Glaube = Gottes Kraft -|- Andacht von Jörg Bauer (Daily-Message-Archiv, 21. May 2013)

Daily-Message
Die tägliche Andacht

Andacht Archiv-Nr. 3893

für den 21. May 2013 - Autor:

Glaube = Gottes Kraft

''Denn ich hielt es für richtig, unter euch nichts zu wissen als allein Jesus Christus, den Gekreuzigten. Und ich war bei euch in Schwachheit und in Furcht und mit großem Zittern; und mein Wort und meine Predigt geschahen nicht mit überredenden Worten menschlicher Weisheit, sondern in Erweisung des Geistes und der Kraft, damit euer Glaube nicht stehe auf Menschenweisheit, sondern auf Gottes Kraft''.

1. Korinther 2, 2-5 *©*
 

Die Weisheit und das Wissen der Menschen hat sicherlich seine Berechtigung. Immerhin wurden dadurch viele produktive Dinge erdacht und erschaffen, von denen wir ja irgendwie auch alle mehr oder weniger profitieren. Wenn Paulus schreibt, daß der Glaube inhaltlich nicht auf menschlicher Weisheit beruht, dann ist das sozusagen ein klares Signal nach innen (für die Christen) und ebenso nach außen (für die Ungläubigen). Als gläubige Menschen müssen wir davon wegkommen zu meinen, daß der Glaube und die Erkenntnis des Glaubens nur darauf beruht, daß ich mir das intelektuell angeeignet habe. Als warnendes Beispiel mag hier gelten, daß man heutzutage sogar Theologie studieren kann und dennoch ungläubig bleibt. Wenn sich einer etwas auf sein Hintergrundwissen, seinen Eifer und seine Ernsthaftigkeit in Glaubensdingen hätte einbilden können, dann war es Paulus. In Philipper 3, 3-11 schreibt er: ''Denn ''wir'' sind die Beschneidung, die wir im Geist Gottes dienen und uns Christi Jesu rühmen und uns nicht verlassen auf Fleisch, obwohl ich mich auch des Fleisches rühmen könnte. Wenn ein anderer meint, er könne sich auf Fleisch verlassen, so könnte ich es viel mehr, der ich am achten Tag beschnitten bin, aus dem Volk Israel, vom Stamm Benjamin, ein Hebräer von Hebräern, nach dem Gesetz ein Pharisäer, nach dem Eifer ein Verfolger der Gemeinde, nach der Gerechtigkeit, die das Gesetz fordert, untadelig gewesen. Aber was mir Gewinn war, das habe ich um Christi willen für Schaden erachtet. Ja, ich erachte es noch alles für Schaden gegenüber der überschwänglichen Erkenntnis Christi Jesu, meines Herrn. Um seinetwillen ist mir das alles ein Schaden geworden, und ich erachte es für Dreck, damit ich Christus gewinne und in ihm gefunden werde, dass ich nicht habe meine Gerechtigkeit, die aus dem Gesetz kommt, sondern die durch den Glauben an Christus kommt, nämlich die Gerechtigkeit, die von Gott dem Glauben zugerechnet wird. Ihn möchte ich erkennen und die Kraft seiner Auferstehung und die Gemeinschaft seiner Leiden und so seinem Tode gleich gestaltet werden, damit ich gelange zur Auferstehung von den Toten''.

Nicht daß Eifer in Glaubensdingen stets etwas Schlechtes wäre, aber es kann einen mit der falschen Einstellung letztlich weiter von Gott und den Glaubensgeschwistern entfernen, als es positiv ist. Die innere Veränderung des Pharisäers Saulus von Tarsus zu Paulus, dem Apostel Jesu Christi ist eine sehr bemerkenswerte Geschichte, die uns auch für unser persönliches Glaubensleben in der Nachfolge viel zu sagen hat. Was Paulus tat, nachdem ihm Jesus auf dem Weg nach Damaskus begegnete (Apostelgeschichte 22, 6-11) war ein geistliches Abwägen. Das Ergebnis war, daß er sich für seinen blinden Eifer schämte und seine neuen Glaubensgeschwister um Vergebung bat. Wenn wir heute mit Ungläubigen oder auch religiös Andersdenkenden zu tun haben, sollten wir sicherlich die Fakten des Evangeliums kennen und aussprechen, aber auch hier werden wir ''mit überredenden Worten menschlicher Weisheit'' nichts erreichen und statt Einsicht oft nur Streit und Widerworte provozieren. Es geht letztlich darum, daß wir Gott zum Glauben brauchen. Und das sowohl vor unserer Bekehrung und auch erst recht danach. Wir haben keinerlei Grund uns auf irgendetwas etwas einzubilden. Selbstgefälligkeit ist so ziemlich das Letzte was wir für einen geraden Glauben und eine gesunde Lehre benötigen. In Offenbarung 3, 17-19 steht: ''Du sprichst: Ich bin reich und habe genug und brauche nichts!, und weißt nicht, dass du elend und jämmerlich bist, arm, blind und bloß. Ich rate dir, dass du Gold von mir kaufst, das im Feuer geläutert ist, damit du reich werdest, und weiße Kleider, damit du sie anziehst und die Schande deiner Blöße nicht offenbar werde, und Augensalbe, deine Augen zu salben, damit du sehen mögest. Welche ich lieb habe, die weise ich zurecht und züchtige ich. So sei nun eifrig und tue Buße''! Glaube hat das Kennzeichen und den Inhalt einer Beziehung. Es geht um Liebe, Vergebung, Gehorsam, Vertrauen, Hingabe, Mut, Aufrichtigkeit und Hoffnung. Das sollen wir glaubwürdig in der Praxis leben. So sind wir dann nach innen und außen ein Zeugnis für den lebendigen Gott, der uns sieht und uns allein durch seine Kraft ans Ziel bringen wird.

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