mobi.daily-message.de die mobile Kurzandacht Nr.: 844 - Fri., 14 Jan 2005

Macht

Und sie standen auf und stießen ihn zur Stadt hinaus und führten ihn bis an den Rand des Berges, auf dem ihre Stadt erbaut war, um ihn so hinabzustürzen. Er aber schritt durch ihre Mitte hindurch und ging weg.

Lk 4, 29+30


Hallihallöchen..

Letztens bin ich bei meiner stillen Zeit über die Verse oben quasi gestolpert. Es gab folgende Situation: Jesus war in dem Ort, wo er aufgewachsen ist, in Nazareth und hat dort gepredigt. Die Bewohner sind begeistert und wollen, dass er für sie Wunder tut, so wie er es in Kapernaum getan hat. Als Jesus dies nun ablehnt, werden sie wütend, und gehen sogar soweit , dass sie ihn vom Berg stürzen wollen, dass sie ihn umbringen wollen.
Nun ist Jesus nicht eingeschüchtert oder so etwas in der Art, es scheint ihn nicht mal richtig zu interessieren, was seine früheren Nachbarn mit ihm machen wollen, er geht einfach weg. Weg von der Menschenmenge die ihn umbringen will. Er versucht nicht, die Menschen zu beschwichtigen, er gibt auch nicht nach. Dies zeugt von seiner Macht, weil er über den Dingen stehen kann. Er erwartet keine faire Behandlung, er wusste im voraus, was geschehen würde.
Dies zeugt aber auch von seiner mächtigen Ausstrahlung, denn ich denke kaum, dass die Bewohner dort Jesus ohne Widerspruch hätten gehen lassen, wäre er ein einfacher Mensch gewesen. Und doch war er einer von ihnen...

Es ermutigt mich, dass Jesus so ein mächtiges Auftreten hat. Wenn ich mit ihm unterwegs bin, kann ich mich voll und ganz auf ihn verlassen. In Römer 8, 31 steht ''Ist Gott für uns, wer kann wider uns sein?'' Da kann ich mich Paulus nur anschließen.

Ich wünsche dir, dass du dich heute wieder besonders sicher unter Gottes Schutz fühlst.

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