Gottvertrauen -|- Andacht von Joseph Backhaus (Daily-Message-Archiv, 12. Jun 2012)

Daily-Message
Die tägliche Andacht

Andacht Archiv-Nr. 3550

für den 12. Jun 2012 - Autor:

Gottvertrauen

Und David sprach zu Saul: Seinetwegen lasse keiner den Mut sinken; dein Knecht wird hingehen und mit diesem Philister kämpfen. Saul aber sprach zu David: Du kannst nicht hingehen, um mit diesem Philister zu kämpfen; denn du bist zu jung dazu, dieser aber ist ein Kriegsmann von Jugend auf. …. Und David sprach: Der HERR, der mich von dem Löwen und Bären errettet hat, der wird mich auch erretten von diesem Philister. Und Saul sprach zu David: Geh hin, der HERR sei mit dir! … Und David nahm seinen Stab in die Hand und wählte fünf glatte Steine aus dem Bach und tat sie in die Hirtentasche, die ihm als Köcher diente, und nahm die Schleuder in die Hand und ging dem Philister entgegen. Der Philister aber kam immer näher an David heran, und sein Schildträger ging vor ihm her. Als nun der Philister aufsah und David anschaute, verachtete er ihn; denn er war noch jung, und er war bräunlich und schön. Und der Philister sprach zu David: Bin ich denn ein Hund, dass du mit Stecken zu mir kommst? Und der Philister fluchte dem David bei seinem Gott und sprach zu David: Komm her zu mir, ich will dein Fleisch den Vögeln unter dem Himmel geben und den Tieren auf dem Felde. David aber sprach zu dem Philister: Du kommst zu mir mit Schwert, Lanze und Spieß, ich aber komme zu dir im Namen des HERRN Zebaoth, des Gottes des Heeres Israels, den du verhöhnt hast. Heute wird dich der HERR in meine Hand geben, dass ich dich erschlage und dir den Kopf abhaue und gebe deinen Leichnam und die Leichname des Heeres der Philister heute den Vögeln unter dem Himmel und dem Wild auf der Erde, damit alle Welt innewerde, dass Israel einen Gott hat … Als sich nun der Philister aufmachte und daher ging und sich David nahte, lief David eilends von der Schlachtreihe dem Philister entgegen. Und David tat seine Hand in die Hirtentasche und nahm einen Stein daraus und schleuderte ihn und traf den Philister an die Stirn, dass der Stein in seine Stirn fuhr und er zur Erde fiel auf sein Angesicht. So überwand David den Philister mit Schleuder und Stein und traf und tötete ihn. David aber hatte kein Schwert in seiner Hand. Da lief er hin und trat zu dem Philister und nahm dessen Schwert und zog es aus der Scheide und tötete ihn vollends und hieb ihm den Kopf damit ab. Als aber die Philister sahen, dass ihr Stärkster tot war, flohen sie.

1 Sam 17.32-51 *©*
 

In einer Tageszeitung sah ich einmal ein zunächst verblüffendes Foto: Da schwebte ein Auto in der Luft, die Türen offen, die Räder nach oben – es war mir ein totales Rätsel. Erst beim genaueren Hinsehen, erkannte ich Drähte und im Hintergrund eine Brücke.
Aufmerksam geworden, las ich den dazugehörigen Artikel. Was war also geschehen? Der PKW war ins Schleudern geraten, hatte das Brückengeländer durchbrochen und war in die Tiefe gestürzt. Aber Glück im Unglück: die Drähte einer Hochspannungsleitung hatten das Fahrzeug aufgefangen. Der Fahrer des PKW sagte dann auch im Interview: Ich kann es mir gar nicht erklären, dass ich mit dem Leben davongekommen bin. Es ist wie ein Wunder.Ich glaube diesem Fahrer gern, dass ihm seine Rettung wie ein Wunder vorgekommen ist.
Auch der Kampf zwischen David und Goliath und besonders sein Ausgang klingt so richtig nach Wunder. Ist es denn kein Wunder, wenn dieser kleine Hirtenjunge, der über keinerlei Kriegserfahrung oder militärische Ausbildung verfügt, diesen kampferprobten Veteranen, diesen Hünen von einem Kerl, den Goliath besiegt? Ja, ich glaube, auch das war ein Wunder.
Wieso aber hat David dieses Wunder vollbringen können?
Weil er Gott vertraute, weil er sich darauf verließ, dass Gott bei ihm und mit ihm war. Und das, war es wohl auch, was ihm den Mut gegeben hat, diesen eigentlich aussichtslosen Kampf überhaupt erst zu beginnen: Das Wissen um die Hilfe und den Beistand Gottes.
Ja, David vertraut Gott vorbehaltlos, er stellt sich ganz unter den Schutz Gottes. Und das ist für mich das Wichtigste an dieser Erzählung von David und Goliath: Dass Gott immer wieder unter Beweis stellt, dass er bei uns ist, dass er um uns ist, uns schützt und für uns sorgt. Und immer wenn ich diese Erzählung lese oder höre, kommt mir auch immer wieder neu zu Bewusstsein, wie oft ich es an diesem Gottvertrauen fehlen lasse. Oh ja, immer wieder ertappe ich mich dabei, dass ich Gott nicht das Vertrauen schenke, das er verdient. Aber mich tröstet bei diesen Überlegungen immer das eine: Gott liebt uns Menschen so sehr, dass er uns auch diesen Mangel an Vertrauen immer wieder vergibt.
Und deshalb möchte ich heute sie alle, liebe Leser, zu mehr Gottvertrauen aufrufen.
Vertrauen wir wieder mehr auf Gott, auf seine Führung und seine Fürsorge um uns. Gott, unser liebender Vater, ist immer um uns und schützt uns - und das ist ein Grund zur Freude und zum Vertrauen auf ihn und seine Führung.

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