Im Vertrauen laufen -|- Andacht von Jörg Bauer (Daily-Message-Archiv, 15. Feb 2018)

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Die tägliche Andacht

Andacht Archiv-Nr. 5624

für den 15. Feb 2018 - Autor:

Im Vertrauen laufen

''So spricht Gott der HERR: Siehe, ich will meine Hand zu den Heiden hin erheben und für die Völker mein Banner aufrichten. Dann werden sie deine Söhne in den Armen herbringen und deine Töchter auf der Schulter hertragen. Und Könige sollen deine Pfleger und ihre Fürstinnen deine Ammen sein. Sie werden vor dir niederfallen zur Erde aufs Angesicht und deiner Füße Staub lecken. Da wirst du erfahren, dass ich der HERR bin, an dem nicht zuschanden werden, die auf mich harren.''

Jesaja 49, 22-23 *©*
 

Der christlich orientierte Glaube hat ein ewiges Ziel und einen Bestimmungsort und einen geraden und festen Bezug zu einer lebendigen Person - Jesus Christus! Dem ist alle Gewalt im Himmel und auf Erden gegeben (Matthäus 28,18). Christen drehen sich darum nicht im Kreis und im besten Fall auch nicht um sich selbst. Daß wir als Christen im übertragenen Sinne laufen lernen müssen ist eine Tatsache. Wir laufen für uns selbst, um von einem Punkt zum anderen zu kommen, aber auch um zu wachsen und um eine gute Botschaft zu vermitteln - das Evangelium von der Vergebung der Sünden (Johannes 3,16). Hätten wir keine solche Botschaft zu sagen, dann wäre es auch sinnlos irgendwohin zu laufen. Es ist auch unsinnig einem Ziel nachzulaufen was ins Ungewisse führt! Christen laufen nicht so - wir haben ein vorgestecktes Ziel vor Augen und im Herzen (Philipper 3,14). Deine himmlische Berufung ist schon der Siegespreis. Daß du an Jesus Christus aus Gnade gläubig geworden bist, also den rettenden Glauben in deiner Seele hast, ist schon der volle Triumph deines Lebens! Was kann noch passieren? Und nun sollen (dürfen) wir in dem, was wir als Geschenk aus Gnade begriffen und verinnerlicht und angenommen haben, auch laufen, agieren, denken, handeln, bewerkstelligen und unseren Altag damit ausfüllen (Philipper 3,16-17). Und im besten Fall uns dabei einander ein Vorbild sein in unserem Wandel. Das klappt wohl nicht immer und man kann sich sein Glaubensleben tatsächlich selbst dadurch schwer machen, indem man fahrlässig, träge und unmotiviert ist. Aber dazu haben wir im Grunde keine Veranlassung - im Gegenteil (Philipper 4,4). Paulus schreibt in seinem Brief an die Korinther daß er in einer ''Kampfbahn'' läuft (1. Korinther 9,24) und dies für uns alle gilt die Jesus nachfolgen. Für so einen Wettkampf sollte man eine gute Ausrüstung haben und nicht mit Badelatschen und Sonnenbrille und einem Sack voll Kohle auf dem Rücken an den Start gehen. Aber es ist uns nicht verboten das so zu machen!

Wir dürfen und können barfüßig und mit einem Bademantel bekleidet einen Berg besteigen oder nur mit einer Badehose und einem Hut bekleidet durch Grönland wandern - wo aber führt das hin? In dem Film ''Bruce Allmächtig'' gibt es eine Szene in der Jim Carey sich wegen Liebeskummer betrübt mitten auf eine stark befahrene Straße setzt. Natürlich wird er angefahren und wacht im Himmel auf. Gott sagt zu ihm: ''Du kannst dich doch nicht einfach mitten auf die Autobahn setzen und glauben daß das gutgeht?!'' Manchmal handeln wir in unserem Glaubensleben auch so und wundern uns hinterher auch noch, wenn wir Schaden erleiden? Gott will gerne davon ausgehen, daß du auch etwas Eigenverantwortung übernimmst und keinen blinden und hohlen Glauben lebst, sondern einen mit Weitblick, Klugheit und Freude. Versuche einfach gut zu sein in dem was du tust! Laufe so, daß du den Siegespreis vor Augen hast - deine himmlische Berufung (1.Korinther 9,24). Diese göttliche Berufung ist nichts Hohles oder nur ein symbolischer Akt. Das ist kein aufgesetzter, feuchtwarmer Händedruck deines Vorgesetzten sondern die Lizenz um Gutes zu tun und um sich Schätze im Himmel zu sammeln (Matthäus 6,20). Da kommt also etwas dabei heraus - es ist Gottes Wille uns sein Reich zu geben (Matthäus 25,34). Denke mal darüber nach was das bedeutet! Es ist wahr: Gott lässt dich und mich niemals ins Leere laufen - selbst wenn uns das vielleicht manchmal so vorkommt! Das Leben wird uns leichter fallen und in allem dienlich sein, wenn wir Gott gehorsam sein wollen. Paulus schreibt im Brief an die Hebräer 10,35-36: ''Darum werft euer Vertrauen nicht weg, welches eine große Belohnung hat. Geduld aber habt ihr nötig, damit ihr den Willen Gottes tut und das Verheißene empfangt''.

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