mobi.daily-message.de die mobile Kurzandacht Nr.: 6718 - Sat., 13 Feb 2021

Im Namen des Herrn!

Und alles, was ihr tut mit Worten oder mit Werken, das tut alles im Namen des Herrn Jesus und dankt Gott, dem Vater, durch ihn.

Kollosser 3:17


Ich hatte vorgestern ein Gespräch mit einer Arbeitskollegin aus der Küche im Krankenhaus. Zurzeit sind wir alle ziemlich überfordert. Unsere Teams sind wegen Corona geteilt und in einem ist der Virus eingekehrt. Die Arbeit wird wegen dem Ausfall von Kollegen immer mehr und wir müssen in derselben Zeit das Doppelte schaffen. Der Aufgabenbereich meiner Kollegin ist eigentlich in der Küche, doch wegen Unterbesetzung muss sie zurzeit bei uns im Speisesaal aushelfen. Sie war bekümmert, dass nun ihre Arbeit wer anderer im Küchenbereich dazu nehmen muss, weil sie bei uns eingeteilt wurde. Ich zeigte, auch wenn es mir schwer fiel, Verständnis, und dennoch musste ich sie erinnern, dass sie vom Chef eingeteilt wurde, weil wir dringend Hilfe benötigen.

Ja, es ist mühsam, und manchmal wünsche ich mir auch mehr Gelassenheit um den Druck auszuhalten. Ich bin deshalb doppelt froh, dass ich mit Gott unterwegs bin. Ich ermutigte meine Kollegin, die selbst auch Christin ist, einfach ihre Arbeit zu tun und nicht weiter darüber nachzudenken, was sonst ihre Aufgabe wäre. Im Moment sei sie bei uns eingeteilt und wir sind echt froh darüber, dass sie uns hilft. Mir fiel auch noch der Vers aus dem Kolosserbrief ein, wo Paulus auffordert alles zur Ehre des Herrn zu tun.

(Kolosser 3:17)
Und alles, was ihr tut mit Worten oder mit Werken, das tut alles im Namen des Herrn Jesus und dankt Gott, dem Vater, durch ihn.

Ich sagte, dass wir versuchen sollten, unsere Arbeit so zu machen, als würden wir es nur für Gott tun. Sie meinte zwar dass dies für sie unmöglich sei, doch sie würde es versuchen. Wir arbeiteten still weiter und ich hing meinen Gedanken nach. Insgeheim durchdachte ich meinen Dienst und stellte mein eigenes Werken ehrlich in Frage?

Wie sieht es bei mir aus, tue ich meinen Dienst im Namen des Herrn?

Nun, meine Kollegin hat wohl Recht, das ist gar nicht so einfach. Mir ist bewusst, wenn ich es auch versuche, arbeite ich meistens als Mensch für Menschen und nicht dem Herrn. Ich muss mir eingestehen, es ist leicht die Bibel zu zitieren, doch es umzusetzen ist eine andere Geschichte, denn dazu bin auch ich meistens zu schwach.

Da kann ich nur wiederholen was ich am Anfang erwähnte, wie froh ich bin mit Gott unterwegs zu sein, denn er weiß um meine Schwachheit.

(2.Korinther 12:9-10)
Und er hat zu mir gesagt: Lass dir an meiner Gnade genügen; denn meine Kraft vollendet sich in der Schwachheit. Darum will ich mich am allerliebsten rühmen meiner Schwachheit, auf dass die Kraft Christi bei mir wohne. Darum bin ich guten Mutes in Schwachheit, in Misshandlungen, in Nöten, in Verfolgungen und Ängsten um Christi willen; denn wenn ich schwach bin, so bin ich stark. Amen

Seid herzlichst gesegnet ,eure

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