mobi.daily-message.de die mobile Kurzandacht Nr.: 5623 - Wed., 14 Feb 2018

Wieso, weshalb, warum - wer nicht fragt bleibt dumm!

Wir wissen aber, dass Gott bei denen, die ihn lieben, alles zum Guten mitwirken lässt, also bei denen, die er nach seinem freien Entschluss berufen hat.

Römer 8, 28


Wie geht es dir? Ist bei dir alles in Ordnung, läuft dein ganzes Leben so, wie du es dir vorgestellt hast und es dir wünscht? Oder gibt es da auch Dinge, die dich ärgern, die dich traurig machen oder ängstigen? Ich denke, bei den meisten von uns ist im Leben nicht nur Sonnenschein, sondern auch manchmal Schatten und dunkle Flecken. Doch wie gehen wir damit um?

Manche versuchen das, was sie bedrückt einfach herunter zu schlucken oder zu verdrängen - und nicht selten landen sie dann in Depressionen oder einem Burnout. Auch wenn das Verdrängen erst einmal der einfachste Weg zu sein scheint, führt er schlußendlich doch nicht ans Ziel.

Andere, die extrovertierter sind, schieben die Schuld auf andere und sehen sich als Opfer böser Machenschaften. Manche von ihnen werfen alles vor Gott. Sie klagen ihn an, was er mit ihnen macht und flehen dann, dass er ihre Situation ändert.

Manchmal scheint das der richtige Weg zu sein, lesen wir doch in 1. Petrus 5, 7: ''Und werft so alle eure Sorgen auf ihn, denn er sorgt sich um alles, was euch betrifft.''

Doch wir lesen auch in Jesaja 55, 8-9: ''Meine Gedanken sind nicht wie eure Gedanken, / und eure Wege nicht wie meine Wege!'', spricht Jahwe. ''Denn so hoch der Himmel über der Erde ist, / so weit reichen meine Gedanken über alles hinaus, was ihr euch denkt, / und meine Möglichkeiten über alles, was für euch machbar ist.

Sicherlich können und sollen wir mit allen unseren Sorgen zum Herrn kommen, doch es steht uns nicht zu, ihn anzuklagen, denn meist wissen wir gar nicht, welche Bedeutung ein Leid für uns haben soll. In unserem heutigen Bibelvers oben lesen wir, dass uns alles zum Guten dienen soll.

Ich habe heute eine moderne Verfilmung der Josefs-Geschichte aus dem Alten Testament gesehen. Auch er hat immer und immer wieder viel Leid erfahren, das ihn scheinbar unberechtigt traf. Erst viele Jahre und noch mehr Erfahrungen später, konnte er verstehen, worin der Sinn seiner ganzen Erlebnisse bestand.

Wenn wir unser Leid vor Gott bringen, sollen wir das nicht im Ton des Vorwurfs tun, sondern eher mit der Frage: ''Gott, was willst du mir damit Gutes tun?'' Manchmal werden wir es erfahren, aber manchmal sind wir aber auch einfach zu blind, um zu sehen, was Gott mit uns vor hat - denn seine Gedanken sind höher, als die unseren.

Wenn dir also das nächste Mal Leid geschieht, bitte Gott, dir die Augen zu öffnen, dass du seinen Weg für dich erkennst!

Ich wünsche dir einen gesegneten Tag mit viel Erkenntnis für dein Leben.

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