mobi.daily-message.de die mobile Kurzandacht Nr.: 5919 - Fri., 07 Dec 2018

Warum....- Fragen sind wichtig

In dieser Zeit kamen die Jünger zu Jesus und fragten ihn: ''Wer ist wohl der Wichtigste in Gottes himmlischen Reich?''

Mt. 18,1


Mit fünf Jahren ging ich zum ersten Mal in den Kindergottesdienst. Danch fragten mich meine Eltern, was ich toll fand. Das “schwarze, lange Kleid” beeindruckte mich. Die Ärmel von dem Kleid waren ihm viel zu groß und weit. Zudem hatte er auch ein ''Lätzchen'' um. In der Schule fragen mich die Kinder oft Dinge, die ich auch nicht wissen kann. Manchmal sind es winzige Details, die sie interessieren.
Kinder fragen ehrlich. Im Religionsunterricht fragen sie nach Gott und der Welt, teilweise nach dem Weltgeschehen, wenn sie im vierten Schuljahr sind. Sind aktuelle Katastrophen, so fragen sie: Warum passiert das? Das Fragen ist nicht etwas für Kinder. Wir Erwachsenen sollten von ihnen lernen. Ich denke an ein Down-krankes Mädchen, was viel mehr Feingefühl, als mncher gesunde Mensch. Wir können und sollten ehrlich fragen: Wie fühlst du dich; Wie geht es dir, Was denkst du? Solche Fragen helfen, dass man sich aussprechen kann.
Fragen sind auch zwischen den Generationen wichtig: Wie war das bei dir; Warum bist du gegen meine Freunde; Warum hast du Probleme in der Schule; Erklär mir doch mal den Kinofilm, die Klassenfahrt,.... Ich werde an eine Begebenheit erinnert: Im Ort eröffnete eine Pizzeria das Lokal. Die Pizzerien kamen da gerade auf. Die Oma meiner Freundin fand das nicht gut, dass wir nach der Jugendstunde dorthin gingen. Meine Freundin ging dann mit ihrer Oma in solch ein Lokal und sie fand die Pizza lecker. Von da an war es okay, wenn wir in die Pizzeria gingen. Wer fragt, interessiert sich für den anderen. Man muss ja nicht gleich zustimmen, aber erst einmal hören, was los ist. So können wir als Pausenaufsicht auch nur die Streitigkeiten der Kids auf dem Schulhof klären.
Fragen zwischen Kollegen: Mensch, sag mal, warum bist du gereizt? Fragen helfen, den anderen besser zu verstehen: Wie meinst du das? Warum bist du so?
Gerade was den Glauben angeht, können wir Erwachsene von den Kindern viel lernen, von ihrer unbefangenen Neugier nämlich. Nach Gott fragen, nicht einfach bei irgendwie einer Meinung stehenbleiben. Ungläubige sagen: Für mich steht das so fest und dabei bleibe. Ich habe die Erfahrung gemacht und ich weiß, was ich von Gott zu halten habe. So denkt und handelt meine Kollegin. Ich kann mit ihr sachlich, informative Gespräche führen, aber sie sagt auch klar: Zum Glauben komme ich nicht. Die Gespräche sind oft sehr interessant (gewesen, weil sie 1. Nicht mehr im aktiven Dienst ist und 2. An einem anderen Ort wohnt). Bei einigen werden aber neue Entdeckungen aufgedeckt, die die Neugierde und das Forschen aktivieren.
Du bist bei Gott gefragt und darfst Fragen stellen.

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