mobi.daily-message.de die mobile Kurzandacht Nr.: 6568 - Wed., 16 Sep 2020

Die Jugend und ihr Ruf?

''Dies sind die Sprüche Salomos, des Königs in Israel, des Sohnes Davids, zu lernen Weisheit und Zucht, Verstand, Klugheit, Gerechtigkeit, Recht und Schlecht; daß die Unverständigen klug und die Jünglinge vernünftig und vorsichtig werden. Wer weise ist der hört zu und bessert sich; wer verständig ist, der läßt sich raten, daß er verstehe die Sprüche und ihre Deutung, die Lehre der Weisen und ihre Beispiele. Des HERRN Furcht ist Anfang der Erkenntnis''.

Sprüche 1, 1-7


Ein junger Mann kommt in meine Küche. Er grinst über das ganze Gesicht.

„Was ich heute erlebt habe, war total witzig.“ sagt er und kichert.

Er ist 23 Jahre alt. Seit mehreren Jahren begleite ich ihn und seine Freunde. Es sind insgesamt sechs, die sich regelmäßig treffen. Sie haben immer wieder mal etwas vor. Dazu gehören oft Gesellschaftsspiele, aber auch andere Unternehmungen.

Damit sie weiterhin befreundet bleiben, hatte ich im Laufe der Zeit immer mal Gespräche mit ihnen geführt, damit sie sich tragen, verzeihen, aushalten, vor allem aber durchhalten.

Nun stand einer von ihnen in meiner Küche: „Stell dir vor, am Donnerstag haben wir uns gedacht, wir könnten doch mal wandern gehen. Hier irgendwo in der Umgebung wäre eine gute Idee. Dann haben wir überlegt, wie wir das organisieren können. Nach langem Hin und Her, hat einer gesagt, ich schau mal, was im Kreis hier angeboten wird.

Er meldete uns kurzerhand bei einer Wandergruppe, für Sonntag, an. Noch auf dem Hinweg zum Treffen, waren wir, (mit zwei Autos unterwegs) nicht sicher, ob wir das wirklich tun sollten. Ob wir nicht doch lieber umkehren sollen.

Dann kamen wir zum Treffpunkt, und dann... ab 60 Jahre aufwärts, alle weißhaarig, viele Senioren standen da.

Wir schauten uns an. Sie schauten uns an. Dann große Freude ihrerseits. Schön, dass ihr gekommen seid. Herzlich willkommen. Das ist ja eine Überraschung.

Der Tag wurde wunderschön und lustig. Wir wurden gefragt, wo wir herkamen, sie interessierten sich für uns, unsere Ausbildungen, unsere Interessen. Sie gaben Erlebnisse aus ihrer Zeit zum Besten.

Sie hatten interessante Berufe, konnten mit vielen Anekdoten glänzen. Mit den rüstigen Senioren gingen wir dann Kuchen essen. Ich mag zwar keinen Kuchen, aber ich habe trotzdem gegessen. Es war so richtig spießbürgerlich. Doch wir hatten eine Menge zu lachen.

Weißt du, ich glaube, das machen wir noch mal. Es war eine sehr gute Idee.

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