – für sich im stillen Kämmerlein, aber auch z.B. bei der Glaubenstaufe, vor der sichtbaren und unsichtbaren Welt und beim Abendmahl in der Gemeinde. Charles Haddon Spurgeon hat dazu einmal folgende Sätze geschrieben: ''Es muß Bekenntnis mit dem Munde da sein. Habe ich dieses abgelegt? Habe ich offen meinen Glauben an Jesum als den Heiland, den Gott von den Toten auferwecket hat, bekannt, und habe ich es in Gottes Weise getan? Laßt uns diese Frage redlich beantworten. Es muß auch Glaube mit dem Herzen da sein. Glaube ich aufrichtig an den auferstandenen Herrn Jesum? Vertraue ich auf Ihn als meine einzige Hoffnung der Seligkeit? Ist dies Vertrauen von Herzen? Laß mich darauf antworten wie vor Gott. Wenn ich mit Wahrheit behaupten kann, daß ich Christum bekannt und an Ihn geglaubt habe, dann bin ich errettet. Der Spruch sagt nicht: „es mag so sein,“ sondern es ist deutlich wie der Schaft einer Pieke und klar wie die Sonne am Himmel: „Du sollst errettet werden.“ Als ein Gläubiger und ein Bekennender darf ich meine Hand auf diese Verheißung legen und sie vor Gott geltend machen in diesem Augenblick und das ganze Leben hindurch, in der Stunde des Todes und am Tage des Gerichts. Ich muß von der Schuld der Sünde, der Macht der Sünde, der Strafe der Sünde und schließlich von dem ganzen Wesen der Sünde errettet werden. Gott hat es gesagt - „du sollst errettet werden.“ Ich glaube es. Ich soll errettet werden: Ich bin errettet. Ehre sei Gott von Ewigkeit zu Ewigkeit''!

Und diese Ehre bedeutet auch, daß Das Heil in den Händen Gottes ruht, und nicht in meinen menschlich-irdisch-wankelmütig-schwachen Bemühungen, an der ewigen Gnade bis zum Lebensende festzuhalten. Paulus schrieb in 2. Timotheus 2,13: ''Sind wir untreu, so bleibt er doch treu; denn er kann sich selbst nicht verleugnen''. Die Gewissheit hängt nicht von mir ab, sonst wären wir bald am Ende mit unserem Latein. Wenn wir unsere Heilsgewißheit auf die Zusagen der Bibel und somit auf die Treue Gottes legen, wird aus Heilsgewißheit auch Heilssicherheit. Nicht ich mache die himmlischen Dinge der Gnade durch meinen Glauben wahr und erhalte sie auch, sondern Gott hat sie wahr werden lassen durch seinen Sohn Jesus Christus an den wir glauben sollen (Johannes 14,1). ER tat das freiwillig, souverän und von Ewigkeit her, und ruft die Menschen nun zur Buße auf (Matthäus 3,2) um an das vollbrachte Werk ohne eigenes Dazutun zu glauben (Römer 3,28). Wer sich darauf einlässt und seine Verlorenheit erkennt, bei denen bewirkt Gott sogar noch die Buße (Römer 2,4). Das Evangelium ist ganz alleine Gottes Werk und sein Ruhm und seine Ehre - ewiglich. Selbst wenn es mancher Eiferer gut meint (es gibt laut Römer 10,2 auch einen ''Eifer ohne Erkenntnis'') ist die Ansicht, daß ein Kind Gottes aus seiner heilsgewisslichen Sicherheit wieder herausfallen kann, ein verdrehtes Evangelium. So jemand schmäht den Geist der Gnade (Hebräer 10,29). Wenn man Blut und Kreuz von Golgatha einer menschlichen Fürsorge und Erhaltungspflicht unterwirft, sich selbst in dieser dunklen Welt für stark genug hält gläubig zu sein und zu bleiben, dann macht man Gott große Unehre. Wir lieben Gott tatsächlich nur darum (und können entsprechend von Herzen glauben) weil ER uns zuerst geliebt hat (1. Johannes 4,19). Amen.

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