Licht und Finsternis -|- Andacht von Jörg Bauer (Daily-Message-Archiv, 11. Jun 2012)

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Die tägliche Andacht

Andacht Archiv-Nr. 3549

für den 11. Jun 2012 - Autor:

Licht und Finsternis

''Und Gott sah, dass das Licht gut war. Da schied Gott das Licht von der Finsternis...''.

1. Mose 1,4 *©*
 

Die Trennung von Licht und Finsternis (Gut und Böse) erfolgte schon von Anfang an (biblisch gesehen). Damit sind nicht nur die Naturgesetze gemeint, denn das Sonnenlicht kam später (am vierten Tag) und im Himmel bedürfen wir auch der Sonne nicht mehr, da Gott das Licht ist. Entsprechend musste etwas getrennt werden, was vorher eben ''nicht gut'' für den Menschen war. Daß das Licht ''gut'' war, ist also kein abwägen, sondern eine Feststellung, da Jesus Christus das (sündlose) Licht war und ist. In Johannes 12,46 steht: ''Ich bin in die Welt gekommen als ein Licht, damit, wer an mich glaubt, nicht in der Finsternis bleibe''. Mit der Schöpfung ist gleichzeitig die Erlösung (das Evangelium) ''erfunden'' und gegründet worden. Dieser Grund wurde allein von Gott gelegt und darauf baut sich alles weitere heilsgeschichtlich auf (AT und NT, Juden und Nationen). Die Schöpfung ist direkt mit der Erlösung verbunden, denn Gott wusste vorher was mit den Menschen geschehen wird, bevor er sie erschuf. Paulus schreibt in 1. Korinther 3,11: ''Einen andern Grund kann niemand legen als den, der gelegt ist, welcher ist Jesus Christus''. Vater, Sohn und Heiliger Geist sind eine Einheit, und wirken in allen schöpferischen, erwählenden und heilsbringenden Dingen zusammen. In allem, was das Leben an sich beinhaltet. Gott ist das Licht (Johannes 8,12) und bringt (ruft) zum Licht. Und logischerweise kann nur ans Licht gebracht (gerufen) werden, was zuvor blind in der Dunkelheit gewesen ist (Johannes 9,41). Und dies trifft eben in besonderem Maße auf den unerlösten (ungläubigen) Menschen zu, der nicht nach Gott fragt, und in seinem natürlichen Zustand daran auch nie einen Gedanken verschwendet.

Paulus schreibt in 2. Timotheus 1, 9-11: ''Er hat uns ja errettet und berufen mit einem heiligen Ruf, nicht aufgrund unserer Werke, sondern aufgrund seines eigenen Vorsatzes und der Gnade, die uns in Christus Jesus vor ewigen Zeiten gegeben wurde, die jetzt aber offenbar geworden ist durch die Erscheinung unseres Retters Jesus Christus, der dem Tod die Macht genommen hat und Leben und Unvergänglichkeit ans Licht gebracht hat durch das Evangelium, für das ich als Verkündiger und Apostel und Lehrer der Heiden eingesetzt worden bin''. Man kann von Schöpfung reden und doch nicht an den Schöpfer glauben. Man kann von Erlösung reden und doch nicht erlöst sein. Für die einen kommt das Licht zur Erlösung und für die anderen zum Gericht. In Johannes 3,19 lesen wir: ''Darin aber besteht das Gericht, daß das Licht in die Welt gekommen ist, und die Menschen liebten die Finsternis mehr als das Licht; denn ihre Werke waren böse''. Ebenso kann man die Schöpfung betrachten, bewundern und erforschen und trotzdem an das Prinzip Zufall glauben und Gottes Schöpferkraft ignorieren und ins Reich der Fabeln verschieben. Und das, obwohl es offensichtlich ist, daß nichts von alleine entsteht. In Römer 1, 18-20 lesen wir: ''Denn es wird geoffenbart Gottes Zorn vom Himmel her über alle Gottlosigkeit und Ungerechtigkeit der Menschen, welche die Wahrheit durch Ungerechtigkeit aufhalten, weil das von Gott Erkennbare unter ihnen offenbar ist, da Gott es ihnen offenbar gemacht hat; denn sein unsichtbares Wesen, nämlich seine ewige Kraft und Gottheit, wird seit Erschaffung der Welt an den Werken durch Nachdenken wahrgenommen, so daß sie keine Entschuldigung haben''. Schöpfung und Erlösung, beides bewirkt und schenkt der allmächtige Gott - IHM gebührt alle Ehre im Himmel wie auf Erden.

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