Weisheit in der Welt -|- Andacht von Jörg Bauer (Daily-Message-Archiv, 24. Apr 2008)

Daily-Message
Die tägliche Andacht

Andacht Archiv-Nr. 2040

für den 24. Apr 2008 - Autor:

Weisheit in der Welt

''Verhaltet euch weise gegenüber denen, die draußen sind, und kauft die Zeit aus. Eure Rede sei allezeit freundlich und mit Salz gewürzt, dass ihr wisst, wie ihr einem jeden antworten sollt.''

Kolosser 4, 5-6 *©*
 

Mit Freundlichkeit kann man erreichen, daß Menschen zuhören und ehrlich sind - damit ist sicherlich keine aufgesetzte Freundlichkeit gemeint, sondern eine die redet, zuhört und einen bleibenden, positiven Eindruck hinterlässt. Wenn man redet was gut ist, dann bringt es auch Segen für den, der es hört und den, der es ausspricht (Epheser 4,29). Es ist klug seine Reden mit Freundlichkeit zu würzen, denn dadurch wächst die Bereitwilligkeit das Wort Gottes aufzunehmen und sich auch selbst damit zu beschäftigen (Apostelgeschichte 17,11). Es ist also nicht gerade weise, unfreundliche und fade Reden zu schwingen - sie lösen meist nur Kopfschütteln und Aggressionen aus. Zur Freundlichkeit kann man sich entscheiden - man muß nicht erst warten bis man selbst ''gut drauf'' ist. Und auch zur ''salzigen Rede'' kann man sich entscheiden - indem man sich vorher informiert, biblische Fakten und Hintergründe kennt und auch seine eigenen, ungeschönten Erfahrungen griffbereit hat. Wer als aktiver Christ Wissen, Erfahrung und Freundlichkeit kombiniert hat viel zu sagen und wird seine Wirkung nicht verfehlen. Unser Verhalten ist unser Zeugnis und unsere Sorgfalt ein Ausdruck unserer Einstellung. In dem Zusammenhang schreibt Paulus in Epheser 5, 15-16: ''So seht nun sorgfältig darauf, wie ihr euer Leben führt, nicht als Unweise, sondern als Weise, und kauft die Zeit aus; denn es ist böse Zeit''. Wir werden hier also ermahnt und freundlich aufgefordert, aus unserem Leben und der Zeit die uns zur Verfügung steht etwas Sinnvolles zu machen - gerade auch deshalb, weil wir Christen sind und unsere Lebensinhalte- und ziele anders aussehen als bei denen, ''die draußen sind''. Um so zu reden wie Gott es gefällt und der Sache des Glaubens und des Evangeliums dient, brauchen wir das Gebet. Wir haben vielleicht manchmal ''nichts'' zu sagen oder nichts Gutes, weil wir Gott nicht darum bitten (Jakobus 4,2).

Jeder Mensch hat seine eigene Sprache und Wahrnehmung und auch die Sprache der Liebe hat jeder so, wie er sie hat. Wir können ohne den Geist Gottes nichts offenbar machen für einen anderen Menschen (Kolosser 4, 3-4). Es gibt ja das Sprichwort: ''Wenn zwei das Gleiche machen ist es noch lange nicht dasselbe''! Es kommt tatsächlich auf viele innere und äußere Faktoren an, denen wir ausgesetzt sind und auf die wir dann reagieren müssen. Darum brauchen wir das Gebet und Fürbitte, damit wir auch Mut, Kraft, Weisheit, gelegene Zeit und die rechten Worte empfangen und weitergeben können. In der Praxis erleben wir das ja alle, daß man nicht immer weiß, was wir wem wie antworten sollen? Wie schnell ist man in Belanglosigkeiten, Streitereien oder Pauschalitäten verwickelt ohne wirklich etwas Sinnvolles und Auferbauendes gesagt und gehört zu haben. Sicherlich ist es manchmal auch besser zu schweigen und nicht stets muss man tiefe und schwere Diskussionen führen - alles hat seine Zeit (Prediger 3,1). Aber grundsätzlich ist es so, daß unser Verhalten nicht zuletzt an unsere Reden gekoppelt ist. Unser großes Vorbild ist Jesus Christus. ER hat auf Erden immer die besten Fragen gestellt und auch die bedeutendsten Antworten gegeben (Markus 12, 28-34). ER war manchmal sehr direkt und dadurch unbequem, und so manche haben sich über ihn geärgert, aber was er sagte und tat, das hatte Hand und Fuß und war die Wahrheit - und dies nie zu unserem Nachteil.

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