Das höchste Wohlsein -|- Andacht von Jörg Bauer (Daily-Message-Archiv, 22. Jul 2015)

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Die tägliche Andacht

Andacht Archiv-Nr. 4685

für den 22. Jul 2015 - Autor:

Das höchste Wohlsein

''Denn wenn ihr liebt, die euch lieben, was werdet ihr für Lohn haben? Tun nicht dasselbe auch die Zöllner''?

Matthäus 5,46 *©*
 

Liebe wird meist als eine auf Freiheit gegründete Beziehung zwischen zwei Personen gesehen, die ihren Wert nicht im Besitz der anderen Person sieht und findet, sondern sich im austauschenden Miteinander zwischen den Liebenden entfaltet. Die Liebenden erkennen sich wechselseitig in ihrer Existenz an und fördern sich, zueinander ausgerichtet, in Herz, Seele und Leib. Liebe bedeutet: Das höchste Wohlsein des anderen aktiv wollen - und auch tun! Liebe braucht also ein Gegenüber um sich definieren zu können. Liebe, die nur ins kalte Weltall gepustet wird, und sich in irgendwelchen schwarzen Löchern und der Unendlichkeit verirrt, und letztlich sich auflöst, ist so sinnvoll und erbaulich, wie großer Reichtum, ohne Aussicht sich je etwas kaufen zu können. Liebe, die nicht erwidert wird, verliert ihre Bedeutung und kann einen kaputt (sündig) machen bzw. bleiben lassen - darum gehen Menschen auch leider verloren. Man kann als Mensch alleine sein und dennoch geliebt - weil es Gott gibt. Gott ist das Substantiv der Liebe (1. Johannes 4,8). Niemand kann Liebe weitergeben ohne Gottesbezug (selbst wenn ihm das gar nicht bewusst ist). Liebe ist von Gott (1. Johannes 4,7) - Er hat sie quasi erfunden, indem ER Menschen schuf - zu seinem Bilde (1. Mose 1,26) und sie auch erlöste. Und Gott hatte daran gefallen und fand es ''sehr gut'' (1. Mose 1,31). Der Teufel hat bis heute damit ein Problem. Ohne Liebe ist alles irgendwie sinn- und bedeutungslos. Die Bibel drückt es so aus: ''Wenn ich mit Menschen- und mit Engelzungen redete und hätte die Liebe nicht, so wäre ich ein tönendes Erz oder eine klingende Schelle. Und wenn ich prophetisch reden könnte und wüsste alle Geheimnisse und alle Erkenntnis und hätte allen Glauben, so daß ich Berge versetzen könnte, und hätte die Liebe nicht, so wäre ich nichts. Und wenn ich alle meine Habe den Armen gäbe und ließe meinen Leib verbrennen und hätte die Liebe nicht, so wäre mir's nichts nütze'' (1. Korinther 13, 1-3).

Liebe zeigt sich in Taten, aber eine Tat muss nicht zwangsläufig immer mit Liebe zu tun haben. Allen Besitz den Armen zu geben, scheint sehr liebevoll und uneigennützig zu sein, aber man kann das, wie der Text sagt, auch ohne Liebe tun! Moralischer Fanatismus ist keine Liebe! Der Mensch braucht Erlösung - Gottes Liebe ermöglicht es, alles andere geht an der befreienden Wahrheit vorbei. Liebe hat in seiner Substanz (Gott) nichts mit Hormomen und Chemie zu tun. Sie ist auch keine Krankheit wie die Sünde, vielmehr wird durch die Liebe Gottes unsere Krankheit (Sünde) in Person Jesu Christi geheilt, wie in Jesaja 53, 4-5 geschrieben steht: ''Fürwahr, er trug unsre Krankheit und lud auf sich unsre Schmerzen. Wir aber hielten ihn für den, der geplagt und von Gott geschlagen und gemartert wäre. Aber er ist um unsrer Missetat willen verwundet und um unsrer Sünde willen zerschlagen. Die Strafe liegt auf ihm, auf dass wir Frieden hätten, und durch seine Wunden sind wir geheilt''. Die Liebe kam zu uns (nicht wir zu ihr) und wir würden auch nie etwas von echter Liebe wissen, wenn Gott sie uns nicht gezeigt hätte, bevor wir danach fragten - Römer 5,8: ''Gott aber erweist seine Liebe zu uns darin, dass Christus für uns gestorben ist, als wir noch Sünder waren''. Die Agape-Liebe ist die göttliche Liebe. Diese gründet sich auf einen Willensentschluss! Sie ist in der Lage auch da noch zu lieben, wo wir keine Sympathie, keine guten Gefühle mehr haben. Sei es in Bezug auf den Nächsten, den Bruder, die Schwester oder selbst gegenüber Gott. Agape, göttliche Liebe, liebt die, die Liebe nötig haben. Darum hat Gott auch die Welt geliebt (Johannes 3,16).

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