Golgatha trennt alles -|- Andacht von Jörg Bauer (Daily-Message-Archiv, 10. Sep 2009)

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Die tägliche Andacht

Andacht Archiv-Nr. 2544

für den 10. Sep 2009 - Autor:

Golgatha trennt alles

Wovon wir aber reden, das ist dennoch Weisheit bei den Vollkommenen; nicht eine Weisheit dieser Welt, auch nicht der Herrscher dieser Welt, die vergehen. Sondern wir reden von der Weisheit Gottes, die im Geheimnis verborgen ist, die Gott vorherbestimmt hat vor aller Zeit zu unserer Herrlichkeit, die keiner von den Herrschern dieser Welt erkannt hat; denn wenn sie die erkannt hätten, so hätten sie den Herrn der Herrlichkeit nicht gekreuzigt.

Korinther 2, 6-8 *©*
 

Man stelle sich vor, Gott musste bestimmte Wahrheiten, Vorherbestimmungen und geheime Absichten zurückhalten, weil sonst die Menschen damals in Israel Jesus Christus nicht gekreuzigt hätten. Wie klein hat sich Gott doch gemacht, um uns zu erlösen! Dem Sohn Gottes wurde sein Leben auch nicht genommen, er hat es freiwillig hingegeben – Johannes 10, 17-18: „Darum liebt mich mein Vater, weil ich mein Leben lasse, dass ich's wieder nehme. Niemand nimmt es von mir, sondern ich selber lasse es. Ich habe Macht, es zu lassen, und habe Macht, es wieder zu nehmen. Dies Gebot habe ich empfangen von meinem Vater“. Jesus war nicht seine Unabhängigkeit wichtig, sondern seine Liebe zum Vater im Himmel. Ihm war schon als zwölfjähriges Kind klar, dass er Gottes Willen erfüllen will (Lukas 2,49: „Wisst ihr nicht, dass ich sein muss in dem, was meines Vaters ist?). Jesus war im Tempel, der Gott gehörte und für IHN erbaut wurde. Später sagte er, dass er genau diesen Tempel, wenn er zerstört wäre, in drei Tagen wieder aufbauen würde (Johannes 2, 19-21). Beides ist geschehen, aber nicht mit dem Gebäude, sondern mit ihm selbst, da er vom Tempel seines Leibes sprach. Die Kreuzigung zerstörte seinen Leib, und die Auferstehung am dritten Tage, war der Neuaufbau – durch die Vergebung der Sünden, wurden Glaubende eine „neue Kreatur“ (2. Korinther 5,17) und zum „Tempel des Heiligen Geistes“ (1. Korinther 6,19). Uns ist es ebenso ergangen wie Jesus Christus, da wir mitgekreuzigt und mitauferstanden sind. Wir stehen zwar äußerlich noch nicht im neuen Glanz da (das kommt noch, wenn auch unser Leib erlöst wird) aber es ist eine geistliche Tatsache, dass wir vom Tod (Abriss) zum Leben (Neuaufbau) gekommen sind durch den Glauben an das Evangelium der Gnade. Wie sehr wir dann strahlen werden in unserer neuen „Hütte“, hängt auch davon ab, wie wir hier gelebt haben.

Es ist ein Geheimnis, warum Gott das Evangelium den Weisen und Klugen verborgen, und es den Unmündigen offenbart hat (Matthäus 11, 25-26)? Es geht in diesem Geheimnis (soviel ist erkennbar) um eine Vereinigung, dass also zusammen kommt, was schon immer zusammen gehörte. Das betrifft sowohl das irdische wie das himmlische Leben (Epheser 1, 9-10). Man stelle sich erneut vor, es lebten und leben Menschen auf diesem Planeten, die von Ewigkeit her Gottes Kinder waren. Und dann hat Gott ihnen sozusagen einen Sinn eingepflanzt, um in Jesus Christus den Weg, die Wahrheit und das Leben zu erkennen (Johannes 14,6). Wann und wo das geschieht ist unterschiedlich. aber auch hierbei geht nichts ohne den HERRN. Das Böse musste seinen Raum bekommen, damit das Gute offenbart werden konnte. Da Gott das schon vorher wusste, hat er einen Zeitpunkt bestimmt, an dem Golgatha und das Kreuz zum Fixpunkt der Zeiten wurde an dem Gut und Böse getrennt worden ist. Die Gnade triumphiert deshalb, weil Gott nicht seine Ansprüche heruntergeschraubt hat (Gott ist heilig und kann nicht weniger heilig sein) sondern weil Jesus Christus gesucht und gefunden hat, was verloren war (Lukas 19,10). Was Gott nun finden will, nennt man Vorherbestimmung, Gnade und Gerechtigkeit. In Römer 16, 25-27 lesen wir: „Dem aber, der euch stärken kann gemäß meinem Evangelium und der Predigt von Jesus Christus, durch die das Geheimnis offenbart ist, das seit ewigen Zeiten verschwiegen war, nun aber offenbart und kundgemacht ist durch die Schriften der Propheten nach dem Befehl des ewigen Gottes, den Gehorsam des Glaubens aufzurichten unter allen Heiden: dem Gott, der allein weise ist, sei Ehre durch Jesus Christus in Ewigkeit! Amen“.

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