Die Welt hungert...! -|- Andacht von Rolf Aichelberger (Daily-Message-Archiv, 25. Apr 2008)

Daily-Message
Die tägliche Andacht

Andacht Archiv-Nr. 2041

für den 25. Apr 2008 - Autor:

Die Welt hungert...!

Unser tägliches Brot gib uns heute!

Matthäus 6, 11 *©*
 

Missernten in den Haupterzeugungsländern von Getreide. Die Produktion von Energiepflanzen zur Gewinnung von Bioethanol oder Biomethan auf Anbauflächen die bisher zur Lebensmittelerzeugung genutzt wurden. Steigende Erzeugungskosten: explosionsartige Saatgutverteuerung, ständig steigende Düngerpreise. Bevölkerungswachstum. Steigender Wohlstand sogenannter „Schwellenländer“ wie China, die sich jetzt auch ihr „tägliches Fleisch“ leisten können, fördert den Anbau von Getreide als Futtermittel für Schweine und Rinder zur Fleischerzeugung. All dies und noch viel mehr trägt zur derzeitigen „Verknappung“ von Nahrungsmittel bei. Hinzu kommen Spekulanten, die Getreide horten und auf steigende Preise warten, um anschließend riesige Gewinne daraus zu ziehen. Und diese Liste ließe sich noch seitenlang fortführen. Seit Wochen finden wir diese Meldungen in Zeitungen und auf Fernsehsendern. In den vergangenen Tagen beschäftigte sich auch der Deutsche Bundestag mit „dem Problem der steigenden Nahrungsmittelpreise“. Jetzt wo diese Schreckensmeldungen und die Auswirkungen auch in der reichen westlichen Welt zu spüren sind, da erfolgt der große Aufschrei! Wenn seit Jahrzehnten Menschen aus der „dritten Welt“ gehungert haben, wenn im Osten Europas Menschen an der Armutsgrenze oder darunter leben müssen und kaum Geld für Nahrungsmittel und Wohnraum haben, dann hat man das registriert, eventuell Spenden gesammelt und nach kurzer Zeit wieder vergessen. Doch nun, so scheint es, betrifft es uns, „den reichen Westen“ selbst - und plötzlich gewinnt die Angst vor Hunger eine ganz andere Dimension.

Doch halt! Dies soll doch eine frohmachende und aufbauende Andacht für den heutigen Tag werden. Aber wie soll das gehen, angesichts solcher Meldungen? „Unser tägliches Brot gib uns heute“ - dieses Gebet, das Jesus seinen Jüngern gelehrt hatte, gewinnt urplötzlich weltweit große Bedeutung. Wenn es um die Existenz des Menschen in seinem irdischen Leben geht, dann erinnern die Menschen sich vielleicht wieder an Gott, den Schöpfer des Himmels und der Erde. Wir haben von Gott die Erde „geschenkt“ bekommen. Gott vertraute sie „unserer Fürsorge“ an (GNB, 1. Mose 1, 28-30). Damals lebten die Menschen noch im Paradies und mussten nichts für „ihr tägliches Brot“ tun. Es wuchs alles und alles konnte der Mensch ernten ohne zu säen. Doch nach dem „Sündenfall“ änderte sich dies:
„Gott sprach zum Mann: Dein Acker soll verflucht sein. Dornen und Disteln sollen wachsen. Dein Leben lang wirst du hart arbeiten müssen“ (aus 1. Mose 3,17-20). Die Bibel berichtet an vielen Stellen von Missernten und Hungersnöten . Aber sie berichtet auch von den Zusagen Gottes: „Solange die Erde steht, soll nicht aufhören Saat und Ernte, Frost und Hitze, Sommer und Winter, Tag und Nacht.“ (1. Mose 8,22).

Hier könnte ich noch viele Seiten weiterschreiben. Wir können nicht alle Probleme dieser Welt lösen. Aber Gott kann! Und wir können umdenken und dafür ist es höchste Zeit! Wir müssen bei uns beginnen, in dem wir viel bewusster, viel verantwortungsvoller leben lernen und in dem wir uns zurückbesinnen, an den Gott, von dem Alles kam, durch den Alles ist und durch den Alles wird. Das Dringendste und Eiligste ist, dass wir reichen Menschen (Länder), Sofortmaßnahmen ergreifen, damit jeder Mensch auf dieser Erde genug zu essen hat! Umverteilung ist angesagt! Die Bibel gibt uns dazu Beispiele: „Josef, Ägypten, Kanaan - 1. Mose 41ff“. Wir müssen die Bibel wieder beim Wort nehmen. Sie zeigt uns, wie wir unser Leben, richtig leben müssen. Sie zeigt uns auch wie wir „reichen Menschen“ mit den armen Menschen teilen müssen, die nichts haben.
Das Wichtigste was zu tun ist, ist aber, die Umkehr zu Gott selbst! Es gilt, die Aufforderung, die schon Johannes der Täufer ausgerufen hatte: „Ändert euch! Kehrt um! Tut Buße! Es muss uns wichtig sein, Gott wieder ernst zu nehmen! Und darum möchte ich uns alle auffordern, uns Gott zuzuwenden, umzukehren und ins Gebet mit Gott zu kommen. Ihm müssen wir für „unser“ tägliches Brot danken und ihn müssen wir um unser „tägliches Brot“ bitten. Er wird uns versorgen, da bin ich mir sicher. Er kennt unsere Zukunft. Das tröstet und macht Hoffnung. Amen.

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