Hilfe durch Freimütigkeit -|- Andacht von Jörg Bauer (Daily-Message-Archiv, 14. Sep 2014)

Daily-Message
Die tägliche Andacht

Andacht Archiv-Nr. 4374

für den 14. Sep 2014 - Autor:

Hilfe durch Freimütigkeit

''Sie werden weinend kommen, aber ich will sie trösten und leiten. Ich will sie zu Wasserbächen führen auf ebenem Wege, daß sie nicht zu Fall kommen; denn ich bin Israels Vater''.

Jeremia 31,9 *©*
 

Gott kennt die Menschen. Besonders die Israeliten, das auserwählte (wenn auch manchmal halsstarrige) Volk Gottes. Aber er kennt auch jeden anderen Menschen auf Erden. Er kennt auch dich! Tiefe Enttäuschungen und Leid können einem ganz bestimmt Tränen in die Augen treiben und an allem zweifeln lassen. Wenn unsereins den ''Meeresboden abtastet'' vor Gram und leidvoller Angst, werden oft selbst die bestgemeinten Tröstungen an uns abprallen wie ein Gummiball an einer Mauer. Wer hat solche emotionalen Tiefpunkte nicht selbst schon hautnah miterleben müssen? Manchmal ist man auch einfach nur müde und hat das Leben satt. Was hilft dann noch? Gott hadert nicht mit uns wenn wir drohen zu zerbrechen oder nicht mehr weiter wissen. Auch Trauer und Frust braucht seine Zeit und seinen Raum. Ein innerlich verletzter Mensch braucht vor allem: Ruhe, Stärkung, Leitung, praktische Hilfe, Schritte nach vorne und neue Bewährungen in seinem Leben. Gottes Trost ist kein ''billiges vertrösten'' sondern stets kompakte, höchstqualifizierte Hilfe wie sie nur ein liebender Vater, der über allem steht, geben kann. Selbst dann, wenn die ''allumstrickende Sünde'' uns zu Fall bringt, wird die Gnade Gottes uns unendlichen Trost schenken. In Hebräer 4, 14-16 steht ein Trost, der nicht von dieser Welt ist: ''Da wir nun einen großen Hohenpriester haben, der die Himmel durchschritten hat, Jesus, den Sohn Gottes, so laßt uns festhalten an dem Bekenntnis! Denn wir haben nicht einen Hohenpriester, der kein Mitleid haben könnte mit unseren Schwachheiten, sondern einen, der in allem versucht worden ist in ähnlicher Weise [wie wir], doch ohne Sünde. So laßt uns nun mit Freimütigkeit hinzutreten zum Thron der Gnade, damit wir Barmherzigkeit erlangen und Gnade finden zu rechtzeitiger Hilfe''! Das ist eine Aufforderung!

Freimütig zu sein, bedeutet in diesem Fall nichts vor Gott verheimlichen wollen, sondern ohne Angst sein Unwohlsein und sein Versagen, seine Schwachheit und Gedankenlosigkeit zu bekennen und für die Erlösung (auch hierfür) zu danken. Christen werden tatsächlich nie tiefer fallen können, als in die guten Hände Gottes. Das ist nicht nur ein frommer Spruch! Vor Gott ist ein ''zerschlagenes Gemüt'' (Psalm 34,9) oftmals mehr von Bedeutung als große Versprechen und meine ''fromme Leistung''. Menschen, die erfahrbaren göttlichen Trost erlebt haben, sind dann auch selbst in der Lage anderen Menschen helfend, verstehend und tröstend zur Seite zu stehen. Auf diese Weise werden sie dann zu Gegenständen der Liebe (Matthäus 25,40). Bist du ein Mensch zu dem andere Menschen gerne gehen um sich zu unterhalten und auszusprechen? Oder bist du eher hartherzig und kannst dir manchmal selbst nicht verzeihen und lässt das andere spüren? Mir persönlich hilft oft der Gedanke daran, daß Gott schon immer meine Zukunft kennt und jeder Tag davon Gott offenbar ist - bis ins Kleinste. In Psalm 139, 15-18 steht: ''Mein Gebein war nicht verhüllt vor dir, als ich im Verborgenen gemacht wurde, kunstvoll gewirkt tief unten auf Erden. Deine Augen sahen mich schon als ungeformten Keim, und in dein Buch waren geschrieben alle Tage, die noch werden sollten, als noch keiner von ihnen war''. Und das bedeutet, Gott hat auch mein Fehlverhalten gesehen, vielleicht Dinge, wo ich immer wieder falle. Und dennoch gilt die Zusage, daß dieser Gott einen Gläubigen weder verlassen und versäumen will und ihn angenommen hat - auch wenn er Fehler macht (Josua 1,5). Gott ist treu, auch wenn wir das manchmal nicht sind (Römer 3,3). Diese getragene Hoffnung hilft uns stark zu sein und uns mit der Zeit zur Ehre Gottes zu verändern.

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