mobi.daily-message.de die mobile Kurzandacht Nr.: 6346 - Fri., 07 Feb 2020

Vor Jesus beugt sich einmal jeder

''Darum hat ihn auch Gott erhöht und hat ihm den Namen gegeben, der über alle Namen ist, dass in dem Namen Jesu sich beugen sollen aller derer Knie, die im Himmel und auf Erden und unter der Erde sind, und alle Zungen bekennen sollen, dass Jesus Christus der Herr ist, zur Ehre Gottes, des Vaters.''

Philipper 2, 9-11


Weltlich gesehen ist eine Sache sicherlich wichtiger als allein der Name. Schon Johann Wolfgang von Goethe sagte einmal: ''Der Name ist Schall und Rauch''. Wenn jemand dringend Hilfe braucht, ist ihm die Hilfe wichtiger als der Name des Helfers. Viele meinen aber trotzdem, sie können schon alleine mit ihrem Namen etwas bewegen. Oder sie bilden sich ein, jeder müsse Rücksicht nehmen und Respekt haben und einen Schritt zur Seite gehen wenn man auftaucht. Unsere Welt funktioniert vielfach nur mit Namen - seien es Firmennamen, Werbenamen, Pseudonyme, Vereine, Titel usw. Der Name spielt in unserer Welt eine große, oft überdimensionierte Rolle. Und nicht selten steckt nicht wirklich etwas Sinnvolles und Brauchbares dahinter. Von daher hat Goethe sicherlich recht, wenn er die Sache (die Gefühle) ansich höher bewertet, als den Namen der dahinter steckt. Sicherlich auch aus schlechten Erfahrungen heraus kommt er dann zum Schluß: Namen sind Schall und Rauch! Sie kommen und gehen sozusagen und was bleibt, ist letztlich die Wahrheit! Einige Namen sind gefährlich und es gibt Menschen, die wollen es vermeiden mit diesen Namen in Verbindung gebracht zu werden. Zur Zeit Jesu und auch heute wieder, werden Christen gehasst und verachtet, kritisch gesehen und teils verfolgt (Markus 13,13). Gott ist es ein Anliegen uns selig zu heißen, gerade auch dann, wenn wir angefeindet werden oder die Menschen uns abstempeln und beleidigen (1. Petrus 4,14). Wenn wir gläubig geworden sind und uns im Gehorsam taufen lassen, so sollen wir dies auf den Namen Jesu hin geschehen lassen (Apostelgeschichte 22,16). Wir Menschen orientieren uns an Namen - sie unterscheiden uns und sind wichtig um Beziehungen einzugehen. Sie haben eine Bedeutung, wenn auch für Gott eine andere als in der Welt. Gott kennt uns nicht nach dem Fleisch, was auch unseren weltlichen Namen betrifft. In der Ewigkeit werden wir Christen von Gott einen neuen Namen erhalten auf einem weißen Stein (Offenbarung 2,17). Nur Gott kennt diesen Namen und ein jedes Kind Gottes wird neu genannt werden und damit sehr glücklich sein. Dieser Name wird gerecht sein und unsere Persönlichkeit wunderbar ausdrücken.

Heutzutage sind wir manchmal recht oberflächlich wenn es darum geht jemandem einen Namen zu geben, der zu ihm passt. Das hat auch den Grund, weil wir die Person nicht wirklich kennen. Bei Gott wird das ganz anders sein, denn ER kennt uns! Wenn wir als Christen den Namen Jesus Christus im Glauben im Munde führen, so loben wir Gott, denn das ist der einzige Name unter dem wir selig werden sollen und können - Apostelgeschichte 4,12: ''Und in keinem andern ist das Heil, auch ist kein andrer Name unter dem Himmel den Menschen gegeben, durch den wir sollen selig werden'', Gerade heute, wo alles, was irgendwie mit einer höheren Macht und Gott zu tun hat, in einen Topf geworfen wird, ist dieser Satz von großer Bedeutung und Wichtigkeit. Nicht Buddha, Allah, Jehova, Mohammed, Dalai Lama, Krishna, Satan oder wer und was auch immer, sondern allein der Name Jesus Christus rettet den Menschen vor dem Verderben und gerechten Zorn des Allmächtigen (Johannes 3,16). Und vor diesem Namen und was dahinter steht, wird sich einmal jedes Knie beugen müssen (Römer 14, 11-12). Schall und Rauch sind Dinge die schnell vergehen und sich auflösen, aber der Name Gottes bleibt in Ewigkeit. Gott hat sich in diesem Namen offenbart, im Namen des eingeborenen Sohnes Jesus Christus!. Wer an diesen Namen glaubt, wird nicht gerichtet, und wer nicht, der ist schon gerichtet (Johannes 3,18). Jesus Christus ist Gott! Und allein in seinem Namen ist das Heil zu finden und die ewige Macht und Herrlichkeit des einzigen Gottes. In Offenbarung 1, 17-18 schrieb Johannes im Exil auf der griechischen Insel Patmos bei seiner himmlischen Erscheinung diese gewaltigen Worte: ''Und als ich ihn sah, fiel ich zu seinen Füßen wie tot; und er legte seine rechte Hand auf mich und sprach zu mir: Fürchte dich nicht! Ich bin der Erste und der Letzte und der Lebendige. Ich war tot, und siehe, ich bin lebendig von Ewigkeit zu Ewigkeit und habe die Schlüssel des Todes und der Hölle''. Amen.

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