Die Gemeinde zu Smyrna - Teil 1 -|- Andacht von Gundi Hornbruch (Daily-Message-Archiv, 22. Sep 2010)

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Andacht Archiv-Nr. 2921

für den 22. Sep 2010 - Autor:

Die Gemeinde zu Smyrna - Teil 1

Halte Treue bis zum Tod und ich gebe dir die Krone des Lebens

Offb.2,10 *©*
 

Das zweite Sendschreiben (Offb. 2,8-11) in der Offenbarung richtet sich an die Gemeinde in Smyrna. Der Bestimmungsort dieses Schreibens, die Stadt Smyrna liegt etwa 60 Kilometer nördlich von Ephesus, dem Empfänger des ersten Sendschreibens in der heutigen Türkei. Smyrna war vermutlich eine Gemeinde, die von der Muttergemeinde in Ephesus gegründet worden war. Die Stadt selbst war nach Plänen von Alexander dem Großen erbaut worden und galt als eine der schönsten in ganz Kleinasien. Durch ihre bevorzugte Lage an der Handelsroute zwischen dem Orient und Rom war Smyrna auch eine reiche Stadt, die Hauptstraße wurde ''Goldstraße'' genannt und einige prächtige Tempel dokumentierten diesen Reichtum auch äußerlich. Smyrna hatte seit der Zerstörung Jerusalems eine starke und einflussreiche jüdische Bevölkerung und sie war außerdem ein Zentrum der Kaiserverehrung, ein dem Kaiser Tiberius geweihter Tempel war der größte Stolz der Stadt. Smyrna ist anders als Ephesus im Laufe der letzten 1900 Jahre nicht untergegangen und heißt heute Izmir.

Die Gemeinde in Smyrna hatte keinen Anteil am Reichtum der Stadt und auch kein Ansehen, sondern sie war hart bedrängt, arm und litt unter Verfolgungen und nicht wenige unter ihnen war bereits einen gewaltsamen Tod als Märtyrer gestorben. Die Verfolgung hatte zwei Gründe. Auf der einen Seite war der Kaiserkult, bei dem im Tempel zu Gottes Ehren des Kaisers geopfert wurde. Eine an sich harmlose Zeremonie, doch die Christen in Smyrna weigerten sich, den Kaiser als Gott zu verehren. Zudem wurden sie damit als Staatsfeind zum Tode verurteilt. Wer einen Staatsfeind meldete, bekam 10% von dessen Besitz. So verloren viele Christen ihr Eigentum und sogar ihr Leben! Zu dieser Gemeinde sagt Jesus: »Ich kenne deine Trübsal und Armut - doch du bist reich!« Menschen fühlen sich eher schwach, die sich stark geben. Entweder setzen wir dann eine Maske auf oder wir geben zu, dass wir es nicht alleine schaffen, weil wir selber nun nicht mehr weiter wissen und Gott erlauben, an uns, mit uns und durch uns das zu tun, was Er eigentlich will! Wir sind auch dann nicht reich, wenn wir materielle Güter besitzen und viel Geld haben. Der Besitz von Geld, egal wie viel, macht uns nicht reich, ebenso wenig wie das fehlende Geld uns arm macht! Reich sind wir dann, wenn Gott uns sagt: »Ich werde dir geben...Kein Unrecht erleiden durch den zweiten Tod!« Denn der erste Tod wird uns von allem Besitz, allem Geld und allem Materiellen trennen. Ob reich oder arm, nichts können wir mitnehmen. Reich werden wir, wenn wir die Krone des Lebens empfangen - nach dem zweiten Tod - wo dann kein Leid mehr sein wird und nichts mehr von Gott trennen kann. Sind wir so ''arm'', weil wir so stark auf den materiellen Besitz fixiert sind? Ist darum unser geistliches Leben so lau, ist unsere Beziehung zu Gott so langweilig und sind unsere Gemeinden so müde und die Aktionen so lustlos?
Einen behüteten Tag

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