mobi.daily-message.de die mobile Kurzandacht Nr.: 5970 - Sun., 27 Jan 2019

Rosen Tulpen Nelken

Betrachtet die Lilien, wie sie wachsen; sie mühen sich nicht und spinnen auch nicht. Ich sage euch aber, selbst Salomo in all seiner Herrlichkeit war nicht bekleidet wie eine von ihnen.

Lukas 12:27


Würde man Christen fragen, mit welcher Blume sie sich verglichen, wäre möglicherweise die Lilie die Favoritin. Denn in (Lukas 12:27) wird Gottes Fürsorge und Vertrauensbeweis besonders für diese Pflanze hervorgehoben. Der Lilie mit ihrem königlich- stattlichem Auftreten, wird auch im Hohelied der Liebe als Sinnbild für besondere Schönheit genommen; zu lesen im Gespräch als Salomo seine Sulamith umgarnte. (Hohelied 2:1+2)

Sie: Eine Frühlingsblume bin ich, wie sie in den Wiesen wachsen, eine Lilie aus den Tälern.
Er : Eine Lilie unter Disteln – so erscheint mir meine Freundin unter allen anderen Mädchen.


Meine Favoritin war bis vor kurzem die Rose. Sie ist schön, edel, stark und verbreitet Wohlgeruch, das entsprich meiner Persönlichkeit, die mir Gott gegeben hat. Aber sie ist auch stachelig und unnahbar, was leider immer noch meinem Wesen aus dem Fleisch entspringt.

Unlängst saß ich beim Frühstückstisch und betrachtete die Blumen in der Vase, die vor mir standen. Es waren wunderschöne Tulpen die mir mein lieber Mann mitgebracht hatte. Ich staune über diesen enormen Lebenswillen dieser Pflanze, denn sie wächst, obwohl sie abgeschnitten ist, einfach noch weiter in die Höhe. Nur ein wenig Wasser hält sie am Leben. Kerzengerade sich dem Himmel entgegenstreckend, standen sie vor mir in der Vase.

Mir gefiel die Metapher die ich bekam. Obwohl wir von dieser Welt abgeschnitten wurden, oder gerade deshalb, können wir uns wie die Tulpen weiterhin zum Himmel ausstrecken. Jesus ist das „Lebendige Wasser“ das uns am Leben hält. So wie man den Tulpen jeden Tag ein wenig frisches Wasser dazugibt, um sie lange zu erhalten, brauchen wir tägliches begießen unserer Schnittstellen durch sein Wort.

Die Tulpe ermutigt mich zum Ausdauern im Lebenskampf, und gibt mir Hoffnung, dort wo die Knolle in der Erde bleibt, denn da keimt das neue Leben. Wie beim Samenkorn, (1. Korinther 15:36) muss die Knolle eintrocknen und sterben, um im nächsten Jahr neu zu erblühen. Wo unser Glauben in Jesus gegründet wird, wo unsere Wurzeln fest in ihm verwachsen sind, da keimt neues „ewiges“ Leben hervor. (Jakobus 1:21)

Ein Spruch aus dem Poesiealbum lautet: “Rosen- Tulpen- Nelken – alle drei verwelken- Stahl und Eisen bricht- aber unsere Liebe nicht !“ Wo menschlich romantisches Wunschdenken sich als unmöglich herausstellt, dürfen wir wissen, dass Gottes Liebe für immer bleibt und alles Leben und Sterben in dieser gegründet ist! Amen

Seid herzlichst gesegnet, eure

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