Vergebung -|- Andacht von Armida Günther (Daily-Message-Archiv, 25. Sep 2008)

Daily-Message
Die tägliche Andacht

Andacht Archiv-Nr. 2194

für den 25. Sep 2008 - Autor:

Vergebung

Ist es leichter zu sagen: ''Dir sind deine Sünden vergeben, oder: Steh auf, du bist geheilt? Aber ich will euch beweisen, dass der Menschensohn die Macht hat, schon jetzt Sünden zu vbergeben.'' Und er forderte den Gelähnten auf: ''Nimm deine Trage und gehe nach Hause!''

Lukas 5,23-24 *©*
 

Jesus hat es alles gekostet, damit ich Vergebung finde und aufrecht gehen kann: nicht gebeugt, gekrümt oder sonst irgendwie gekennzeichnet. ER starb schuldlos für meine Schuld, meine Lieblosigkeit, meine Fehler, meinen Hass und unter vielen anderen Punkten auch meiner Unversöhnlichkeit: da hab ich Schuld auf mich geladen, geh hin zu Jesus, bete, lege ihm alles ans Kreuz und...nehme alles wie gutgeschnürt und festgezurrt in einem Rucksack wieder mit in meinen Alltag! Die Last drückt: anfangs vielleicht nicht ganz so sehr, aber mit jeder Minute wird dieser Rucksack schwerer und schwerer.
Habt Ihr schon mal eine Tageswanderung gemacht? In der Regel wird der Rucksack nach und nach leichter, da Nahrung und Flüssigkeit zu sich genommen werden muss, um diesen Rucksack überhaupt tragen zu können und einen schönen Tag zu verleben, der meist auch irgendwie geplant und vorbereitet war!
In unserem Leben ist es meist umgekehrt: Fehler, Schuld und Unversöhnlichkeit wird mitgeschleppt und mitgeschleppt bis es einen in die Knie zwingt! Dann kommen Fragen: was ist denn eigentlich los? warum muss mir das passieren? warum kann ich nicht wie...Selbstmitleid taucht auf und gaaanz weit hinten in den Hirnwindungen liegt die Antwort parat, nur will man die JETZT absolut nicht hören!!!
Jesus hat es alles gekostet, dass ich Vergebung finde. Wie gehe ich damit um? wie zeige ich, dass ich weiß: mir ist vergeben?
Ich habe gelernt, nicht nur den Inhalt des Rucksackes (um bei diesem Bild zu bleiben) auszuleeren, sondern auch den Rucksack stehenzulassen! Ich habe mir nicht von einem anderen noch mal vorhalten lassen: das was du da getan hast war...nein, ich weiss MIR IST VERGEBEN. Da kann dran gerüttelt werden und immer und immer wieder ins Gedächnis zurückgerufen werden, wenn ich meiner Vergebung aber bewusst bin wird es mich nicht erdrücken und auch nicht in die Knie zwingen können.
Vergebung Gottes bedeutet, dass meine Sünden weg sind und ich kann und soll sie nicht wieder hervorholen! Ich habe ab diesem Vergebungszeitpunkt keine Vergangenheit mehr nur noch eine Zukunft! Vergebung ist radikal! Gott vergibt mir nicht, weil es mir so leid tut, sondern weil sein Sohn dafür sein Leben gelassen hat. Die Vergebung ist nicht an mein Gefühl geknüpft, sondern an sein Wort und Erlösungswerk. Darauf darf ich mich verlassen. Sobald ein negativer Gedanke sich festnisten will, ich anfange zu grübeln, sich mein Denken im Kreis dreht und mich gefangen nehmen will, muss ich damit innerlich in die Gegenwart Gottes treten und mir bewusst verbieten, weiter so zu denken. Ich muss mein Denken mit gottgewollten Gedanken füllen. ''Gott liebt mich'' ''Gott steht zu mir'' ''Gott will mein Bestes'' usw.
Der Gelähmte in unserem Beispiel aus der Bibel, denkt nicht an die Vergangenheit, nicht dass er nicht laufen konnte, nicht was andere eventuell meinen. Nein: er nimmt seine Trage, ging nach Hause und dankte Gott.
Danke ich Gott für die Vergebung mit meinem Leben? wie sieht das Vergeben in meinem Leben aus? Habe ich mir meine Fehler und Schuld vergeben? Habe ich und werde ich meinem Gegenüber vergeben, wenn Fehler und Schuld mich treffen? Vergebe ich auch, wenn mich keiner um Vergebung bittet?
Anderen zu vergeben, bedeutet bewusst auf mein Recht zu verzichten, bewusst Verlust in Kauf zu nehmen!
Bleibe ich in der Vergebungsbereitschaft und im Gebet, werde ich innerlich frei werden können und Bitterkeit dem anderen gegenüber verhindert werden.
Jesus bat um Vergebung am Kreuz, als noch kein einziger um Vergebung gebeten hat, als noch alles schwarz war und keiner überhaupt annähernd verstand WAS da grad vorsich gegangen ist!
Jesus ähnlicher werden, ist mein Zielgedanke, mein Weg und da gehört auch die Vergebung dazu: mir selbst und erst recht meinem Gegenüber. Ich wünsche Euch, dass auch Ihr lernt, Euch selbst zu vergeben, anderen die Vergebung auszusprechen,(wenn auch nicht immer persönlich möglich) aber im Gebet und ich wünsche Euch einen Tag, an dem Ihr ganz bewusst spürt: Euch ist Vergeben!
Herzliche Segensgrüße.

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